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Bei dem Opener 9MM ist der Club schon gut gefüllt und die Anwesenden saugen den stimmungsvollen Mix aus Hardcore und Punk mit deutschem Gesang auf, dank des druckvollen und tollen Sounds dürfen 9MM auch noch für eine Zugabe ran, bei der von der neuen Platte das gleichnamige Lied "Assie Rock’n’Roll" zelebriert wird. Starker Auftritt!
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Berlins Havanna Heat Club haben ein Heimspiel, entsprechend viele Fans feierten den Gig gebührend ab. Mit furiosem Anfang und Schlussspurt (Stichwort: fette Gitarrenriffs, mitreißender Rhythmus) wurden die Anhänger zufrieden gestellt, während der Stunde Spielzeit stellten sich jedoch einige Wiederholungszeichen ein. Auch konnte das Energielevel nicht ganz auf dem Niveau von 9MM gehalten werden, dennoch war die Mischung aus Motörhead, Bush und Filter in Kombination mit der Rock-Musik der 80/90er Jahre der Party-Stimmung der Anwesenden zuträglich, wozu der Gesang des Gitarristen, der der etwas kratzigen und leisen Stimme des Sängers mehr Tiefe gab, sein Übriges tat.
Girlschhol begannen ihre Schulstunde mit dem allseits bekannten "C'mon Let's Go" und gingen dann in ein Greatest Hits-Programm über, dessen unüberhörbarer Höhepunkt das groß angekündigte "Race With The Devil" bildete. Die treue Anhängerschaft bildete einen Pulk im ganzen Saal, der einen an das Gedränge erinnerte, der eine Minute nach Beginn der Sommerferien am Schultor herrscht, nur das hier niemand rausstürmte, sondern jeder Song der Attraktion auf der Bühne mitgesungen wurde.
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Durch diese Unterstützung fiel es auch nicht sonderlich auf, dass der Gesang sehr leise und der Sound weniger kompakt als bei den anderen Bands war. Für interessierte Zuschauer dürfte so der Auftritt weniger mitreißend gewirkt haben, da schlicht und einfach die Wucht und die obligatorische Wut des Punk fehlte.
Doch dem bereits etwas betagteren Publikum, das der Band seit Anbeginn derer Zeit die Stange hält (ähem...) war es egal, hier wurde ein Nostalgie-Abend gefeiert, bei dem sicherlich etliche Jugend-Erinnerungen bei dem einen oder anderen Revue passierten. So waren alle zufrieden: Fans und Band, auch wenn die Vorstellung alles andere als optimal war. Aber sei es drum...
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