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Delain - No More Mr. Sick Guy

Es muss schon bitter sein, wenn man mit seiner Stammband ganz kurz vorm Durchbruch steht und dann das krankheitsbedingte Aus kommt. So geschehen im Falle von Martijn Westerholt, ehemals Keyboarder bei Within Temptation. Jahrelang ging nichts bei dem symphathischen Holländer, doch als die Krankheit überwunden war, war Martijn heiß auf Rock! Das Ergebnis heißt Delain, das Album "Lucidity" und die Promiliste, die mitwirkte ist lang. Derweil ist Delain zu einer echten Band geworden und nicht nur ein beeindruckendes Gastspiel zahlreicher prominenter Musiker. Und nun erteilen wir dem "No More Mr. Sick-Guy" das Wort.

Während "Lucidity" hier in Deutschland im Herbst 2007 veröffentlicht wurde, kamen unsere Nachbarn aus den Beneluxstaaten schon wesentlich früher in den Genuss dieses Albums, wurde dort das Debüt der Band schon 2006 veröffentlicht. Ist es nicht ein komisches Gefühl, ein Album zu promoten, was schon woanders seit einem Jahr erhältlich ist? "Nein ist es eigentlich nicht, weil ein Jahr ja nicht so lange ist, haha. Wir haben das Album 2006 bei uns veröffentlicht und es ist schon einmalig, dass ein Label wie Roadrunner nicht zeitgleich ein Album überall veröffentlicht. Aber es lief sehr gut bei uns und dann entschieden sie, es auch woanders zu veröffentlichen. Ich bin so froh, dass das Album jetzt fertig ist und veröffentlicht. Es war eine lange Zeit und ich war nicht gesund, als wir begannen, dieses Album aufzunehmen. Aber als die Aufn ahmen abgeschlossen waren, begann ich mich erstmals seit fünf Jahren besser zu fühlen. Da begann ich darüber nachzudenken, wie schön es wäre, mit diesem Album auch aufzutreten. Das Album war fertig, aber ich hatte keine Band zu diesem Zeitpunkt, haha. Das hat sich alles entwickeln müssen und Delain musste eine Band werden. Das alles benötigte Zeit und das ist auch der Grund, warum wir uns Delain nannten, von "delayed", haha." scherzt der gut aufgelegte Keyboarder.

 

"Ich hatte das Pfeiffersche Drüsenfieber, an welchem normalerweise zwischen drei Monate und einem Jahr leidet, ich hatte das Glück, es fünf Jahre zu haben. Deswegen bin ich auch bei Within Temptation ausgestiegen." blickt Martijn auf seine Leidenszeit zurück. Warten ist der Holländer also gewohnt, in dieser Zeit kann man also auch viel nachdenken. Was er sicher auch über "Lucidity" gemacht hat. Nachdem das Album also nun gereift ist, wie sieht er es heute? "Es ist unser Debüt, das eigenständig und eine Einheit ist, glaube ich. Das war das Ziel. Die Gefahr bei einem solchen Projekt ist, mit all den Gastmusikern, dass die Gesamtheit eben nicht eine Einheit bildet. Ich habe versucht, es sehr abwechslungsreich zu gestalten, auf der anderen Seite es aber immer als Einheit zu belassen. Für mich hat das Album eine eigene Identität." so Martijn.

Man kann also nun vermuten, dass es für den ehemaligen Within Temptation-Musiker kein Problem war, an die Gastmusiker heranzutreten und Zusagen zu sammeln. Immerhin war er ja Teil einer prominenten und mittlerweile erfolgreichen Band. "Ja, das hat viels sehr einfach gemacht. Es war aber nicht meine Intention, ein Projekt zu machen mit einer möglichst prominent besetzten Gästeliste.Ich wollte auch Leute haben, die gute Musiker sind und gute Arbeit abliefern können und nicht welche, die nur in diesem Genre sich bewegen. Das sollte ja keine Marketing-Tour werden, ich brauchte Leute für meine Musik!". So wählte Martijn für sein damals "Noch-Projekt" etwa auch Guus Eikens (Ex Orphanage Gitarrist) oder Schlagzeuger Arien van Weezenbeek (God Dethroned), für die es ebenso interessant gewesen sein dürfte, mit einer Gothic Metal-Band zu spielen wie für Martijn mit Death Metallern zu rocken. "Es war für beide Seiten ein Experiment, ich suchte einen richtig guten Drummer und Stefan von Within Temptation empfohl mir Arien. Ich hab ihn angerufen, einiges von meinem Material geschickt und los ging es. Das ist sicherlich keine Kombination, die viele erwartet haben, aber es war richtig cool." blickt Martijn zurück.

