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Headbangers Night - Metal for the Masses und akuter Bassistenmangel

Unverhofft kommt oft, so sagt man, und dies gilt - leider - auch manchmal für Bandabsagen für ein Konzert am Tag der Veranstaltung. Hatten sich die Jungs von Penetralia doch schon seit langem auf den Auftritt im Rahmen der wiederbelebten Neuruppiner Headbangers Night gefreut, mussten sie dem Veranstalter leider kurzfristig absagen. Ihr Drummtier Philipp hatte sich bei einem Unfall den Fuß so verletzt, dass er nur unter höllischen Schmerzen und mit Tränen in den Augen die Bassdrums bedienen konnte. Das konnte man ihm ja nun wirklich nicht zumuten und so musste schnellstens Ersatz für die Frankfurter her. Wirklich schön ist es in solch einem Fall, wenn man Freunde hat! Freunde, die hier den Namen Maggots tragen, eine Death Metal Band aus Falkensee sind und die sich spontan bereit erklärten für Penetralia einzuspringen und dafür zu sorgen, dass die Reunion der Headbangers Night in Neuruppin nicht mit nur zwei Bands vonstatten gehen musste.

Eine neue Location hatte sich der Veranstalter für die Party gesucht, und seine Wahl fiel auf das JFZ (Jugendfreizeitzentrum) Neuruppin, das für solche Veranstaltungen bestens geeignet ist. Eine große Bühne, professionelle Licht und Tontechnik, zwei Bars, Garderobe und vor der Bühne eine Menge Platz zum moshen, pogen und tanzen. Definitiv also eine gute Wahl. Ebenso als gute Wahl stellte sich die Bandzusammenstellung dieses Abends heraus. Die oben bereits genannten, alten Hasen Maggots, die junge Band Stone To Throw und die, in neuer Besetzung auftretenden, Demantor waren am Start. Nach der Live-Beschallung sollte mit Musik aus der Konserve und der berühmt berüchtigten Stahlwerkparty weiter ordentlich gerockt werden.

Den Anfang machten die sympathischen Maden aus Falkensee und Gyn, Hain und Majo sieht man einfach immer an, dass sie auf der Bühne genau das tun, was sie am besten können: Knüppel aus dem Sack und losgeballert! Sänger und Basser Gyn erinnert dabei, zwar nicht musikalisch, denn das ist dann doch ein ganz anderes Genre, aber doch in seinem Bühnenauftreten, an Gary Meskil, seines Zeichens Pro Pain Fronter, da er genau so cool und mit fast unbeweglicher Miene die Basssaiten zupft und das Mikro malträtiert. Mit Songs wie "Doomed And Kill" oder dem Unleashed Cover "Never Ending Hate" begann dieser Abend also gleich mit feinstem Old School Death Metal. Ein herzliches Dankeschön von allen Anwesenden an dieser Stelle noch einmal an Maggots für die unkomplizierte und kurzfristige Zusage.

Mittlerweile hatten doch so einige Metallerinnen und Metaller den Weg ins JFZ gefunden, und für die erste Veranstaltung dieser Art nach langer Pause, konnten die Organisatoren mit der Besucherzahl am Ende doch zufrieden sein. Einmal monatlich soll die Headbangers Night zukünftig stattfinden und es ist anzunehmen, dass sich diese Party zu einer Institution in der, durch Konzerte und Aktivitäten in der näheren Umgebung nicht sehr verwöhnten, Neuruppiner Metalszene mausern wird.

 

