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Anajo - Der Augsburger Opernsänger hilft aus

"Hallo, wer kennt hier eigentlich wen?" fragt der Augsburger "Opernsänger" die Jungs von Anajo in ihrer Stammkneipe als Sänger und Gitarrist Oliver nach einem Titel für ihr neues Album fragt. Nun ist der Satz tatsächlich zum Namen der neuen CD geworden, auch wenn an dem Abend wahrscheinlich keiner damit gerechnet hätte.

Anajo sind seit ihrem ersten Plattenvertrag dem Label tapete records nicht mehr von der Seite gerückt. Angebote von anderen Labels gab es zur Genüge. Wieso seid ihr trotzdem tapete geblieben?
Oliver: "Das Konzept von tapete hat uns schon immer überzeugt und wir haben gespürt, wie viel Energie, Motivation und Geld tapete im letzten Jahr darein stecken haben. Wir finden, dass die Plattenfirma super und sympathisch ist, eine gute Arbeit macht, und wir haben uns einfach gesagt: Wir glauben nicht, dass andere Firmen das großartig besser machen könnten. Deswegen sind wir das geblieben. Das habe ich jetzt schon ein paar Mal bei Interviews gesagt, aber ich find' den Satz wirklich gut und treffend: Wir sind lieber die Nummer eins bei einem kleinen Indie-Label, als die Nummer 22 bei einer großen Major-Firma."

Also funktioniert die Symbiose Anajo - tapete gut?!
Oliver: "Ja, absolut. Und das Schöne ist auch, dass wir absolute künstlerische Freiheit und Unterstützung bei tapete haben, und dass wir wirklich das machen können, was wir wollen. Wir müssen nicht irgendwelche Auflagen erfüllen, im Vertrag steht nicht, was wir machen müssen, wie die Lieder klingen sollen. Das alles würde, glaub' ich, bei einem großen Label ganz anders sein."



2006 seid ihr durch Sibirien und die Ukraine gereist. Wie kam es dazu?
Oliver: "Wir wurden am Anfang von einer Deutschen, die in Omsk wohnt und arbeitet, eingeladen, aber das hat vom Geld her dann nicht geklappt. Das hätten wir privat finanzieren müssen und das konnten wir uns nicht leisten. Sie hat uns dann aber an das Goethe-Institut weiterempfohlen, dort gefiel die CD. Dann wurden wir für zehn Tage nach Sibirien eingeladen und haben vier Konzerte gespielt. Die Ukraine kam dann auch noch. Das hängt nicht direkt mit Russland zusammen, aber natürlich haben sich diese Kulturinstitute ausgetauscht. Deswegen waren wir dann im Herbst noch in der Ukraine. Super Sache, natürlich."


Welche Erfahrungen habt ihr bei eurer Osteuropa-Tournee gesammelt?
Oliver: "Wir haben vor allem viele, viele herzliche und absolut offene Leute kennen gelernt. Die kennen uns ja nicht, die kennen also unsere Musik auch nicht. Dennoch haben sie uns wirklich mit offenen Armen empfangen, haben auf den Konzerten Party gemacht und waren total interessiert. Ich glaube, das würde einer russischen Band, die niemand kennt, in Deutschland anders ergehen. Da würde wahrscheinlich niemand auf die Konzerte kommen. Wir hatten durch die Bank volle Häuser, die Leute sind abgegangen, waren teilweise euphorisch. Und wir haben ein total interessantes Land kennen gelernt. Wir konnten uns ja vorher nicht vorstellen, wie es denn da drüben so ist. Wir haben festgestellt, dass es natürlich anders ist, aber auch nicht so großartig anders. Es ist auch ein europäisches Land und wirkt erstaunlich oft sehr westlich."

Ich hab' gehört, dass ihr in der transsibirischen Eisenbahn Armdrücken mit Sibirern gemacht habt. Wie kam das denn?
Oliver (lacht): "Es sind immer Viererabteile und Michi und ich waren mit den beiden russischen Kollegen in einem Abteil. Sie haben dann eine Konversation angefangen und wir haben kein Wort verstanden. Das war denen aber egal, die haben sich einfach weiter mit uns unterhalten, sie auf Russisch, wir auf Deutsch. Irgendwie haben wir uns aber verstanden. Wir waren uns sehr sympathisch, und dann kam auch schon die erste Palette Bier, die wir beim Schaffner gekauft haben. Dann ging die Sauferei los. Wir haben wirklich die ganze Nacht in diesem Abteil Party gemacht, das war so lustig, und dabei kam es zu Spielchen wie Armdrücken. Aufs Konzert sind sie dann leider nicht mehr gekommen, wir hatten sie eingeladen. Da hatten sie wohl doch Wichtigeres zutun."

Wie lang seid ihr mit der Bahn gefahren?

 


Michael: "Zwölf Stunden oder so."
Oliver: "Ja, zwölf Stunden."
Michael: "Eigentlich wollten wir drei Stunden wach bleiben und dann schlafen, aber das war dann genau andersrum: Wir haben drei Stunden geschlafen und waren den Rest der Zeit wach."

Kommen wir zum Bundesvision Songcontest. Ich hab' gelesen, dass ihr im Mittelfeld abschneiden wolltet, was ihr ja mit dem neunten Platz geschafft habt. Seid ihr mit diesem Ergebnis zufrieden?
Oliver: "Wir haben im Vorfeld damit gerechnet, dass wir noch weiter hinten abschneiden. Von daher sind wir durchaus zufrieden. Das Ergebnis war ja am Bildschirm in zwei Spalten aufgeteilt, und in der einen Spalte waren wir an der ersten Stelle (lacht). Nee, aber neunter Platz ist OK. Das war auch das, was andere Indie-Bands so im Dreh in den letzten Jahren geschafft haben: Virginia Jetzt!, Klee, Slut waren sogar noch weiter hinten. Ich glaub', das ist das, was man da als Indie-Band rausholen kann, und wir sind glücklich damit, ja."

In eurer Bandinfo steht das Zitat: "Wir sind so Indie, mehr Indie geht gar nicht." Könnt ihr denn diese Aussage mit der Teilnahme am Bundesvision Songcontest vereinbaren?
Oliver: "Ja, auf jeden Fall. Mit diesem Satz ist ja die Struktur der Band gemeint, wie die Band aufgebaut ist, dass wir mit tapete arbeiten, dass wir in allen Entscheidungen auch Mitspracherecht haben, das wir einfach unser Ding machen. Das ist für uns Indie. Musikalisch scheuen wir uns auch nicht vor schönen Pop-Melodien, die meinetwegen auch ab und zu mal kitschig sein dürfen, aber jetzt zum Bundesvision Songcontest: Ich finde, das steht überhaupt nicht im Widerspruch zu dem Satz aus der Bandinfo, im Gegenteil. Man muss zu dem Bundesvision Songcontest sagen, dass der Stefan Raab, egal was man von ihm hält, auf jeden Fall Bands die Möglichkeit gibt, sich zu präsentieren. Mittlerweile ist das ja im Fernsehen fast die einzige Möglichkeit."

Anajo - Der Augsburger Opernsänger hilft aus Seiten 1 2

 

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