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Cradle Of Filth - ...und immer wieder die Zensur!

Es gibt Dinge im Leben, die sind so sicher wie das Amen in der Kirche: Der 1. FC Köln ist ne Fahrstuhlmannschaft geworden, Bochum wird nie mehr als der Zweitliga-Meister, Manowar schaffen es nicht, mehr als ein Album pro Dekade zu veröffentlichen und Cradle Of Filth bekommen mit jedem Album stets Probleme mit der Zensur, so geschehen mit dem Coverartwork zum neuen Album „Thornography“. Und Cradle Of Filth klingen niemals gleich. Gitarrist Paul Allender echauffiert sich bei uns über die Zensur, berichtet über prominente Gastmusiker und äußert sich verwundert über die Gerüchte, die um die Band herum kursieren!

“Viele Leute hatten das Album vorab gehört und sie mochten es, so etwas gibt immer Sicherheit!“ freut sich Paul zu Beginn unseres Telefonats. “Wenn ich jetzt nach einigen Wochen auf die Recording-Session zurückblicke, fallen mir wieder verschiedene Dinge dazu ein und das ist gut. Das neue Album klingt nach Cradle Of Filth, aber nach anderen Cradle Of Filth, verstehst Du was ich meine? Es gibt Änderungen, aber es sind nur kleine Änderungen, im Artwork, in der Produktion, es gibt verschiedene Arten von Metal in diesem Album. Eigentlich kann man nur sagen: Wir lieben es!“ lacht Paul. “Wir lieben es so sehr, dass wir stundenlang darüber reden könnten!“ scherzt der Cradle-Gitarrist voller Stolz. Somit dürfte es doch aufgrund des Selbstvertrauens, was scheinbar innerhalb der grellen Black Metal-Achterbahn Cradle Of Filth herrscht, naheliegend sein, dass „Thornography“ das erreicht, wofür bereits der Vorgänger „Nyphetamine“ vorgesehen und nominiert war: Der Grammy! “Ja, diesmal werden wir ihn bekommen, zumindest hoffe ich es. Nein, ernsthaft, alles was wir tun können ist unser Herz und unsere Seele in jedes Album zu stecken, was wir machen. Als wir für den Grammy nominiert wurden, waren wir völlig geschockt, aber wir mochten dieses Gefühl... Es war so aufregend! Roadrunner macht einen sehr guten Job, mal sehen. Es war schon ein riesiger Erfolg überhaupt mit unserer Musik nominiert zu werden.“ blickt Paul zurück.

 

Beeinflusst hat der Erfolg des letzten Albums die Engländer nicht, die Produktion des neuen Albums wurde so angegangen, als gäbe es die verdienten Lorbeeren der Vergangenheit nicht. “Wir haben nicht zurückgeblickt und uns gesagt, dass wir jetzt wieder alles so machen müssen wie beim letzten Mal, weil es so gut funktioniert hat, wir haben wieder alles so gemacht wie wir es immer getan haben, was an Musik aus uns kam, das kam raus und damit haben wir gearbeitet, ohne dass wir uns an frühere Songs orientiert haben. Deswegen klingt auch jedes Album von uns anders, jedes klingt etwas progressiver als der Vorgänger und das ist bis jetzt ganz gut für uns gewesen.“ versichert der Gitarrist, dass sich die Engländer auch mit Erfolg nicht verbiegen und ihrem Weg treu bleiben. Daher beschreibt die Band auch das neue Werk als melodiöser, härter und eingängiger als sein Vorgänger. Ein Resultat der Zusammenarbeit mit anderen Künstlern oder der vielzitierte natürliche Weiterentwicklungsprozess? “Es war ein natürlicher Prozess. Die Band kommt zusammen und trägt die Ideen zusammen und so entwickeln wir die Songs. Das Ergebnis klingt halt diesmal melodiöser, härter und eingängiger.“ so Paul. Wo wir gerade bei Ideen zusammentragen sind: Mit „Rise Of The Pentagram“ gibt es erstmals einen Instrumentaltrack auf einem Album unter dem Logo von Cradle Of Filth, gab es da keine Ideen für einen Text oder wie kam der Instrumental-Charakter zustande? “Nein, wir wollten kein Instrumental schreiben, haha. Ich finde den Song sehr cool und freue mich, dass er auf dem Album ist, denn ursprünglich gab es keine Ambitionen, ihn draufzupacken. Wir begannen erst an der Grundidee rumzubasteln und sagten uns: Mal schauen, was damit passiert! Und schlussendlich ist es ein sehr guter Song geworden. Dani wollte erst Lyrics auf den Song packen, aber dann wäre es ein ganz normaler Song geworden, als er ihn dann hörte, sagte er, dass wir diesen Track als Instrumental lassen sollten. Die Arbeitsweise war sehr gut und trotzdem es ein Instrumental ist, klingt er immer noch nach Cradle Of Filth mit all den dunklen Momenten und den Blastbeats.“ glaubt Paul. Aber ist es nicht schwieriger, einen Song für die Band zu komponieren, wenn man etwa Danis Stimme nicht einbringen kann? “Nein, es ist dadurch wesentlich einfacher!!!" beginnt Paul zu lachen. “Denn man muss sich keine Gedanken darüber machen, ob jetzt die Musik bzw. die Melodien zu seinen Texten passen, wie es mit der Rhythmik und so weiter aussieht.“ erklärt der Insulaner.

