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Wacken Open Air - 60000 Headbanger im Metal Village

"Full Metal Village" heißt der gelungene Dokumentarfilm von Sung Hyung Cho über das kleine Dorf Wacken in Schleswig-Holstein und seine Bewohner. Dieser Titel passt auch gut zur diesjährigen Ausgabe des Wacken Open Air, denn "full" war Programm. Mit 60000 Fans war das Festival ausverkauft und stellenweise ging es auf dem Gelände ganz schön eng zu. Dennoch war auch das 18. W:O:A ein friedliches Festival mit gut gelaunten Fans aus aller Welt und spielfreudigen Bands.

Super Bands, tolle Stimmung und ein Gelände, das für die große Zahl an Besuchern etwas zu klein ist. So lässt sich kurz und knapp Wacken 2007 zusammenfassen. Aber alles der Reihe nach. Allein der Blick auf das Line-Up von Bands, die dieses Jahr die schleswig-holsteinischen Äcker beschallen sollten, hatte schon ein großartiges Festival für alle Metal-Fans versprochen. Und die meisten Bands hielten bei ihren Auftritten auch dieses Versprechen, waren hoch motiviert, gut gelaunt und wurden von einem begeisterten Publikum nach allen Regeln der Kunst abgefeiert. Vorreiter in dieser Hinsicht waren (nicht das erste Mal) die Jungs von Blind Guardian, die am Freitag Abend ein grandioses Best-Of-Set spielten. Der Platz vor der Bühne war so voll wie bei keiner anderen Band und so lautstark und beherzt mitgesungen wurde auch bei keinem anderen Auftritt. Am lautesten erhoben sich die Stimmen natürlich beim "Bard's Song" (dem einzigen Titel, bei dem man mal für ein paar Minuten nicht auf Crowdsurfer achten musste) und bei "Valhalla", das von vielen auch noch auf dem Weg nach draußen fröhlich weitergeträllert wurde. Dass die Band angesichts eines riesigen und euphorischen Publikums mit Spielfreude glänzte, liegt auf der Hand. So war das Blind Guardian-Konzert sicherlich für viele einer der absoluten Höhepunkte des Festivals.

Doch auch der Donnerstag sah mit Saxon einen würdigen Headliner. Die alten Hardrocker zeigten sich in guter Form, spielten ihre alten Hits und auch eine Reihe neuerer Songs schwung- und druckvoll und boten so für zwei Stunden eine feine Rundreise durch nunmehr dreißig Jahre Metal- und Rockgeschichte. Wem das Ganze zu klassisch-traditionell war, der konnte sich dem Kontrastprogramm mit Bands wie Hatesphere und Overkill auf der Hellfest Stage oder Electric Eel Shock und Maroon auf der W.E.T. Stage zuwenden. Das nach Abschluss der Konzerte um Mitternacht keine Ruhe auf dem Gelände einkehrte, versteht sich von selbst. Der Biergarten lud zum gemütlichen Nachtbiertrinken ein, der Metalmarkt blieb auch geöffnet und natürlich gab es für die Partywilligen Metal-Karaoke und Metal-Disco bis in den Morgen.

Der Freitag begann dann mit einem kleinen Feuer auf dem Konzertgelände, weswegen der Auftritt von Amorphis verschoben und der Einlass vorübergehend gestoppt werden musste. Warum aber die Tore für eine geschlagene Stunde geschlossen blieben während drinnen alles seinen geregelten Gang ging und Napalm Death bereits ihre Show begannen, wollte sich nicht gant erschließen. Dafür gab es sicher gute Gründe, aber diese hätten im Idealfall auch mitgeteilt werden können. So stand man ahnungslos vor verschlossener Tür und insbesondere die Napalm Death-Fans, die noch nicht auf dem Gelände waren (der Auftritt der Band wurde vorgezogen), waren verständlicherweise sehr mißmutig.

 

Schließlich ging es dann doch noch hinein und so konnte man sich den Rest des wie immer gelungenen Auftritts der Grindcore-Helden aus Birmingham ansehen und wurde anschließend mit einem starken Auftritt von Amorphis endgültig versöhnt. Der Nachmittag bot dann von Volbeat über Grave Digger bis J.B.O. wieder etwas für jeden Geschmack. Vor allem am Freitag Abend gab es dann aber ein Highlight nach dem anderen. Erst beschallten Enslaved ein begeistertes Publikum vor der Party Stage mit ihren proggressiven Black/Viking-Metal-Hymnen, dann legten Blind Guardian ihren bereits genannten umjubelten Auftritt hin, Dimmu Borgir zogen ebenfalls ein großes Publikum und zeigten eine professionelle Show, bei der lediglich die Gitarren etwas dominanter aus dem Soundmix hätten hervorragen können. Iced Earth sorgten noch einmal für eine ordentliche Dosis Edelstahl bevor Samael (grandios!) auf der Party Stage und Die Apokalyptischen Reiter auf der Black Stage den Sack gegen drei Uhr morgens zumachten. Zumindest, wenn man nicht wieder zur Metal-Disco ging oder auf dem Zeltplatz noch das ein oder andere alkoholische Getränk hinunterstürzte.

Mit tollen Auftritten fantastischer Bands wurde man auch am Samstag wieder verwöhnt. Zumindest galt das für die Besucher, die ihren Alkoholpegel halbwegs unter Kontrolle hatten und nicht im Zelt oder wahlweise auch im Schlamm auf dem Gelände vor sich hin dämmerten. Die Leipziger Disillusion und Moonspell gehörten zu den Highlights während der Sonnenstunden. Am Abend legten Type O Negative einen Auftritt hin, bei dem sie ihre typische "Uns ist alles scheißegal, vor allem die Frage ob ihr uns mögt oder nicht"-Attitüde höchst unterhaltsam zelebrierten. Pünktlich zur Reunion-Show von Immortal wurde es dann dunkel und was dem in großer Zahl anwesenden Publikum dann an schwarmetallischer Riffgewalt entgegenschlug, war beeindruckend. Wie immer gelungen war natürlich auch der nächtliche Auftritt von Cannibal Corpse, bei dem vor allem der in Deutschland lange Zeit verbotene Song "Hammer Smashed Face" für heftigste Bewegung im Publikum sorgte. Das war auch gut so, denn schließlich hatte Corpse-Grunzer George "Corpsegrinder" Fisher den Song mit den Worten angekündigt "If I don't see everybody headbang to this one I'm gonna get down there and strangle every last one of you!". Hat dann aber (fast) jeder gemacht und so konnte der gute George auf der Bühne bleiben. In der Kategorie kultigste Ansage gab es aber dennoch ein Unentschieden, denn bei Municipal Waste (sehr geiler und sehr unterhaltsamer Spaß-Thrash-Metal) wurde ein Song mit den Worten "this song is about moshing on the face of Jesus Christ" angesagt. Kult!

Wacken Open Air - 60000 Headbanger im Metal Village Seiten 1 2

 

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