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With Full Force 2007 - We celebrate our life (Teil II)

Weiter ging der Samstag dann mit einheimischer Kost. Die Ruhrpöttler von Caliban hauten dem Publikum ihren melodischen Metalcore um die Ohren. Leider gab es ein paar Soundprobleme, so dass man manchmal die cleanen Gesangsparts von Gitarrist Denis nicht hören konnte. Abgesehen davon zockten sich Caliban aber sehr solide durch ihr Set, schafften es aber dennoch nicht, bei allen Teilen des Publikums für Begeisterungsstürme zu sorgen. Den Metalcore-Fans unter den Zuschauern konnte es freilich herzlich egal sein und so war unmittelbar vor der Bühne wieder so einiges los und auch die "Wall of Death“ funktionierte wieder. Sänger Andy äußerte bei der Vorbereitung die Hoffnung, dass es später keinen Ärger mit Sick Of It All geben wird, die schließlich die „Wall of Death" als ihre Erfindung ansehen. Selbstverständlich blieb dieser aus, war doch auch Andys Ansage nicht hundertprozentig ernst gemeint.

Natürlich wurde auch in der Tentstage beim sogenannten Hardbowl wieder seit 14 Uhr der Knüppel aus dem Sack geholt. Wer wollte bekam hier sieben Stunden am Stück feinsten Hardcore vor den Latz geknallt, für den Genregrößen wie Backfire!, Sworn Enemy und Walls Of Jericho sorgten.

Nach jeder Menge Hard- und Metalcore war es dann wieder Zeit für Heavy Metal. Und der wurde von den Schweden von Amon Amarth dann auch in Vollendung zelebriert. Los ging es mit zwei Wikingern, die sich vor entsprechender Kulisse ordentlich auf die Omme gaben, was wohl keiner im Publikum sonderlich ernst nahm, aber dennoch gleich kräftig abgefeiert wurde. Und dann kamen Amon Amarth auf die Bühne und feuerten ihre Wikinger-Hymnen ins Volk, dass es eine wahre Pracht war. Mit Johan Hegg hat die Band dazu einen Sänger in ihren Reihen, für den man den Begriff Frontsau erfinden müsste, gäbe es ihn nicht schon. Mit üppigem Nordmann-Bart, einer voluminösen Stimme und kübelweise Charisma ausgestattet, war es ihm ein Leichtes das Publikum um seinen Finger zu wickeln. Mit jedem weiteren Song schienen die Leute noch mehr abzugehen und spätestens bei "The Pursuit of Vikings" gab es dann kein Halten mehr. Zwischendurch genehmigten sich die Schweden noch ein paar kräftige Züge deutschen Bieres aus ihren um die Hüfte geschnallten Trinkhörnern. Das alles wahr natürlich klischeetriefend, wirkte aber - ganz im Gegensatz zu Manowar heutzutage - authentisch und machte einfach nur richtig viel Spaß. Entsprechend lang und laut war der Jubel am Ende des Auftritts. Ein geiles Konzert und definitiv eines der absoluten Highlights des diesjährigen Festivals.

Wer nun dachte, dass Sick Of It All einen schweren Stand haben würden, hatte sich getäuscht. Denn einerseits gab es in Bühnennähe wieder einen Wechsel von Metalheads zu Harcore-Fans und andererseits lassen sich Veteranen wie Sick Of It All nicht so leicht die Show stehlen. Die New Yorker Harcoreler waren ja bereits beim allerersten WFF dabei und fühlten sich auf dem Festival sichtbar wohl. Mitgegrölt und gepogt wurde vom ersten Song an. Natürlich gab es eine "Wall of Death" - und natürlich kam der dezente Hinweis, wer diesen Spaß denn eigentlich erfunden hat. Der Circle Pit um den Soundturm herum klappte leider nicht (der wäre aber auch gigantisch gewesen), aber über mangelnde Bewegung im Publikum konnte sich niemand beschweren. Beeindruckend wie viel Energie Sick Of It All bei den Leuten frei setzen konnten und schön zu sehen, dass eine Band, die nie auch nur ansatzweise mit dem Mainstream in der Musikindustrie versuchte anzubandeln, in Deutschland auf einem großen Festival vor über 20000 Zuschauern den Quasi-Headliner geben kann. Das sorgte auch bei Sänger Lou Koller für Eindruck, der angesichts des Zustands der Musikszene in den USA, "Music in the United States: dead!", den deutschen Fans für ihre dauerhafte Unterstützung dankte, was auch jenseits aller üblichen Schleimereien absolut überzeugend wirkte.