Wurde auf dem letzten Werk ein wundervolles Duett mit Liv Kristine präsentiert, konnte man diesmal auf den feuchten Traum aller jungen Gothic-Mädchen, Ville Vallo von HIM, zurückgreifen. “Persönlich habe ich ihn leider nicht getroffen, da er seine Parts in seinem eigenen Studio eingesungen hat, wir haben den musikalischen Part zu ihm geschickt und Dani die Textentwürfe, die er sich vorgestellt hatte. Ich finde, diese Arbeitsweise hat sich bezahlt gemacht, seine Art zu singen passte genau zu unseren Vorstellungen.“ ist Paul voller Lob für den finnischen Kollegen. Von einem weiteren geplanten Duett mit Liv Kristine wusste der Cradle-Gitarrist allerdings nichts. “Wir haben nichts mit ihr aufgenommen, was auch immer da erzählt wurde, davon hab ich keine Ahnung, das ist völlig an mir vorbei gegangen. Vielleicht kommt es ja in Zukunft. Wir haben zwar bei „Temptation“ mit einer Frauenstimme gearbeitet, aber das war mit Sarah, weil es einfach besser passte. Dann haben wir noch ein Sex Pistols-Cover aufgenommen, was irgendwann mal veröffentlicht wird. Lass es mich mit der typischen Cradle-Maxime sagen: Wenn es noch nicht passiert ist, wird es passieren, haha.“ lässt Paul die Hoffnung für ein weiteres Duett am Leben.

 

Sänger Dani arbeitete für „Thornography“ dieses Mal verstärkt mit klarer Stimme, man kann sich vorstellen, dass es für die restlichen Bandmitglieder stellenweise bizarr war, ihren Frontmann im Studio seltener mit seiner schrill-charismatischen Stimmlage zu vernehmen. “Ja, er singt und spricht diesmal wirklich oft klar, aber mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt und stellenweise standen wir da und sagten nur: Ja, das ist verdammt gut so! Es sind mittlerweile zu viele Bands da draußen, die permanent nur schreien. Durch die Kombination seiner verschiedenen Gesangsstile entwickeln wir uns auch als Band weiter, was ja auf jedem Album fortschreitet. Außerdem singt er ja nicht so klar, sondern doch immer noch sehr bedrohlich, haha...“ relativiert der gute Paul. Während die and sich weiterentwickelt, bleibt die Zensur dagegen scheinbar stehen. Statt die Cd-Cover der Band als provozierende Kunst zu begreifen, wird permanent versucht, mit dem moralischen Edding großflächig auf dem Gesamtkunstwerk Cradle Of Filth zu schwärzen. “Es gab eine große Kette in den Staaten, die sich am Cover stießen. Es ging ihnen nur darum, dass die Beine der Frau mehr bedeckt sein sollten, also haben wir etwas mehr Stoff eingearbeitet und sie nahmen es. Was zum Teufel ist deren Problem? Das sind absolut dämliche Gründe!“ schüttelt Paul den Kopf. Die puren Cradle-Visonen, die man so auf den Covern nie sehen konnte, gibt es aber trotzdem: “Alles im Booklet wurde so gelassen, wie es ist, hier kann man also alles sehen, auf einer Special Edition wollen wir dann auch das ursprüngliche Cover veröffentlichen.“ blickt Paul noch abschließend auf die kurzfristigen Pläne voraus.


 

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Ingo
© 10/2006 whiskey-soda.de
 


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