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Kotipelto - Auf zu neuen Ufern...

Auf kaum etwas stürzten sich die Medien in den letzten Monaten mehr als auf das irrsinnige Theater um Stratovarius. Es war von Schlägereien zwischen Sänger Timo Kotipelto und Drummer Jörg Michael die Rede, die halbe Band wurde vom eigenwilligen Band-Chef Timo Tolkki gefeuert oder ging freiwillig, dieser redete wirr im Anti-Depressiva-Rausch, als Frontmann-Ersatz wurde eine Frau präsentiert, Hammerfall-Schlagwerker Anders Johansson verließ die Combo ebenso schnell wieder, wie er zu ihr stieß und als negativer Höhepunkt wurde Tolkki in Madrid mit einem Messer attackiert und verletzt. Doch für den finnischen Ausnahme-Sänger Timo Kotipelto kam es noch schlimmer. Zusammen mit Whiskey-Soda arbeitet er die Vergangenheit auf.

So bekommen Songtitel wie „Can You Hear The Sound“, „Take Me Away“ oder „Here We Are“ eine vollkommen neue Bedeutung, sind sie nicht als Trotzreaktionen oder Fingerzeige auf die Ex-Kollegen zu sehen. “Nein, nein, nein, keinesfalls! „Can You Hear The Sound“ ist über den Moment, als ich in Brasilien nach der Show rausging mit meinen brasilianischen Freunden, wir die Straßen entlang gingen und ich Musik hörte, die ich niemals zuvor gehört habe, die von verschiedenen Partys kam. „Take Me Away“ könnte eine traurige Ballade in die Richtung sein, dass ein Mann über seine Freundin denkt, es könnte die Frau seines Lebens sein, die ihn mit sich reißt. Die Songs sind wirklich nicht über die Band, wirklich nicht!“ versichert der sympathische Sänger. Dabei fällt es auf, dass der gute Timo jedes Mal Stratovarius nur als „die Band“ bezeichnet...

Aber vielleicht gibt es ja schon eine neue Frau an seiner Seite, die das nächste Album fröhlicher ausfallen lässt. “Ich hab sie bisher noch nicht gefunden, ich bin so verdammt gestresst und beschäftigt, dass ich noch nicht dazu kam. Ich hab zwar jemanden gesehen, aber ich brauche, denke ich, erst mal Zeit für mich selbst. Ich war ja fünf Jahre mit meiner Exfreundin zusammen, da ist es nicht einfach, in eine neue Beziehung zu springen.“ lacht Timo. Doch für so einen gutaussehenden Mann dürfte das doch kein Problem sein... “Das ist alles sehr schwer, speziell wegen dem, was jetzt alles los ist. Es gibt schon einige Mädchen, die an mir interessiert sind, doch ich suche nicht nach jemandem, der an mir interessiert ist, weil ich populär oder in der Presse bin. Sie sollte an mir interessiert sein und nicht an dem, was andere Leute sehen. Das macht das ganze etwas schwierig...“ erklärt Timo. Doch ganz persönlich hoffe ich das Beste für ihn. “Oh, danke... Wir werden sehen, wenn die ganze Arbeit vorbei ist, was da im Jahr noch kommt.“ so der Frontmann.

Über die ganze Situation hinwegzukommen dürften dabei ihm die guten Freunde geholfen haben, die auch auf dem Album zu hören sind, Freunde, mit denen Timo K. Fußball spielt, in Helsinki Bier trinken geht. “Speziell in den letzten Monaten haben mich diese Freunde wie die Hölle unterstützt und ich bin sehr dankbar dafür, auch meiner Familie, meinen Eltern und meinen Brüdern. Aber diese Situation war auch eine Möglichkeit herauszufinden, wer Deine wirklichen Freunde sind und auch Deine Fans. Ich habe auch eine Menge Unterstützung von den Fans bekommen, die mich nicht haben hängen lassen. Es war auch lustig zu sehen, wie einige Leute in den Bars, die Dir ein Bier kaufen wollen, wenn Du in einer großen Band bist, plötzlich verschwinden. Das ist ein gutes Zeichen, denn dann weiß man, wer Deine Freunde sind. In Finnland heißt es: Erscheinen Probleme, erscheinen auch Deine Freunde! Ich habe immer noch dieselben Freunde, die ich hatte, als ich jung war und in der Schule. Ich habe diesen Jungs nicht den Rücken zugedreht, als ich berühmt in Finnland wurde. Gute Freunde sind immer gute Freunde.“ sinniert der Mann mit der glockenklaren Stimme über das Positive einer solchen Situation.

