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Freedom Call und Dragonforce - Alles wird gut-Metal als Wochenendstart

Das Gute Laune-Pack der Metalszene gastierte in Berlin und die Spaßanhänger unter den Metallern strömten ins gut gefüllte Kato. Freedom Call feierten als Co-Headliner die Veröffentlichung ihres neuen Meisterwerkes "Dimensions" und präsentierten eine Handvoll neuer Hits, die vom Publikum ausgiebig gefeiert wurden. Dragonforce kamen noch einmal mit ihrem Erfolgsalbum "Inhuman Rampage" nach Deutschland, um zu beweisen, dass die komplexen Kompositionen auch live zu bewältigen sind.

Freedom Call enterten auf die Sekunde genau um 20 Uhr die Bühne, ihre höchst unterhaltsame Stunde, die ihnen blieb, läuteten sie mit dem Intro "Demons Dance" vom neuen Album ein. Der buddhistisch anmutende Rhythmus und die dramatische Rede stimmten auf das folgende "We Are One" ein, das einen euphoriesierenden Gig begann und die begeisterte Masse in eine "Alles wird gut"-Stimmung versetzte. Die Neuen in der Band, Armin Donerer am Bass und Lars Rettkowitz an der Gitarre, fügten sich nahtlos in das Gefüge ein und grinsten mit Sänger und Gitarrist Chris Bay um die Wette. Wieder einmal wurde bei dem Live-Genuss der Band klar, dass die proklamierte gute Laune nicht aufgesetzt ist, sondern im künstlerischen Gefüge verankert ist.

 

Neben den Klassikern wie "Warriors Of Light", "Metal Invasion" oder das abschließende "Freedom Call" kamen auch einige Songs vom neuen Werk zu Gehör, die trotz erstmaligem Genuss beim Publikum sehr gut ankamen und sich schnell zu Gassenhauern mausern dürften. So zeigte sich, wie gut man zu "Innocent World", "United Alliance", dem genialen "Mr. Evil", "Queen Of My World" oder "Blackened Sun" posen kann, steiler sah man die Gitarren selten stehen. Schade nur, dass es einige Passagen in den Songs von der Promo-CD nicht auf die reguläre Ausgabe geschafft haben, z.B. die fiese Stimme, die "Mr. Evil" ankündigt oder der Kinderchor bei "Innocent World".

Zu schnell war die Freedom Call zustehende Stunde herum, nach der die Band äußerst zufriedene Fans zurückließ, die mit breitem Grinsen im Gesicht sich fragten, ob Dragonforce dieses Niveau halten können.

Schon im Vornherein tat einem der Soundmann, der die multinationale Band abzumischen hatte, leid, denn bei einem Overkill an genialen Virtuosen an den jeweiligen Instrumenten darf bei Dragonforce jeder zeigen, was er drauf hat, auch wenn dabei der Song meist nicht aus den Augen verloren wird. So ging der Sound bei den pfeilschnellen Hymnen der Band um Gitarist Herman Li etwas baden, doch sei dem Mixer kein Vorwurf gemacht. Dragonforce erschienen wie die Muppetshow auf Speed auf der Bühne, während Herman Li noch recht reserviert in weißem Hemd seine Frickel-Soli darbot, drehten besonders sein kongenialer neuseeländischer Partner und der Keyboarder komplett durch. Wunderbar passten hier Mimik und Gestik zusammen, besonders, wenn sich die Kollegen bei den abwechselnden Solopassagen dissten. Bassist Fred von Heavenly machte da ordentlich mit und schnitt Grimassen oder tat unbeteiligt. Sehr unterhaltsam.

 

So wurden natürlich die Hits wie "Sonic Firestorm", "Through Fire And Flames", "Black Fire" und "Cold Winter Night" dargeboten und zelebriert, problematisch wurde es nur nach gut einer Stunde, als aufgrund des unablässig hohen Tempos der Spannungspegel etwas nachließ. Dies registrierte auch das Goldkehlchen der Band, der sich sichtlich unamüsiert ob der nachlassenden Begeisterung der Fans zeigte. Der Stinkefinger hätte nun wirklich nicht sein müssen.

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass Dragonforce live ein absoluter Hingucker sind und eine knappe Stunde richtig Spaß machen, dann aber recht anstrengend werden und Freedom Call endlich auf Headliner-Tour geschickt werden sollten, denn eine Stunde Spielzeit war viel zu wenig. Nürnberg ist fußballerisch reif für den Uefa-Cup, musikalisch ist man schon längst in der Champions League.


 

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Ingo
© 04/2007 whiskey-soda.de
 


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