Nach dem Eröffnungsreigen durch Maggots folgte mit Stone To Throw ebenfalls ein Trio, das allerdings noch lange nicht auf so viel Bühnenerfahrung wie ihre Vorgänger zurückblicken können. Besonderheit und ein wahrhaft seltenes Bild, die hübsche junge Frau die hinter den Kesseln thront. Stone To Throw konnten sich an diesem Abend über noch eine Besonderheit freuen, nämlich über den ersten kleinen Moshpit des Abends. Na, wenn das nichts ist! Eine flotte Death/Thrash Sohle legten die drei jungen Leute aufs Parkett und alles was ihnen noch fehlt, ist ein fähiger Bassist oder Bassistin. Auf ihrer Myspace Seite kann man die Dringlichkeit und Schwierigkeit der Bassisten-Suche den folgenden Worten entnehmen: "Wir suchen wirklich einen Musiker! Jemanden, der den Bass spielt wie ein Instrument und nicht wie eine Triangel. Innovation und Kreativität ist bei uns sehr gefragt." (Stone To Throw @ myspace) Die beiden Gitarristen Ernst und Olli, die beide auch Gesangsparts übernehmen, machen ihre Sache recht ordentlich und auch Drummerin Anja ist hochmotiviert und hat sich gut ins Bandgefüge eingetrommelt.

Viel Freude verbreitete die Ankündigung im Vorfeld auf diversen Flyern und Webpages, dass sich die Recken von Demantor wieder einmal live blicken lassen wollten. Gitarrist und Bandgründer Thomas war nicht minder erfreut, hatte aber so ziemlich das gleiche Problem wie Stone To Throw: ein fehlender Bassist. Dass ein Bass der Musik und gerade dem Death Metal Volumen, Wucht und Macht beschert, wird eigentlich erst klar, wenn man Bands ohne Bass hört. So gut wie es auch sein mag, die Tiefe des Basses fehlt einfach. Leichte Technikprobleme erschwerten Demantor den Start mit dem Song "Truth And Reality" etwas, was sich jedoch beim Unleashed Cover "Before The Creation Of Time" und den folgenden "Army Of Corpses" oder Motörheads Mitgröhlhammer "Ace Of Spades" alles wieder beruhigte. Auch Demantor halten viel von der Frauenquote und haben sich eine hübsche Gitarristin an die zweite Klampfe, neben Altsaitenzupfer Thomas, geholt. Sänger Matze, nun sein anderthalb Jahren die Stimme der Brandenburger Metal Band, hat das Potential zum Frontmann. Er agiert locker und mit sichtlichem Spaß auf der Bühne und mit den Fans. Zu "Ace Of Spades" posed er locker und in Lemmy Marnier mit einem Bier in der Hand und einem Fuß lässig auf dem Monitor. Besonders hervorzuheben ist die Arbeit des Demantor Drummers André Reetsch. Der Mann hat es wirklich mal drauf und bearbeitet seine Kessel unglaublich schnell und präzise wie ein Berserker! Wenn oben genannter, leider fehlender, Bassist gefunden ist, und sich Matze stimmlich noch einen Tick weiter entwickelt, werden Demantor bald wieder in aller Munde sein.

 

Mit "Heavy Duty" von Debauchery wurde dann die Konserven-Runde mit DJ Protzman und der Stahlwerkparty eingeleitet. Da rumpelte es bis in den frühen Morgen noch einmal so richtig im Karton bzw. im JFZ Neuruppin. Für jeden Musikgeschmack der metallischen Richtung war hier etwas dabei und die Palette die aus der Anlage dröhnte reichte von Amon Amarth "The Pursuit Of Vikings", über Heaven Shall Burn "The Weapon They Fear" und Hatebreed "I will be Heard", bis zu Pantera "Walk", Metallica "Whiskey In The Jar" und Europe "Final Countdown". Alles in allem war die Reunion der Headbangers Night eine klasse Idee und eine wirklich gelungene Metalparty. Wer sich selbst überzeugen will, dem sei der 14.12.2007 wärmstens ans Herz gelegt. Dann startet nämlich die zweite Runde der Headbangers Night mit der Record Release Party der Lokalmatadoren Burning Steel, die von Toxic Trace und den Grinding Cocks unterstützt werden. Im Übrigen Metalheads: auch die Anfahrt von Berlin mit dem Regionalzug nach Neuruppin kostet wenig und lohnt sich durchaus, denn auch am 14.12.2007 macht die Stahlwerkparty mit DJ Protzman wieder halt im JFZ Neuruppin und versorgt Euch nach den Bands in gewohnter Qualität mit "Metal for the Masses"!


 

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Baja
© 11/2007 whiskey-soda.de
 


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