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Zu den großen Headlinern des Festivals darf man am kommenden Wochenende Tocotronic begrüßen. Mit ihrem aktuellen Album „Kapitulation“ ist ihnen ein überraschend famoses Album gelungen und sie beweisen, seit nunmehr über zehn Jahren, wie unverzichtbar sie für die deutsche Musiklandschaft sind. Gut übrigens, dass dieser Jugendbewegungsrummel vorbei zu sein scheint.
Auch der hohe Norden will mit adäquaten Repräsentanten glänzen.
Bergen ist für Norwegen vielleicht ein bisschen das Weilheim Deutschlands. Überraschend, überraschend lebendig. So stammen auch die Postpunks um Datarock aus der ehemaligen Hansestadt des hohen Nordens. Ihr gleichnamiges Album hat ihnen vor allem in Metropolen wie Berlin einen Achtungserfolg beschert. Recht trinkfeste Live-Auftritte sollen den Gerüchten nach zum besonderen Amüsement dienen. Am kommenden Samstag darf sich dessen höchstpersönlich überzeugt werden.
Skandinavien ist ja momentan recht en vogue, daher kann sich der Festivalbesucher ebenfalls auf die Schweden Peter, Bjorn & John freuen.
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Es ist jedoch Vorsicht geboten: der Ohrwurm und letztjährige Sommerhit „Young Folks“ könnte nachfolgende Hörerlebnisse überlagern.
Und als ob es sich hier um den Vorausscheid des Eurovision Song Contest handelt, schickt Dänemark die Engelsstimmen von WhoMadeWho ins Poststadion. Binnen weniger Monate entwickelten sich die Kopenhagener zu einer festen Größe in den Kreisen der elektronischen Musik. Das Stammlabel Gomma hat daran sicherlich einen Anteil, jedoch geht auch die Mär von atemberaubender Live-Exzellenz um. Whiskey-soda.de kann dies aus eigener Erfahrung bestätigen und spricht im Brustton der Überzeugung hiermit eine Empfehlung für die Vice Stage am Festivalsamstag aus.
Großer Favorit wird wohl, und das gerade in Berlin, die Kanadierin Peaches sein.
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Sie ist so ein bisschen die Alice Schwarzer der Electroclash-Szene. Nur eben in cool. Zahlreiche Kollaborationen mit Le Tigre, Iggy Pop, Daft Punk und Pink sind Beweis genug für die große Wertschätzung, die die PETA-Sympathisantin in Musikerkreisen genießt. Doch nicht nur da. Am Samstag sicherlich auch. Auf der Main Stage.
Wann die weiteren wertzuschätzenden Musiker wie Pitchtuner, Midlake, Au Revoir Simone oder The Go! Team aufspielen werden, kann dem Programm entnommen werden. Über die zahlreichen Hinweise, die man für so einen Festivalbesuch noch benötigt, informiert man sich bitte unter: www.berlinfestival.de
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