Lag aber nicht gerade Stefan auf der Hand, bei der Frage, wer das Album eintrommeln könnte? "Es wäre einfach gewesen, ihn zu fragen, meinen Bruder und Sharon, aber dann hätten wir ein weiteres Within Temptation-Album, haha. Ich wollte mein eigenes Album machen, wollte, dass man es so macht, wie ich es wollte. Aber es war trotzdem sehr schön, mit Sharon zusammen zu arbeiten." lobt der Delain-Kopf seine Schwägerin.

Sängerin Charlotte singt hingegen in einem komplett anderen Stil als Sharon, Liv und Co. Wie wichtig war diese erdige, rockige Attitüde in der Hautpstimme? "Das war mir extrem wichtig, ich habe nicht nach einer weiteren Opern-Stimme gesucht, sondern nach einer kraftvollen Stimme, die dem ganzen noch mehr Kontrast gibt. Das ist ein kraftvolles Album mit kraftvollen Riffs, deswegen sollte eine kraftvolle Stimme dazukommen, um das Ganze noch abwechslungsreicher zu gestalten. Ich habe nach Charakter gesucht und Charlotte gefunden, was mich sehr glücklich macht." zeigt sich Martijn immer noch zufrieden mit seiner vertretenen musikalischen Philosophie.

Dennoch: Es gibt viele Duette auf dem Album, so singen noch neben Charlotte, Sharon auch Liv Kristine oder etwa Nightwishs Marco Hietala auf dem Album. Da ist die Gefahr groß, dass das Album mit einer solchen Vielzahl von Vokalisten schnell zu komplex und erschlagend wirkt. "Angst ist kein guter Begleiter, ich habe da gar nicht groß darüber nachgedacht, sondern wollte nur meine Ideen umsetzen. Wenn das natürlich live so umgesetzt werden soll, wird es höllisch schwer. Aber ich mag keine Kompromisse in meiner Musik, ich will immer das Beste aus allem herausholen. Deswegen war ich auch etwas traurig, nicht noch mehr Stimmen und Duette einzubringen, deswegen singt Charlott 70-80 Prozent des Albums, damit es nicht zuviel wird. So wie es jetzt ist finde ich es eine optimale Mischung." meint Martijn. "Charlotte hat alle Lyrics geschrieben und diese dann selbst auch gesungen. Aber manche Sachen wurden als Duett geschrieben und diese sind dann auch so eingesungen worden. Aber vieles davon kann man auch mit nur einem Sänger singen, als eine Linie, das ist wichtig."

 

Delain ist derzeit in der glücklichen Lage, ein stabiles Line Up vorweisen zu können. Ist es für den Chef ein Vorteil, feste Musiker zu haben und keine Gastmusiker, die meist in anderen Bands gebunden sind? "Ja, definitiv. Das habe ich auch beim Projekt vermisst. Was mir aber an der Arbeit mit Gastmusikern gefällt, ist es, dass man immer wieder überrascht wird. Hat man ein festes Line Up, kann man abr natürlich konsequent und stetig arbeiten. Ich glaube für das nächste Album werde ich mir die Rosinenstückchen aus beiden Arbeitsweisen herauspicken! Wir werden das nächste Album als Band schreiben, aber ich bin trotzdem der Boss, haha. Und wir werden weiter mit Gastmusikern arbeiten." blickt Martijn voraus. Wo es sich gerade anbietet und wir davon reden: Gibt es schon einen Personenkreis für das nächste Album, die als Gastmusiker in Frage kommen? "Ja, aber das soll doch eine Überraschung werden. Aber Dir kann ichs ja sagen: Ich will Christina von Lacuna Coil fragen, denn ich mag ihre Stimme sehr. Dann steht noch Corey Taylor auf meiner Wunschliste, es wäre toll, diese charismatische Stimme für unsere Musik verwenden zu können. Wir werden sehen." verspricht der Tastenmann. "Das neue Album wird etwas gitarrenorientierter sein, weil wir jetzt einen sehr guten Gitarristen in der Band haben, was wir nutzen müssen. Wir wollen noch kontrastreicher werden und wollen uns von dem typischen Verse-Chorus-Verse-Schema lösen." verspricht Martijn zum Schluss. Bleiben wir also gespannt auf den zweiten Streich der Holländer und hoffen, dass Martijn weiterhin gesund bleibt!


 

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Ingo
© 10/2007 whiskey-soda.de
 


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