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Ensiferum - "You are fucking maniacs!"

Die "Victory Songs" werfen ihre Schatten voraus: Ensiferum sind bereits vor der Veröffentlichung des neuen Meisterwerkes durch die Lande unterwegs und geben einige Kostproben der kommenden Schlachthymnen. Dazu durfte man in Berlin etliche Klassiker und Naildowns "Dreamcrusher" zu bestaunen.

Überraschend war zu Beginn der finnischen Spielrunde das Darkside in Berlin, welches eher eine Bikerbar denn klassischer Konzert-Ort ist. Die Bühne roch auch verdächtig nach Tanzfläche, sodass man sich nur schwer vorstellen konnte, dass dort in wenigen Minuten Ensiferum Alarm machen. Naildown präsentieren sich davor live wesentlich thrashiger als auf Platte, wo sie sich nahe der Children Of Bodom-Ecke positionieren, doch vor Ort erinnerte besonders Sänger und Gitarrist Daniel Freyberg stark an Mille von Kreator. Zwar wirkten Naildown etwas angeschlagen, doch wenn Finnen auf Tour sind, kann man sich wohl vorstellen, wie viel Wodka und ähnliches sich hinter die Binde gekippt wird. Dennoch verbreiteten Naildown viel Spaß auf und vor der Bühne, auf wenn die filigranen Keyboards und die eingängigen Refrains etwas untergingen.

So nah wie an diesem Abend kommen die Fans selten an Ensiferum heran, Petri Lindroos und Co. standen quasi Auge in Auge mit ihren Anhängern, kein Graben oder Absperrungen standen im Wege, dazu konnte man die Band von drei Seiten bewundern, da die Bühne, die eher wie oben erwähnt eine Tanzfläche darstellt, mittig gelegen war und somit Flanken beinhaltete, die dort ebenso von den Anhängern der Schlachthymnen bevölkert wurde.

 

So konnte man sich auf der Bühne Gesichtsausdrücke, die zwischen ungläubig und amüsiert schwankten, nicht verkneifen, hatte die Atmosphäre etwas von einem Schulauftritt, wenngleich aber wesentlich professioneller. Der große Vorteil an dieser Einteilung war, dass die Herren der Schöpfung endlich einmal die hübsche Keyboarderin Meiju Enho optisch in voller Gestalt genießen konnten, ohne dass sie hinter Verstärkern oder Boxen verschwand. Die gut 150 Fans (warum eigentlich so wenig?) feierten Ensiferum dennoch von Beginn an ab und standen textsicher wie eine Wand vor und seitlich der Helden, die mittlerweile nur noch brillante Folk Death Metal-Hits spielen können. Sei es "Windrider", "Treacherous Gods", "Battle Song", "Hero In A Dream", "Dragonheads", "Lai Lai Hei", "Into Battle" oder "Tale of Revenge", jeder Song ist ein Volltreffer, ein Meisterwerk, ein virtuoser Rausch der Sinne, der betört und automatisch die Fäuste in die Luft recken lässt.

Angesichts dieser Begeisterungsfähigkeit ließ sich auch Bassist Sami Hinkka zum Zitat des Abends hinreißen und prostete dem Publikum ein "You are fucking maniacs!" entgegen. Die Vorboten des neuen Meisterwerkes erschallten in Form von vier Stücken, wobei "Ahti" durch seinen Mitgröhlrefrain bereits jetzt schon als Live-Reißer charakterisieren lässt, die Hitsingle "One More Magic Potion" wurde gierig aufgesaugt, das pfeilschnelle "The New Dawn" riss die Fans mit und das epische, über zehnminütige "Victory Song" mit Dudelsack-Passagen ließ aufgrund der Epik die Münder offen stehen. Nach dieser Präsentation kann man bereits festhalten, dass die neuen Stücke sich hervorragend in der Setlist der Skandinavier machen und dort feste Einsatzzeiten erhalten werden.

Nach 90 Minuten war dann leider Schluss, das große Finale gab es, als bei der Zugabe die Fans mit der Band auf der Bühne feierten und so einen mächtigen Abend würdig beendeten. Da lassen sich die Soundprobleme und auch der provisorische Backstage-Raum, der neben der Tanzfläche mit Kisten und Equipment geformt war, verschmerzen. Ensiferum haben wirklich das Zeug, bald zu den ganz Großen des Metal zu gehören.


 

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Ingo
© 04/2007 whiskey-soda.de
 


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