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Den Anfang machten die Progmetaller von "Stone Dust Engine" die sich schon allein dadurch auszeichnen, dass sie in ihrer Muttersprache rocken. Das ist eine bandinterne Entscheidung, die aller höchsten Respekt verdient. Die folgenden "Down to Earth" präsentierten sich sehr engagiert. Vor allem Sänger Nicholas animierte, hüpfte und sprang wie ein Verrückter über die Stage und konnte damit auch das Publikum schon recht gut zum Mitmachen bewegen. Der Mix der Truppe aus Brandenburg besteht, nach eigenen Angaben, aus Melodic- Death- und Metalcore und wusste zu gefallen. Nicht umsonst fahren die Eberswalder zum W:O:A Metal Battle Nord Semi-Finale im Mai nach Hannover, um dort Brandenburg zu vertreten.
Die Umbaupausen wurden glücklicherweise recht kurz gehalten, so dass der lange Musikabend, nicht noch künstlich in die Länge gezogen wurde. Als kleine Comedy-Einlage fungierte ein anwesender Pseudo-Großstadtindianer-Verschnitt, der die Umstehenden mit einer etwa zwei Meter langen Friedenspfeife zum Schmauch einlud. Naja, wer es braucht! Weiter ging es musikalisch mit den Hauptstädtern "Quadrotonn", die gleich mit zwei Highlights während ihres halbstündigen Gigs aufwarten konnten: einmal bekamen sie lautstarke Unterstützung von zwei Percussionisten die auf zwei Blechfässern ordentlich Krawall machten, was wirklich einwandfrei ins Gesamtkonzept des Songs und auch der Band passte. Wirklich eine klasse Sache, bei der sich experimentieren gelohnt und ausgezahlt hat. Dann holte sich Fronter Martin einen Co-Sänger, den er als Phil vorstellte, für einen Song zur Hilfe, der mit teils gesprochenen und teils gegrowlten Parts die Stimmung anzuheizen wusste. Alles in allem ein wirklich klasse Auftritt einer sympathischen Band, deren Sänger allerdings den ein oder anderen Sympathiepunkt verspielte, als er einen K17 Mitarbeiter, der dazu abgestellt war darauf zu achten, dass niemand den Ausgang zum Hof während des Konzertes benutzte - wegen Lärmbelästigung der Anwohner - einfach über den Haufen rannte. Schlechte Manieren after the show! Daran sollte der Herr noch ein wenig arbeiten, denn die Mitarbeiter können für die Auflagen noch am wenigsten.
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"Forever Will Burn" landeten an diesem Abend auf dem ersten Platz für die größten Poser des Konzerts. Da wurden die Gitarrenhälse geschwenkt, die Pommesgabel im Takt geballt und Mätzchen mit dem Publikum getrieben, das dem Metalcore, mögen seine Facetten noch so reich sein, allerdings so langsam etwas überdrüssig schien. Als es allein mit Songs wie "Hell Is Six Feet Deep" und "Written In Blood" nicht zu zufriedenstellender Publikumsbewegung kam, wurde auf Befehlston umgestellt: " I like to see every fucking hand from every fucking metalhead in this room in the air!" Jawoll, zu Befehl dachten sich wohl auch die Berliner, denn das folgende Händemeer und der Moshpit waren schon ganz ordentlich! Die Südafrikaner waren musikalisch zwar nicht unbedingt etwas besonderes, aber das Auftreten allein war schon Amüsement genug und sehr erfrischend!
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