Children of Bodom hatten als Headliner im Anschluss die undankbare Aufgabe, der erschöpften Meute die letzten Reserven zu entlocken. Doch wer soviel musikalische Klasse und Spielfreude mitbringt wie die Kinder vom Bodomsee, kann auch solche Herausforderungen meistern. Die Stimmung war jedenfalls wieder prächtig, sowohl auf wie auch vor der Bühne und ein ordentlich angetrunkener Alex Laiho führte mit von seinem Lieblingswort "fucking" durchzogenen Ansagen unterhaltsam durch das abendliche Programm. Da auch der Sound stimmte und Keyboard- und Gitarrenfrickeleien trotz erhöhten Alkoholpegels der Protagonisten perfekt umgesetzt wurden, war für einen tollen Ausklang des Samstags auf der Hauptbühne gesorgt.

 

Praktisch nahtlos ging es anschließend mit Knorkator beim "Saturday Night Fever" auf der Tentstage weiter. Wie bekannt und beliebt die Band beim With Full Force-Publikum ist, bewies ein knüppelvolles Zelt. Die Spaß-Combo sorgte dann auch für exzellente Party-Stimmung und bei Songs wie "Wir werden alle sterben", "Böse" und der Zugabe "Weg nach unten" (mit politisch herrlich unkorrekter Nachstellung der World Trade Center Attacken) konnten die Besucher ihre Textsicherheit unter Beweis stellen. Für die ganz unermüdlichen gab es anschließend noch Neville Staple, der mit seiner Soloband auch einige Klassiker der Ska-Band The Specials vortrug, Peter Pan Speedrock aus Eindhoven, die, man konnte es vermuten, Speedrock spielen und unter den bierseligen Anwesenden gute Laune verbreiteten und als endgültiges Betthüpferl noch feinsten Viking Metal von Moonsorrow. Und nur eine Stunde später sollte schon wieder die Sonne hinterm Horizont hervorkriechen. (Antal)

Der Sonntag begann musikalisch, bei schönstem Sonnenschein und einer Runde Frühsport mit den Sachsen-Thrashern Manos und viel Spaß und Klamauk. Genau die richtige Kost für diese Uhrzeit und die noch leicht benebelten, armen Hirne der anwesenden Metallerinnen und Metaller. Basser Eule hatte auch wieder einmal tief in der Klamottenkiste der Hilfsarmee für bedürftige Musiker gekramt und Blümchenschürze, Schweißerhandschuhe, Fliegermütze- und Brille sowie einige weitere witzige Assesoires aufgetrieben und hottete damit wie ein angestochenes Huhn über die Stage. Schweißtreibend muss das gewesen sein, denn der große, gelbe Planet meinte es an diesem Tag ziemlich gut mit dem With Full Force und setzte sich kraftvoll für Sonnenbrände und Schweißausbrüche ein. Der Höhepunkt der Manos Show war sicher, dass sie sich für die Thrash-Version des Kinderliedes "Biene Maja" von der Bühne ins Publikum begaben und dafür etwa 30 Fans, angetan mit Pappflügeln und weiteren dekorativen Utensilien, über die WFF-Bühne "flogen". (Baja)

Mit den folgenden Unearth ging es wieder ernsthafter zur Sache. Die Metalcore-Band aus den Staaten lieferte einen soliden Auftritt ab und nicht wenige nutzten die Gelegenheit, die ersten ernstzunehmenden Circle Pits des Tages zu starten.

Danach war man gespannt auf die Live-Qualitäten von Sonic Syndicate, deren Stil man am einfachsten in der Tradition von Bands wie In Flames und Dark Tranquility sehen kann. Die Band aus Schweden hat ja bekanntlich den Nuclear Blast Band Contest gewonnen und schaffte es mit Ihrem ersten Album für die Donzdorfer Plattenfirma auf Anhieb in die deutschen Charts. Und mit Bassistin Karin Axlesson hat man auch einen netten Blickfang im Line-Up. Auf der Bühne kann die Band auch überzeugen. Zwar merkte man, dass es für große Festivalauftritte noch etwas an Souveränität fehlt, doch die Band ging hochmotiviert zu Werke und schaffte es, beim interessierten Teil des Publikums ordentlich Stimmung zu machen.

With Full Force 2007 - We celebrate our life (Teil II) Seiten 1 2

 

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