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Behemoth - Futter für die Löwen

Ob eine Deathmetal-Band nun vieles richtig oder vieles falsch gemacht hat, wenn sogar die altehrwürdige New York Times nur lobende Worte findet, kann man sicher diskutieren. Fakt ist aber, dass die Polen von Behemoth in den letzten Jahren viel Staub aufgewirbelt haben und das nicht zuletzt auch durch ihre sehr zahlreichen Liveshows. Zuletzt hat die Band auf dem Ozzfest der US-amerikanischen Jugend gezeigt, wie moderner Metal jenseits von Korn und Schweden-Death-Klonen klingen kann. Und nachdem das aktuelle Album "The Apostasy" sehr gut geraten ist, konnte man auf den Auftritt der Band in Berlin sehr gespannt sein.

Für einen Mittwochabend fiel denn auch der Besuch im Friedrichshainer K 17 sehr zahlreich aus, wobei aber einigen T-Shirts und Gesprächen zufolge klar wurde, dass auch die Belgier von Aborted eine ganze Reihe Fans mitgebracht hatten. Doch zunächst durften Sworn - als Ersatz für die Schweizer Disparaged eingesprungen - den Abend eröffnen, konnten mit ihrem unspannenden, in den Melodien manchmal dezent folk-lastigen Blackmetal nicht wirklich überzeugen. Erwähnenswert ist eigentlich nur, dass die Band ihren Set mit einem - nicht gelungenen, weil seltsam zahnlos dargebotenen - Cover des Dissection-Über-Songs "Night's Blood" beendeten. "Das gehört verboten" war dann auch der passende Kommentar meiner Kollegin, die froh war, diesen Auftritt verpasst zu haben.

Einen deutlichen Qualitätssprung gab es dann bei Helrunar. Zunächst wollte man noch die Augenbrauen nach oben ziehen, als man hörte, dass die Münsteraner Pagan-Metaller im Vorprogramm von Behemoth und Aborted spielen. Doch einerseits wischte die Band mit einem gelungenen und energiegeladenen Auftritt alle Zweifel beiseite und andererseits war auch das Publikum voll dabei und konnte stellenweise seine Textsicherheit unter Beweis stellen. Als Bonbon gab es dann auch noch zwei neue Songs zu hören, die einen hervorragenden Eindruck hinterließen und die Vorfreude auf das neue Album anheizten. Ein starker Auftritt und ein Zeichen dafür, dass ein stilistisch etwas breiter gefächertes Billing durchaus seine Vorteile haben kann.

Dann war es aber Zeit für Aborted, die für nicht wenige der Anwesenden das eigentliche Highlight des Abends waren. Und die Belgier wurden dieser Erwartungshaltung mit ihrem Auftritt dann auch vollauf gerecht. Die Band prügelte sich durch ein feines Best-Of-Set, das einen schönen Querschnitt des bisherigen musikalischen Schaffens der Band bot. Wobei prügeln eigentlich nicht das passende Wort ist, unterstellt dieser Ausdruck doch irgendwie eine Form von Primitivität. Genau davon sind Aborted freilich meilenweit entfernt. Statt reinem Geballer gibt es komplexe Songstrukturen mit interessanten Gitarrensoli und der ein oder anderen geschickt eingewobenen Melodie. Das alles wurde natürlich dennoch ohne Ende druckvoll und heftig unters Volk gebracht. Entprechend großartig war dann auch die Stimmung, was durch einige Stagediver gegen Ende der Show noch unterstrichen wurde.

 

Das Thelema-Symbol als Mikrofonständer kündigte dann den Auftritt von Behemoth an. Das Visuelle spielt bei den Polen ja durchaus eine große Rolle und so betraten die Jungs dann auch im bekannten Outfit die Bühne, das den Blackmetal-Ursprung der Band immer noch deutlich zum Ausdruck bringt. Wobei spätestens seit "Thelema.6" die Deathmetal-Anteile in der Musik deutlich die Überhand gewonnen haben.

Trotz der sehr starken Performance von Aborted hatten Behemoth keine großen Problem für ordentliche Stimmung zu sorgen. Auch wenn der Auftritt und das Stage-Acting - bei den hunderten Konzerten der letzten Jahre mag es kaum verwundern - doch manchmal zu souverän wirkten, hatten die Polen das Publikum ab den ersten Klängen voll auf ihrer Seite. Da wurden Pommesgabeln in die Höhe gereckt und die Matten kreisten im Takt. Die Band kredenzte dazu ein starkes Set, dass sich erwartungsgemäß auf die letzten vier Alben konzentrierte. So gab es unvermeidliche Live-Hits wie "Christians To The Lions", "Slaves Shall Serve", "Conquer All" und "Christgrinding Avenue" zu hören, die mit beeindruckender Präzision durch die Anlage gefeuert wurden. Aber auch alte Perlen wie "From The Pagan Wastlands" wurden gespielt und wie auch schon Satyricon haben Behemoth Freude daran gefunden den Turbonegro-Song "I Got Erection" live zu covern. Ganz putzig, aber von der Atmosphäre passt es natürlich nicht ganz zum ansonsten sehr düsteren Material der Band. Sei's drum: Behemoth haben erneut bewiesen, dass sie live eine Macht sind.

Wer einen musikalisch abwechslungsreichen Abend voller Extrem-Metal-Klänge erleben will, hat dazu noch bei folgenden Tourdaten in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Gelegenheit, wobei bei unseren Nachbarn Kataklysm statt Helrunar im Vorprogramm auftreten werden:

21.9.2007 - Hollfeld - Stadthalle, Deutschland
22.9.2007 - Essen- Turock, Deutschland
23.9.2007 - Darmstadt - Steinbruchtheater, Deutschland
24.9.2007 - Munich - Feierwerk, Deutschland
25.9.2007 - Saarbrücken - Roxy, Deutschland
27.9.2007 - Pratteln - Z7, Schweiz (mit Kataklysm)
29.9.2007 - Linz - Posthof, Österreich (mit Kataklysm)
4.10.2007 - Innsbruck - Hafen, Österreich (mit Kataklysm)
5.10.2007 - Graz - Orpheum, Österreich (mit Kataklysm)


 

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Antal
© 09/2007 whiskey-soda.de
 


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