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Am Rande der Record Release Party für ihr neues Album "Infection", die am 21.04.07 im K17 stieg, erzählten sie von der Idee der Bandgründung: "Also, 1999 haben wir als First Aid angefangen. Hannes, Andi und ich (Max) haben alte Metallica Schinken gecovered und hier und da auch eigene Stücke geschrieben. Auftritte oder ähnliches kam für uns erstmal nicht in Frage. Irgendwann verließ Hannes die Band und Steffen, sowie Florian stiegen ein. In dieser 4er Truppe blieben wir eine ganze Weile, bis Steffen, Flo und Andi im Laufe der Zeit, aus beruflichen oder privaten Gründen aus der Band ausstiegen. Benni (Git) , Sascha (Bass) und Hannes (Git), den die Lust an der Band wieder gepackt hatte, machten das Line-up dann erneut vollständig und mit Alex Stein (Voc.) war die Sache rund! In dieser Besetzung entstand auch das neue Album Infection."
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Das besagte neue Album ist ein Thrash-Schätzchen allererster Güte geworden. Liefen die Aufnahmen so glatt und rund wie sich das Ergebnis nun anhört? "Durch die gute Vorbereitung liefen die Aufnahmen nahezu reibungslos ab. Wir hatten in Hoyerhagen (Nähe Bremen) unsere Ruhe und konnten uns ganz und gar auf die Aufnahmen konzentrieren. Lustig ist es eigentlich immer, aber wir sind einmal besonders im Dorf aufgefallen, als wir beim jährlichen Osterfeuer unser Motto 'Wir trinken jetzt alles aus' wahr gemacht haben. Das ist aber ne längere Story!" wird gegrinst und weitere Details verschwiegen. Und wenn es nicht gerade um Aufnahmen geht? Wie sehen die Jamsessions der jungen Musiker dann aus? "Das kommt auf die Situation an." wird die Vorahnung, das hier Prioritäten gesetzt werden, von Max bestätigt: "Vor den Gigs oder Aufnahmen proben wir schon häufiger und intensiver als sonst. Ansonsten laufen die Proben immer gleich ab: erstmal kurz inne Flasche schauen wie spät das ist und dann die Setliste kloppen. Oder, während des Songwritings, vermehrt die neuen Tracks spielen oder weiter entwickeln." Und wie gestaltet sich denn besagter Songwriting Prozess bei First Aid? Ist jedes Bandmitglied gleichberechtigt? Wer bringt welche Ideen mit ein? Max dazu: "Wir machen die Songs eigentlich fast immer alle zusammen. Einer kommt mit einem Vorschlag und wir bauen daraus dann den fertigen Song. Gitarren at first! Dann die Drums und den Bass darunter. Darauf folgen die Soli und der Gesang. Dann fällt einem oft auf, dass das alles nicht so klingt wie es soll und man macht es noch einmal von vorn! Irgendwann passt es dann!" So einfach und doch so effektiv, wie man an der Stimmung und dem Spaß an diesem Samstagabend, während der Record Release Party, spüren kann. Alles ist so wie es sein soll: die Musiker hatten sichtlich Spaß ebenso die Freunde der Band und der Rest des Publikums, die zur Feier des Tages kamen, moshten, jubelten, klatschten und tanzten wie die Verrückten. Die
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von First Aid hinzu gebetenen Supportbands machten ihrem Rang als Einheizer aber auch alle Ehre. Allen voran das Trio von Succubitch die, allein durch ihr Outfit - hautenge Leggins, dazu riesige Spiegelpornobrillen, Patronengurte und mit Nieten gespickte Lederarmbänder - schon der Brüller des Abends waren, aber auch mit Ihrem Auftritt und den Späßen, die sie auch mit den anderen Bands während den Auftritten trieben, ein Highlight waren. Oder, wie es Max so schön, auf die Frage, wie sein Fazit der Record Release Party für "Infected" ausfällt, beschrieb: " Es war natürlich sehr, sehr lustig mit Succubitch und den anderen Jungs! Succubitch haben halt die größte Macke und haben es deshalb verdient, an dieser Stelle genannt zu werden! Wir haben uns über den zahlreichen Besuch gefreut und bedanken uns für die Unterstützung! Es war geil!" Mit von der Partie waren außer Succubitch noch die Lokalmatadoren Bellgrave, die mit Ihrem Death 'n Roll immer wieder zu begeistern wissen und die Thrasher Hateful Agony.
Es bleibt zu hoffen, dass es mit First Aid so weiter geht und sie sich und ihrem Stil weiter treu bleiben. Wenn die junge Band das beherzigt und weiter so unglaublich kraft- und ausdrucksvolle Live Gigs spielt wie letzten Samstag im K17, außerdem so wunderbare Alben wie "Infection" aufnimmt können wir uns auf eine große Zukunft für und mit First Aid freuen. Außer oben genanntem, sollte jeder der Band, genau der bleiben der er ist, denn diese Zusammensetzung scheint zu passen wie der berühmte Deckel auf den Topf. Max erklärt die Zutaten des First Aid Gemisches so: "Benni bringt ein wenig die melodiöse Schiene mit ein, wie man beispielsweise bei "Witchery of Fire" oder "The Mask of Metal" hören kann. Sascha ist genau der Richtige um ordentlichen Druck in die Songs zu bringen. Hannes und ich sind uns charakterlich sehr ähnlich. Ich versuche immer neue Ideen, auch für Riffs und neue Songs einzubringen, wie eigentlich jeder von uns. Hannes hat das mit den Soli voll im Griff und ergänzt sich wunderbar mit unserem anderen Klampfer Benni. Alex lässt gerne den "Blitz" raus, was sehr geil ist! Mit seiner eigenen Note gibt er dem Ganzen einen Style, der unverwechselbar ist! Trinken tun wir alle ganz gerne mal Einen und ansonsten sind wir auf viel Spaß und Party aus! Nach einem Gig kann es also schon mal anständig lustig werden!" Lass uns einmal träumen Max, was wäre wenn First Aid die Titelblätter der großen Metalmagazine zieren würde und auf allen großen Festivals der Welt heftigst gefeierter Headliner wäre? Wie würde sich das Leben der Berliner Jungs wohl verändern? "Gar nicht! Denke ich jedenfalls. Wir müssen weiter Spaß an der Mukke haben und uns menschlich so verstehen wie bisher! Das ist wichtiger als alles andere, denke ich. Klar ist Ruhm und Erfolg etwas Geniales. Aber Party und Spaß mit den Jungs haben, auch! Ich hoffe, man kann irgendwann einmal beides haben!" Wir drücken die Daumen, dass dieser Traum für First Aid wahr wird. Ein großer Schritt in die richtige Richtung ist mit "Infection" getan.
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