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With Full Force 2007 - We celebrate our life (Teil I)

"Schläääöööööörrrrr"!! Mit diesem liebevollen, ins Sächsisch übersetzten, Schlachtruf wurde man bereits in der Autoschlange auf dem Weg zum Campground von allen Seiten begrüßt. Vorfreude auf das With Full Force XIV hängt in der Luft und lässt sich fast greifen. Niemanden stört es, dass man, nur um von der Security das Auto auf Glas und ähnliches durchsucht zu bekommen, mindestens eine Stunde braucht um sich auf die Suche nach einem geeigneten Plätzchen für Zelt, Grill und Auto zu machen. Aus den Autos dröhnt die unterschiedlichste Musik und das Plastikflaschenbier schmeckt auch schon - na ja, mehr oder weniger jedenfalls und es werden bereits die ersten neuen Bekanntschaften mit den Nachbarn in der Autoschlange geschlossen.


Angekommen, Schlafplatz eingerichtet, Grill aufgebaut, Steaks und Bratwürste bruzzeln munter vor sich hin, Mukke dröhnt aus dem Auto und man beobachtet den stetigen Strom neu ankommender, ebenso Festivalverrückter wie man selbst und fühlt sich einfach wohl. Noch kurz die nähere Umgebung abchecken: wo sind die nächsten Dixies, wo der nächste Futterstand, wie sind die Nachbarn so drauf und wo kann man, bei Bedarf – ih! wie untrue -, vielleicht mal duschen. Dann mit ein paar Bier oder Wein ganz entspannt den Abend ausklingen lassen und sich auf die musikalischen Highlights der nächsten drei Tage freuen. So und nicht anders schaut ein perfekter Donnerstag-Festival-Vorabend aus.

Der Freitag begann für viele WFF Besucher mit einer noch längeren Schlange an den Toren zum Gelände, als am Donnerstag. Immer mehr feierwütige Freunde der harten Töne strömten auf den Flugplatz in Roitzschjora und pünktlich um 14:00 Uhr wurden dann auch die Tore vom Campinggelände zum Herzstück des Festivals, dem Gelände vor der Bühne, geöffnet und die Menge strömte zum Opener des XIV. With Full Force. Die Sachsen Gorilla Monsoon hatten in diesem Jahr die Ehre den harten Tanz zu eröffnen und sie machten ihr Sache bei Ihrer "First Full Force fucking Metal Show!" wirklich sehr ordentlich. Der teilweise rock 'n rollige Beat war genau die richtige Kost um die Meute anzuheizen. Der episch angehauchte Doom Metal der Finnen Swallow The Sun ist sicherlich Geschmackssache, aber so wirklich festivaltauglich fanden es nur ganz eingefleischte Fans des Sextetts. Demnach konnte sich der zweite Opener, nämlich Naera, die die Tentstage eröffneten über regen Zulauf freuen. Auf der Hauptbühne versammelte sich dann die Ein-Mann-Armee und ihr untotes Quartett (One Man Army & The Undead Quartett) und schafften es, die Stimmung wieder so anzufachen, dass im Moshpit und in den ersten Reihen vor der Bühne schon ordentlich Bewegung entstand. Während die Herren von Cannibal Corpse am Rock Hard Stand Autogramme wie am Fließband gaben, hatten As I Lay Dying fast etwas von einem ersten Headliner des Festivals. Noch als Geheimtip gehandelt, haben sich die Amis jedoch auch in Deutschland bereits ein beachtliches Fanpotential erknüppelt und so waren Viele extra für die Death-Hard-Metalcore Combo aus ihren Zelten gekrochen und machten bis weit hinter dem Soundturm ordentlich Alarm. Im Zelt rockten derweil Zuul FX, die Pariser Hardcoreler hatten das Glück am Samstag noch einmal die Hauptstage für die ausgefallenen Static X zu entern, die Chrushing Caspars sowie Venerea. Den Staffelstab von As I Lay Dying übernahmen Zoltan und seine Mannen von Ektomorf. Sichtlich gut gelaunt und durch "Ektomorf, Ektomorf!" Sprechchöre aufs herzlichste empfangen ließen die Ungarn keine Verschnaufpause zu und das Gelände bebte von der hüpfenden und tanzenden ausgelassenen Menge, die sich außerdem sehr textsicher präsentierte und Songs wie "Outcast" oder "Destroy" fehlerfrei mitgrölen konnte.

