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Seit drei Jahren gibt es eine Möglichkeit, diese Träume zu erfüllen. In Zusammenarbeit mit vielen örtlichen Veranstaltern, in Berlin zum Beispiel Trinity Concerts, Amargeddon Music und dem Wacken Open Air selbst, heißt das Wunderwort Metal Battle.
In jedem Bundesland findet eine Live–Vorausscheidung statt, in der sechs Bands gegeneinander antreten. Neben den eigenen Fans, ermittelt eine fachkundige Jury die jeweiligen Landessieger. Diese treten dann im Halbfinale in der Hall of Metal in Wacken gegeneinander an. Hier werden ebenfalls von einer Jury drei Bands bestimmt, die im Rahmen des Wacken Open Airs bei der Endausscheidung auf die internationalen Konkurrenz treffen, soweit die Theorie. Im glücklichsten Fall winkt der einen, vom Glück und ihrem eigenen Können gesegneten Band, der Auftritt beim Wacken Open Air sowie ein gutdotierter Plattenvertrag bei Amargeddon Music.
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Am 10. Februar startet in Berlin im traditionsreichen Kato am Schlesichen Tor der Vorentscheid der Metal Battle 2007. In Berlin haben Serenity, Requital, Thorns Of Cognition, Orphan Hate, Placenta und Deviants Arts, die Vorauswahl der Jury überstanden und spielen um den Einzug ins Halbfinale der Metal Battle. Bereits in Berlin dürfte die Jury bereits eine durchaus schwierige Aufgabe haben. Alle Bands sind bereits sehr konzerterfahren, haben sich in Berlin einen Namen erspielt und dürften mit genügend Rückendeckung ihrer eigenen Fans die Bühne des Kato betreten.
Serenity entstand aus dem Bandprojekt Morbus Mortem und erspielten sich bereits bei der K17 Summerbattle einen 2. Platz. Musikalisch tendieren die fünf Jungs in das große Feld des Deathmetal. Ähnliches präsentieren, die aus Kreuzberg stammenden Jungs von Requital. Ihre musikalische Vorliebe liegt zwischen Trash- und Deathmetal.
Thorns Of Cognition platzieren sich, nach einer längeren Selbstfindungsphase, ganz grob im Metal. Alles was passt, das passt eben. Harte Klänge sollen überrraschen. Etwas außergewöhnlicher sind Orphan Hate, die mit einer Sängerin auf die Bühne treten, welche ungelogen die Teerfelder Kanadas in den Lungen haben muss. Szenetypisches Grinden und Shouten könnte kein männliches Pendant extremer und konsequenter umsetzen.
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Im Wust der Genrebezeichnungen packen Placenta ein vielsagendes Honic Melonic Death Metal auf den Tisch. Der bandeigene Kommentar dazu lautet: „Unsere Texte gehen Hand in Hand mit der Musik und handeln größtenteils von Liebe sowie politischen, sozialen und zwischenmenschlichen Missständen.“ Zum Schluß stehen in Berlin noch Deviant Arts auf dem Billing. Eine Band aus dem tiefen, schweren Metal, die Musik mit allen Mitteln der Kunst in Form bringt.
Soweit so gut... für fünf Bands endet der Weg zur Glückseligkeit bereits im Kato, welche Band jedoch das Ticket für die nächste Runde ziehen wird, bleibt abzuwarten. Was vielleicht noch zu erwähnen wäre, ist die Tatsache, dass die Metal Battle eine der wenigen Veranstaltungen zur Förderung junger Bands ist, die mit professionellen Partner in allen Bereichen zusammenarbeitet, die Bands und deren Fans im Vordergrund sieht, den Künstlern keine Gebühren blechen lässt und im Endeffekt das verspricht, was alle Bands gerne machen möchten... spielen bei guten Konzerten, auf großen Bühnen und vor verdammt vielen Menschen.
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