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Ebenso problemlos scheinen die Aufnahmen der letzten Langrille vonstatten gegangen zu sein: "Es gab wirklich keinerlei Probleme während der Aufnahmen. Es lief alles glatt, wie immer! Wir hatten eine Menge Party und Spaß mit Andy Classen und Simone! Alles war ganz relaxed." erzählt Maurice, der blonde Fronter der Niederländer. Auf die Frage, ob sie, trotz oder gerade wegen, des derzeitigen, riesen Erfolgs mit Legion of the Damned Angst davor haben, dass das nächste Album nicht daran anknüpfen könnte, oder das der Band die Ideen ausgehen, zuckt er mit den Schultern: "Das ist derzeit schwer zu sagen, nicht wahr. Aber ich habe das Gefühl, dass es einfach nur besser und besser wird. Gerade im Vergleich mit dem, was wir mit Occult gemacht haben und auch der Sprung von 'Malevolent Rapture' zu 'Sons of the jackal' war riesig." Von der Qualität des Quartetts sind auch die einstigen Helden der Jungs mittlerweile überzeugt und so starten Legion of the Damned im März eine Tour mit Kreator und Celtic Frost. "Das ist eine große Ehre für uns, mit Kreator zu touren! Sie waren eine der Bands der 80er Jahre mit der ich aufgewachsen bin und mein erstes Bandshirt war sogar das The Mirror Shirt von Kreator. Ich kann es kaum erwarten mit ihnen auf Tour zu sein, denn auch das letzte Album war großartig!" freut sich der Sänger. Apropos Tour, wie läuft das so ab bei Legion of the Damned? Wie hält man eine so lange Zeit in Tourbussen, mehr oder weniger gemütlichen Backstageräumen und ebenso mal mehr und mal weniger netten Hotels überhaupt aus?
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"Ach, es ist eigentlich ganz okay und wir machen das ja nicht zum ersten Mal-wissen also was auf uns zukommt. Aber jedes Wochenende rund 800 bis 1000 Kilometer zu einem Festival zu fahren ist schon ganz schön anstrengend. Aber wir tun ja alles für den Metal, nicht wahr." grinst Maurice. Dann plaudert er auch ganz offen über die, zugegeben nicht sehr spektakulären Gewohnheiten, der Niederländer während der Tourzeit: "Wir machen nicht viel vor einem Konzert. Meist hängen wir im Backstage oder Tourbus rum, quatschen mit den Anderen und machen natürlich irgendwann Soundcheck. Ab und zu gehen wir mal in die Stadt und trinken einen Kaffee in einer gemütlichen Kneipe, sofern es in der Nähe der Konzertlocation etwas Nettes gibt." So lange es dann auch nur beim Kaffee bleibt, braucht Maurice auch keine Angst vor eventuellen Ausrutschern auf der Bühne zu haben: "Hinfallen ist, glaube ich, das Schlimmste das ich mir vorstellen kann. Oh fuck, das wäre echt peinlich! Ein paar Mal habe ich schon die Balance verloren, aber hingefallen bin ich zum Glück noch nie!" Wollen wir hoffen, dass das auch so bleibt!
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Wie bereits erwähnt, sind Legion of the Damned schwerstens live unterwegs. Auch in diesem Jahr sind so einige Festivalauftritte in Deutschland geplant und die Jungs freuen sich schon darauf. Einen Liebling unter den deutschen Festivals auszumachen, fällt Maurice allerdings schwer: "Puh, alle machen auf ihre eigene Art eine Menge Spaß. Wacken ist natürlich großartig und wir hatten im letzten Jahr eine tolle Zeit dort, mit extrem schönem Wetter, was ja immer viel zum Gelingen eines Festivals beiträgt. Das Rock Hard Festival und Summerbreeze waren auch sehr cool und das Up from the Ground rockt auf alle Fälle!" grübelt er. Das Legion of the Damned trotz allem Erfolg nicht vergessen haben, worauf es in der Metal-Szene ankommt, wo die Basis ist und das direkter Kontakt mit den Fans weitaus wichtiger sein kann als volle, anonyme, Riesenkonzerthalle ohne direkten Fankontakt beweist ihre Zusage zum diesjährigen X. Protzen Open Air in Protzen bei Berlin. Dieses kleine Undergroundfestival zieht jährlich ein Publikum von 500 bis 700 Leuten an und hat sich hauptsächlich den weniger berühmten Bands verschrieben. Mit Legion of the Damned haben die Veranstalter die bislang bekannteste Band verpflichtet. "Auf jeden Fall wollen wir weiterhin den Underground unterstützen. Gerade mit Occult waren wir fünfzehn Jahre lang Underground und wir haben nicht vergessen wo wir herkommen! Ich denke es ist sehr wichtig dort zu spielen!" sinniert Maurice "Ich persönlich mag kleinere Clubs und Konzerte sowieso viel lieber! Sie haben meist eine viel bessere Atmosphäre und einen Killersound! Außerdem kannst du dort viel mehr mit dem Publikum agieren!" So, so da freuen sich die Aufsteiger des letzten Jahres also auf ein kleines Undergroundfestival! Und gibt es auch eine besondere Stadt die sie besonders interessant finden? "Nein, nicht wirklich! Die meisten Städte in denen wir spielen kennen wir bereits von früheren Auftritten. Wir freuen uns mehr auf die Leute die zu den Konzerten kommen, alte Freunde und so!" Okay, also keine bestimmte Traumstadt! Gibt es denn wenigstens eine Traumband mit denen sie gerne einmal auf Tour gehen würden? "Nein! Nicht mal mit Slayer!" lacht der Blonde "Warum nicht, willst Du wissen! Keine Ahnung, ich mag Slayer sehr, aber auf Tour mit ihnen? Nein, das muss nicht sein!"
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Na, irgendein Geheimnis wird dem Legion of the Damned Sänger doch zu entlocken sein! Wie sieht es denn beispielsweise mit seinem ganz persönlichen Musikgeschmack aus? Gibt es dort irgend welche nichtmetallischen Ausrutscher? Vielleicht sogar peinliche? Natürlich nicht: "Ich mag alle Arten von Musik. Muss ich ja auch! Ich arbeite für Nuclear Blast und habe meine eigene Firma die Musikvideos macht, demnach darf ich mich gar nicht nur mit einem Musikgenre befassen. Außerdem kann ich mich nicht 24 Stunden nur mit extremer Musik beschäftigen. Ab und zu brauche ich dringend Abwechslung!" Über mangelnde Abwechslung brauchen sich die vier Niederländer in diesem Jahr sicher keine Sorgen machen. Der Tourplan steht schon so gut wie fest und das erste Highlight wird sicher die Co-Headliner Tour mit Kreator, Celtic Frost und Watain die im März 2007 startet. Wer es nicht zu einem dieser Konzerte schafft, den will Maurice aber auf jeden Fall auf einem der Sommerfestivals sehen: "Ich hoffe wir sehen uns auf der Tour oder auf einem der großartigen deutschen Festivals! The jackal is waiting!"
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