 

Da könnte man vermuten, dass die ausufernden, aber stets songdienlichen Soli in den Stücken der Preis für die Unterstützung seiner Mitstreiter waren. “Viele Leute fragten mich, warum ich gerade diese Jungs für meine Band aussuchte, sind sie doch alle sehr beschäftigt mit ihren eigenen Bands. Aber das ist ganz simpel, denn sie sind sehr gute Freunde von mir, speziell Mirka Rantanen (Schlagzeuger, A.d.V.), mit dem ich sehr oft in Helsinki weggehe. Warum sollte ich also nicht gute Freunde von mir auf dem Album spielen lassen, wenn sie auch noch hervorragende Musiker sind? Ich sehe dafür keine Gründe warum nicht. Natürlich wäre es einfacher für mich, Jungs zu nehmen, die nur für meine Band arbeiten, aber das ist sehr schwer. Wenn Du Hunderttausende Alben verkaufst, wäre es möglich, deren Lebensunterhalt zu bezahlen, aber das ist nicht möglich. Also hatte ich eine Lösung zu finden. Probleme gibt es speziell beim Touren, da Janne Wirman (Keyboarder, A.d.V.) mit Children Of Bodom sehr beschäftigt ist. So haben wir vereinbart, wenn die Gigs feststehen, werden wir sehen, wer verfügbar ist. Am schönsten wäre es natürlich, möglichst viele der Jungs auch live auf der Bühne zu haben, aber wir werden sehen...“ erzählt der gute Timo.

Und wo man gerade beim Thema touren ist... “Bis jetzt stehen zwei Festivals fest, ich muss nachher noch zum Booking Agent gehen, der hier auch im Haus ist. Bis jetzt steht das Wacken und ein Festival in Finnland, aber ich würde auch gern eine kleine Club-Tour durch Europa machen, vielleicht zwei oder drei Wochen mit einer anderen netten Band zusammen, vielleicht im September. Und diesmal ist eine Südamerika-Tour geplant. Die war es zwar auch schon das letzte mal, nur hat mich ein lokaler Promotor angeschmiert. Er versprach mir sieben Shows, letztendlich sollten es dann zwei Shows sein. Das hat sich dann nicht gelohnt. Vielleicht komme ich auch in Länder, in denen ich bis jetzt noch nicht war, Taiwan oder Südkorea zum Beispiel. Das kommt aber darauf an, wie das Album läuft. Ist es ein Flop, dann wird es natürlich keine Tour geben. Das ist schwer zu sagen, ich habe aufgehört, an Mirakel zu glauben, ich würde aber gern so viel es geht touren!“ hofft Timo.

Abschließend darf natürlich Timo noch einmal ran: “Danke an alle, die mich in letzter Zeit so unterstützt haben, ich hoffe, dass ihr mein Album mögt, wenn nicht, dann ist es auch ok. Vielleicht könnt ihr einige Songs hören und dann entscheiden Wir sehen uns auf dem Wacken und vielleicht auf der Europa-Tour. Es wäre cool, Euch irgendwo in Deutschland zu sehen, in einem Club. Have fun and stay Metal!”. Kann man dem noch was zufügen? Eigentlich nicht...

Fortsetzung Kotipelto - Auf zu neuen Ufern... Seiten 1 2

 

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Ingo
© 04/2004 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Kotipelto

Homepage:
- Kotipelto

Artikel:
- Timo Kotipelto - Allein zu Haus
- Kotipelto - Auf zu neuen Ufern...
- Kotipelto - Trotz Stratovarius-Rückkehr mit zweitem Solo-Standbein

Rezensionen:
- Coldness

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