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Sweden Rock Festival 2006 - Weltmeister des Rock (Tag 3)

Bevor in Deutschland der Fußball-Weltmeister ermittelt wird, steigt im beschaulichen schwedischen Sölvesborg das Event des Jahres für alle Rock- und Metalfreunde in und rund um Skandinavien. Mit Deep Purple, Journey, Def Leppard, George Thorogood und Whitesnake hat sich natürlich das Who-Is-Who der Classic-Rock-Szene angekündigt. Kein Wunder also, dass das Spektakel erneut ausverkauft ist. Schweden ist Weltmeister des Rock!


Ein zweifelhaftes Kunststück gelingt uns am dritten Tag. Wie schon im letzten Jahr verpassen wir Crucified Barbara. Immerhin, wir hören noch aus der Ferne, wie die Ladies den Kiss-Klassiker "Shout It Loud" schmettern, was uns unseren Fauxpas noch schmerzhafter vor Augen (bzw. Ohren) führt.

Nun zur Nummer 5. Ja, die deutschen Künstler sind dieses Jahr wirklich weltmeisterlich vertreten, allen voran die WM-Stadt Hannover, deren Sohn Michael Schenker uns mit seiner MSG-Resterampe beglückt. So verrückt diese Gang, allen voran Bassist Rev Jones, aussehen mag, so oft das Line-Up unter mysteriösen Umständen gewechselt hat, die Michael Schenker Group überzeugt weiterhin! Bei der Mischung aus UFO-Klassikern und MSG-Nummern aus 20 Jahren kann auch gar nichts schiefgehen. Und dem Michael zuzusehen, wie er mit den Saiten umgeht, das ist immer wieder ein Hochgenuss!

 

Von Hannover nach Jacksonville. Die Southern-Rock-Veteranen von Molly Hatchet, die man ansonsten mit beständiger Regelmäßigkeit in Norddeutschland antrifft, machen aus jedem Konzert ein riesiges Fest. Mit dem monströsen Dave Hlubek zurück an der Gitarre sorgen sie dafür, dass auch bei erdrückender Hitze kein "Hellraiser" verschwindet, um Schatten zu suchen. Mit Klassikern à la "Gator Country" oder "Flirting With Disaster" sorgen sie für Riesenstimmung und werfen für mich erneut die Frage auf, warum der Name Molly Hatchet im Vergleich zu Lynyrd Skynyrd so wenig Gewicht hat. Ein Kollege erdreistet sich in der anschließenden Pressekonferenz sogar, Bobby Ingram zu fragen, was er von den Kollegen aus Alabama hält.

Ein wahrhaft sensationeller Clou gelang den Veranstaltern des Sweden Rock 2006 mit der Buchung der Sensational Alex Harvey Band. Die ist natürlich ein absolutes Kuriosum, wenn man bedenkt, dass Alex Harvey vor fast 25 Jahren verstorben ist und die Band sich vor (!) seinem Tod aufgelöst hatte.

Doch die SAHB hat mit vier Originalmitgliedern jedes Recht unter diesem Namen aufzutreten, und "Mad" Max Maxwell ist ein Frontmann von höchstem Unterhaltungsgrad. Als er seiner Mundharmonika keinen Ton entlocken kann, steckt er sie kurzerhand in den Mund und verzichtet auf das Solo. Nicht nötig zu erwähnen, dass Gitarrist Zal Cleminson weiterhin das Clown-Makeup trägt. Die Sensational Alex Harvey Band ist auf jedem Fall ein verstecktes Highlight in diesem Jahr.

Einen haben wir noch. Mit Edguy steht die sechste deutsche Band in Sölvesborg auf der Bühne. Vorläufiger Rekord! Leider haben wir kaum Zeit dafür, weil Alice Cooper und Ted Nugent zu Pressekonferenzen geladen haben. Parallel zu Edguy spielen übrigens auf der kleineren Sweden Stage The Sweet, die sich mit dem Spiel der englischen Mannschaft unzufrieden zeigen.

 

Einer, dem es nicht an Charisma fehlt, ist Ted Nugent. Der "Motor City Madman" lässt erwartungsgemäß alles vom Stapel, was ihm auf der Seele brennt. Die Fragen spielen dabei kaum eine Rolle. Über sich selbst sagt Ted: "Selbst die schlechteste Show, die ich überhaupt spielen könnte, wäre noch der absolute Hammer." Angesprochen auf seine Kandidatur als Gouverneur von Michigan erklärt er: "Wenn Du keine Lust hast zu arbeiten, dann fahr zur Hölle ... oder geh nach Kanada." Und seine Wahlkampf-Kampage, so sie denn kommt, wird folgendes Motto haben: "Fuck you!" Die anschließende Show ist übrigens nicht die schlechteste, die der "Nuge" spielen kann, sondern ein feines Stück Rock'n'Roll, bei dem Ted die Gitarrensalven geradewegs ins Publikum feuert.

Ganz der nette Herr ist dagegen Alice Cooper. In der PK klärt er bereitwillig alle Fragen. Er erzählt, dass seine Frau ihn auch Alice nennt und manchmal "Hey you", dass man alle seine Shows sehen muss, um beurteilen zu können, ob sie wirklich alle gleich sind, und dass er Bands wie Jet und die Arctic Monkeys liebt. Als Grandprix-Gewinner Lordi zur Sprache kommt, kann Alice sich ein Grinsen nicht verkneifen: "Klingt der Song nicht irgendwie nach 'Poison'?" Wo er Recht hat, hat er Recht. Seine Show zeigt ihn später abermals als grandiosen Entertainer, der nie besser war. "Raise Your Hands If You're Poison", ruft er zum Schluss. Das einzig wahre Original darf natürlich nicht fehlen.

"Here's A Song For Ya!" Den würdigen Abschluss des Festivals macht David Coverdale mit Whitesnake. Und jetzt mal Hut ab! Nach sechs Jahren Abstinenz ist "The Cov" mit einem völlig neuen Line-Up (bis auf Drummer Tommy Aldridge) wie Phönix aus der Asche auferstanden und hat sogar die alten Kollegen von Deep Purple überholt.

 

Whitesnake sind wieder ganz oben! Sölvesborg steht Kopf. Das Greatest-Hits-Set aus drei Dekaden begeistert 24.000 Festival-Besucher, und der berühmte Whitesnake-Chor wird wieder ganz laut, besonders bei "Ain't No Love (In The Heart Of The City)" und den Spät-Achtzigern "Is This Love" und "Here I Go Again". Die umwerfende Energie, die Coverdale und Co. seit der Reunion an den Tag legen, spürte man zuletzt 1992, als ein gewisser Steve Vai noch zur Band gehörte. Einfach grandios! Schade, dass der Spaß schon nach anderthalb Stunden vorbei ist. Über mögliche Songs, die nicht gespielt wurden, kann man sich bei Whitesnake ohnehin stundenlang unterhalten. Mit "In The Still Of The Night" (wie passend) enden ein toller Auftritt, ein toller Tag und ein großartiges Festival! Wir sehen uns 2007!

(Fotos: Dethlefs)


 

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Philip
© 07/2006 whiskey-soda.de
 


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