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And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Punk Floyd oder The Sound Of Violence

Auf Bühnen und Platten besteht die Band mit dem langen Namen mindestens aus vier Personen, im innersten kreativen Kern finden sich dagegen lediglich zwei Herren, die seit Jahren den ganzen Job zusammen machen. Den ganzen Job? Nein! Eine kleine Domäne ist davon ausgenommen, die Interviews nämlich, die geben sie nach wie vor lieber getrennt, was eine Menge Zeit spart! So trifft man also wahlweise auf den eher introvertierte Conrad Keely oder den selbstverständlich auftretenden Jason Reece. Nicht, dass es SO einen Unterschied machen würde, Unsinn erzählen sie nämlich beide gerne! Während die Kollegin vom Sallys sich also von Mister Keely portraitieren lässt, sitzen wir einem kleinen, massigen Texaner gegenüber, der sich von niemand was bieten, im Extremfall dafür aber durchaus die Fäuste sprechen lässt und Stage-Invasoren schon mal mit einem Arschtritt von der Bühne befördert. Distanzlose Fans, Neugierige Journalisten, übereifriges Publikum - Keine Frage: Die sensible Domäne "And You Will Know Us By The Trail Of Dead" ist etwas, das mit aller Macht geschützt werden muss, notfalls auch mit vollem Körpereinsatz! Heute schien er jedoch einen guten Tag erwischt zu haben: Ein überraschend informatives Gespräch mit einem überraschend gesprächigen Jason Reece!



Jason, knapp ein viertel Jahr ist jetzt seit der Veröffentlichung von "So Divided" vergangen: Bist Du rückblickend mit den Reaktionen zufrieden?

Jason (lehnt sich zurück und lacht schallend):"Well, do I give a fuck?"

Genau das war die Frage!

Jason:"Es ist mir echt egal solange es die richtigen Leute erreicht. Und was die anderen angeht: Was kann ich schon dagegen tun, dass es ihnen nicht gefällt? Wer unsere Musik nicht schnallt, muss sie auch nicht mögen, aber jeder andere ist uns willkommen!"

Das klingt offensiv, trotzdem sagte Conrad kürzlich, dass er nach den enttäuschenden Reaktionen auf "Worlds Apart" gezielt versucht hat mit "So Divided" ein Album aufzunehmen, dass ihm nicht so wichtig sein sollte. Siehst Du das genau so?

Jason (lacht):"Naja...wir alle kennen das doch, man wird von einem gewissen Magazin an einem gewissen Tag interviewt und bekommt plötzlich so ein gewisses Gefühl. Dann sagt man plötzlich gewisse Dinge, die man an diesem speziellen Tag vielleicht auch durchaus so meint, aber das bedeutet noch lange nicht, dass es auch die Wahrheit ist!"

Einfacher gesagt: Dieses Album ist Euch wichtig?

Jason:"Aber natürlich, jedes einzelne unserer Alben ist uns wichtig, ansonsten wäre es doch ziemlich dämlich Musik zu machen. Wir sind Songschreiber, das ist nun mal unsere Bestimmung. Nur wenn dann in Amerika wieder mal kein Mensch kapiert worum es uns eigentlich geht, dann kann das schon ziemlich nerven Schau Dir doch die amerikanische Popkultur an, da geht es mittlerweile mehr um Hip Hop, schöne Oberflächen und Berühmtheit als um Dinge wie Substanz!"

Warum spielt Ihr eigentlich auf den momentanen Touren maximal ein bis zwei Stücke von "So Divided" und legt den Fokus stattdessen auf "Madonna", "Source Tags & Codes" und "Worlds Apart"?

Jason (denkt kurz nach):"War das nicht schon immer so? Auf der letzten Tour gab es auch nur zwei, drei Songs von 'Worlds Apart', wir wollen eben von jedem Album ein bis zwei Nummern spielen. Einerseits ist das ein Ausblick auf unsere Geschichte, andererseits hast Du bei fünf Alben eben auch eine Menge Auswahl. Und: Wir wollen dem Publikum das bestmögliche Konzerterlebnis geben und ein großer Teil von 'So Divided' ist live einfach verdammt schwer umzusetzen. Es soll ja schließlich auch gut klingen!"

Eine Schwierigkeit dabei stellen sicherlich die ganzen Geräusche und Zwischenpassagen dar, die es in Eurer Musik eigentlich von Anfang an gab. Wie macht Ihr das: Fällt Euch das bereits beim Komponieren ein oder nehmt Ihr die Songs erst auf und überlegt dann, wie man sie ein wenig "aural dekorieren" könnte?

 


Jason:"Sowohl als auch! Das ist so eine Art Lo-Fi-Geschichte, während einer von uns an einem Gitarrenoverdub sitzt, nutzt der Rest die Zeit und arbeitet mit Pro-Tools. Mittlerweile haben wir endlose Archive, die voll mit wirklich seltsamen Geräuschen sind und könnten aus dem Stehgreif eine komplette Platte aufnehmen, die nur aus atmosphärischem Krach besteht!"

Im Unterschied zu vielen "Indie-Bands" schrie Euere Musik ja vom ersten Album an nach großer Inszenierung, das Major-Debut "Source Tags & Codes" wurde entsprechend Euer erstes wirklich "rundes" Werk. Seid Ihr fünf Jahre später noch glücklich mit Eurem Major-Label-Vertrag?

Jason (lange Pause, dann zögernd):"In gewisser Weise. In Deutschland unterstützen sie uns sehr, Universal ist ein wirklich gutes Label. Bei Interscope in Amerika habe ich dagegen den Eindruck, dass sie uns übersehen, weil sie einfach nicht wissen, wie sie unsere Musik verkaufen sollen. Und das kann ziemlich frustrierend sein, manchmal frage ich mich sogar, ob sie unsere Platten jemals gehört haben. Das ist schon echt schräg, sie nehmen Dich unter Vertrag, um Deine Platten zu verkaufen und dann unternehmen sie nichts. Letztendlich bin ich aber doch froh, dass wir bei der Industrie sind, denn bei einem Indie wäre es verdammt schwer Musik zu machen. Um ein Album mit einem großen Sound zu machen braucht man nämlich entweder einen gewissen finanziellen Rückhalt oder muss eine gewisse Kreativität an den Tag legen, wenn es darum geht Studio-Zeit zu 'stehlen'. Bei den ersten beiden Platten haben wir das exakt so gemacht und Studios nachts genutzt, wenn sie geschlossen hätten und sowieso leer stehen!"

And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Punk Floyd oder The Sound Of Violence Seiten 1 2

 

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Kurzinfos: And You Will Know Us By The Trail Of Dead

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- And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Punk Floyd oder The Sound Of Violence
- And You Will Know Us By The Trail Of Dead - Die Angst vor dem Fluch

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