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Begonnen hat die Geschichte der deutschen Death Metal Band 1993 unter dem Namen Inhuman: "Ich denke es hat wie bei den Meisten angefangen, es war eben nicht mehr genug seine Lieblingsbands nur von Tape zu hören, sondern man wollte ihnen nacheifern. Bei mir hat es allerdings zuerst in den Fingern gejuckt und ich wollte unbedingt Gitarre lernen um sämtliche Metallica-Riffs zu spielen. Im Laufe der Zeit hats mich doch dann eher zum Mikro hingezogen - für beides gleichzeitig war ich zu doof", witzelt Roman "bei den anderen war es eben ähnlich und man hat sich gesucht und gefunden. Covern wurde einem auf die Dauer zu blöde und man wollte seine eigenen Sachen ausprobieren und schon war die Idee für eine Band geboren." So einfach kann es manchmal sein! Die Combo, von deren Urbesetzung nur noch Gitarrist Andreas übrig ist, wurde dann in Soul Demise umgetauft "da wir nicht die Einzigen waren die damals auf Inhuman gekommen sind. Um rechtlichem Stress aus dem Weg zu gehen haben wir uns für diesen Schritt entschieden". Um sich unter neuem Namen in der Öffentlichkeit vorzustellen wurde 1998 die MCD "Farewell To The Flesh" mit vier Titeln veröffentlicht. Es folgten in den Jahren 2000 und 2002 die Alben "Beyond Human Perception" und "In Vain".
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"Unser drittes Album 'Blind' wurde 2004 nur zu viert aufgenommen, da wir zu dieser Zeit noch keinen Basser hatten. Die Zeit war sehr stressig aber auch verdammt geil. Tagsüber wurde aufgenommen und Abends saßen wir vier zusammen experimentierten hier und da noch an den Songs und genossen unsere Bierchen", so die Erinnerungen der Band an eine arbeitsreiche, anstrengende aber sehr lohnende Zeit in den Hansen Studios in Dänemark. "Jacob Hansen ist ein absolut klasse Mann und das nicht nur hinter dem Mischpult. Er ist menschlich absolut Top und strahlt eine ungemeine Ruhe aus, die verdammt wichtig ist wenn du knapp drei Wochen im Studio bist", schwärmt Roman von der Unterstützung und dem Können des dänischen Produzenten, unter dem das aktuelle Soul Demise-Album "Blind" eingespielt wurde.
Die Line Up-Probleme ziehen sich durch die 10jährige Bandgeschichte wie ein roter Faden "Mit unseren ständigen Line Up Problemen haben wir sehr viel Zeit verloren", ärgern sich die Nürnberger Metaller und suchen nach Ursachen "Anscheinend haben die meisten keine Ausdauer mehr im Arsch und es muss alles servierfertig auf den Teller gelegt werden. Es ist halt leider so, dass man nicht innerhalb von drei Wochen auf allen Titelblättern sämtlicher Magazine steht. Uns verwundert es auch immer wieder wie naiv manche an die Sache Band herangehen. Eine Band soll Spaß machen, ganz klar, aber wer mal etwas über den Tellerrand schauen möchte, der muss auch viel Zeit und Arbeit investieren und genau da scheitert es bei den meisten." Ein gerechtfertigter Rüffel und ein Appell, an alle die mit dem Projekt Band liebäugeln, sich vorher zu überlegen was auf sie zukommen könnte.
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