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Area4 - "Komisches Festival...aber schön!"

"Komisches Festival... aber schön hier!" Zitat Aydo Abay, seines Zeichens Sänger der Band Blackmail, die die Besucher des Festivals in der westfälischen Pampa am Samstag zu Begeisterungsstürmen hinriss. (Warum, dazu später mehr.) Kaum einem anderen Ausspruch über das Area4 möchte man mehr zustimmen als diesem. Denn komisch war hier sicher einiges: Drei Tage und trotzdem nur eine Bühne, ein schwer zu begeisterndes Publikum und stinksaure Rockstars. Aber eben auch nicht wenige, schlichtweg schöne Seiten: Eine lockere Atmosphäre, wunderbare Performances und stabiles Wetter!


Auch wenn man ob des völlig verregneten Sommers nicht zu Unrecht skeptisch war, schon am ersten Tag empfängt einen der Flugplatz Borkenberge mit angenehmem Wetter. Nicht zu heiß, nicht zu kalt und vor allen Dingen trocken. Alle, die schon mal ein Festival vom Kaliber Hurricane oder gar Rock Am Ring besucht haben fällt jedoch zuerst etwas ganz anderes auf: Hier ist alles kleiner! Sowohl von der Fläche als auch von der Zahl der Besucher her, hat man es hier eindeutig (noch) mit dem Junior der Scorpio-Festivals zu tun. Aber das muss nun wirklich kein Nachteil sein.

Nach dem nämlich die Ersten gemerkt haben, dass man auf die Opener Leo Can Dive und The Datsuns auch ganz ohne Videoleinwand und Fernstecher einen guten Blick hat und dabei sogar noch prächtig tanzen kann, ist sofort alles im Lot. Die beiden Nesthäkchen-Bands tun wirklich ihr bestes um das Publikum auf drei Tage hochkarätige Showacts einzustimmen und erreichen dieses Ziel auch trotz der noch eher geringen Anzahl Zuschauer. Man kennt ja das Problem, Festivals eröffnen ist meistens eine undankbare Aufgabe: Die meisten, die überhaupt schon angekommen sind liegen zwecks Vorglühen in ihren verranzten Zelten.

Bei den Donots wird es dann etwas enger. Man hat zwar schon seit gefühlten Jahrzehnten nichts mehr von diesen Jungs gehört, aber irgendwie ist der Name ja doch im Kopf hängen geblieben und dort mit tanzbarem Funpunk verbunden. Tatsächlich präsentieren die Ibbenbürener einige neue Songs, was aber nicht weiter ins Gewicht fällt. Die Meute will natürlich nur die Hits. Da wären "Superhero", "Whatever Happened To The 80s" und natürlich der Mitgröl-Klassiker "We're Not Gonna Take It". Lustig ist das ganze, und am mangelnden Körpereinsatz liegt es sicher auch nicht, aber irgendwie befindet sich das Area4 zu diesem Zeitpunkt immer noch in der Aufwärmphase. Dementsprechend weint man den zwar sympathischen, aber letztendlich doch austauschbaren Donots auch keine Träne nach, als sie sich mit letztgenanntem Song schließlich verabschieden, was nicht zuletzt auch an der ohrenbetäubenden Lautstärke liegt, die bei diesem Auftritt plötzlich von der Bühne dröhnt.

Die ganze Sache wird schon spannender als Max Cavalera sich mit seiner Truppe Soulfly die Ehre gibt (im Gegensatz zum Donots-Set diesmal in ausgewogener Lautstärke). Für die professionellen Musiker auf der Bühne interessiert sich zwar kein Mensch, dafür umso mehr für den brasilianischen Rastamann. Los geht es mit dem rabiaten "Babylon" gefolgt vom Titeltrack des Albums "Prophecy". Das Publikum zeigt zum ersten Mal an diesem Freitag Anzeichen echter Begeisterung. Selbst ein paar Matte schwingende Metaller sind nun unter dem ansonsten eher Indie-orientierten Publikum auszumachen. Schon an vierter Stelle wird der Sepultura-Klassiker "Roots" abgefeiert, es folgt der ultimative Mit-Hüpf-Song "Jumpdafuckup". Cavalera scheint bester Laune zu sein und animiert das Publikum immer wieder zum mitmachen. Sparen können hätten sich die Herren allerdings die endlosen Salsa-Gitarrensoli, die nach kürzester Zeit nur noch nerven. Statt dessen hätten sie vielleicht lieber noch den Reggae-/ Metal-Kracher "Moses" auf das Publikum loslassen können. Na ja, man kann nicht alles haben, gegen Ende gibt es dann wenigstens noch wüstes Getrommel zu hören. Insgesamt ein unterhaltsamer Auftritt.

The (International) Noise Conspiracy kennt man wegen dem Ex-Refused Sänger Dennis Lyxzén und schätzt man wegen ihrem ungestümen 60s-Garagen-Punk, den sie vor allem auf den beiden neusten Alben "A New Morning, Changing Weather" und "Armed Love" in Perfektion zelebrierten.
Alles fängt wunderbar an: Herr Lyxzén gibt die Rampensau, schmeißt sein Mikro durch die Gegend und sich selbst nicht minder, die Band gibt ihren Ohrwurmhit "Black Mask" zum besten. Auch als von der Bühne angesagt wird, sie würden nun einige neue Songs zum besten geben, ist die Stimmung noch gut. Die neuen Songs klingen ein wenig melodiöser, dafür aber noch fetter rockend als die alten Stücke. Doch nachdem die Band drei neue Songs gespielt hat fragt man sich verdutzt: Wo bleiben die anderen Hits? Wo bleibt "Communist Moon"? Was ist mit "Only Lovers Left Alive" geschehen? Und vor allen Dingen, was ist mit ihrem Übersong "Capitalism Stole My Virginity"? Wenigstens letzterer wird dann noch als Zugabe hinten drangetackert. Dann verlassen die Schweden die Bühne. Ein letztendlich trotz grandioser Perfomance eher enttäuschender Auftritt. Man will ja schließlich auch mitsingen können.

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