Was dann folgte, wurde von vielen der Anwesenden mit großer Spannung erwartet und war, man munkelt, sogar für so Manchen, die ausschlaggebende Band um das Festival zu besuchen. Ein Projekt namhafter Musiker diverser bekannter Bands, die sich, um gemeinsam mexikanischen Grind-Death-Krach der besonderen Sorte zu zelebrieren, zu Brujeria geformt hatten und auf dem WFF erstmals in großem Stil auf einem europäischen Festival vertreten war. Das Quartett, Gangsta-mäßig mit bunten Tüchern vor dem Gesicht getarnt, rotzte mit zwei Sängern ihre Songs in die johlende Menge, die den historischen Augenblick durchaus zu schätzen wusste. Keine leichte Kost boten die sechs Herren mit "Matando Gueras" oder "Brujerismo" und doch lag der Hauch des Besonderen, angefangen mit dem Ratespiel, wer wohl wer ist bis hin zu der dreckigen, mexikanischen Grindkeule, die Brujeria auspackten, bei diesem Gig in der Luft, der mit einem etwas abgewandelten "Macarena", das hier zu "Marihuana" wurde, mit einigen Lachern endete.

 

Nach Brujeria teilte sich die Menge wieder einmal neu auf: viele, viele strömten aus der Tentstage, wo sie Maroon und Smoke Blow gelauscht hatten, zurück zur Mainstage um der Urgewalt des Death Metal, Cannibal Corpse, ihren Tribut zu zollen. Meister "Corpsegrinder" Fischer, Ausnahmebassist Alex Webster und ihre Mannen ließen sich nicht lange bitten und schleuderten ein Brett nach dem anderen in die ekstatische Metalgemeinde, die zu gleichen Teilen aus Pit-Hüpfern und Mattenschwingern bestand. Ein rauer und harter, aber auch fairer, Pit zeichnete sich durch gegenseitige Rücksichtnahme aus, was man während der weiteren Festivaltage nicht von jedem Pit behaupten konnte, wie noch zu lesen sein wird. Höhepunkt des Corpse-Auftritts für so manchen Fan, einmal mehr, die beinharte Mitgrölhymne "Hammer Smashed Face". Schweißgebadet und mit einigen blauen Flecken mehr erlebten die nach Musik hungernden Fans eine weitere, absolute musikalische Kehrtwende, die jedoch den Geist des With Full Force mit ausmacht, dies aber nur genremäßig An Kraft, Gewalt und Brutalität standen Hatebreed den Kannibalen in nichts nach. Die Urväter des Metalcore sorgen einmal mehr für ihre legendären Mosh- und Circle Pits und trieben die Menge zu Höchstleistungen an.

So und hier ist nun der Zeitpunkt gekommen, einige Worte an alle Hard- und Metalcorefanatiker zu richten: Leute, kein Mensch kann etwas sagen, wenn er im Pit blaue Flecken, Kratzer oder sonstwas abbekommt, aber bitte, überlegt Euch doch zukünftig einfach mal, wo Euer Pit anfängt und wo er aufhört. Sich auf dem Weg durch die Masse, von ganz hinten nach ganz vorn - oder umgekehrt -, bereits sinnlos brutal, ohne Verstand und mit ausgefahrenen Ellbogen durchzuprügeln, fördert den, ach so gepriesenen, Zusammenhalt der "harten Musikszene" nicht wirklich und schafft Euch weder Respekt noch Freunde! Das ist einfach Bullshit! Reißt Euch einfach mal ein bisschen zusammen und achtet auf die anderen Konzertbesucher! Hirn einschalten gilt vor, im und nach dem Pit!

With Full Force 2007 - We celebrate our life (Teil I) Seiten 1 2

 

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