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The Hives - Ein Abend in der Columbiahalle oder warum Schweden einfach nur geil ist.

Was kann es zum Ausklang des Jahres Besseres geben als sich die Musik der The Hives um die Ohren wehen zu lassen!?!. Dies dachten sich auch Braveheart und sein Fotobeauftragter Marcus und so begab es sich, dass sich die zwei am 20. November des Jahres 2007 in der Columbiahalle zu Berlin einfanden. Neben der Fünf-Mann-Kombo aus Schweden liefen an diesem Abend noch Quit Your Dayjob und Dan Sartain auf.


Pünktlich aufgelaufen wurde der Konzertbesucher sogleich standesgemäß mit einem kleinen Live-Gig vor der Tür begrüßt, drei Jungs trotzten dem Wetter und gaben ihren Punk-Rock zum Besten. Im Inneren erwartete einen das gewohnte Bild, horrende Getränkepreise, nette Bedienungen und ein sich füllender Saal.

 

Um 20 Uhr lief sodann mit Quit Your Dayjob die erste Band pünktlich vom Stapel. Die drei Jungs aus Malmö, Schweden, legten mit "Beat The Boss" von ihrer aktuellen Platte "Tools For Fools" - und der entsprechenden Aufforderung, diesem morgen früh nachzukommen - gleich ordentlich los. Mit ihrem Soundmix aus Punk, Elektropop und Surf-Rock versuchten Sänger und Gitarrist Jonass, Schlagzeuger Drumass und Keyboarder Marcass immer wieder die Menge anzuheizen, was hier und da trotz der (noch) frühen Konzertstunde ganz gut gelang. Keyboarder Marcass war sich selbst auch nicht für einen Strip zu schade, zum Glück jugendfrei, also nicht blank gezogen. Während ihres gut halbstündigen Auftritts feuerten Quit Your Dayjob Songs wie "Sweden We Got A Problem" von der gleichnamigen Platte aus dem Jahre 2005, aber auch Tracks ihrer aktuellen Scheibe "Tools For Fools" ab, ("Frank Suicide", "Crime Is Ahead Of Technology"). Obwohl die Halle und auch die Empore schon gut gefüllt waren, wollte keine so richtige Stimmung aufkommen, was aber keineswegs an der Band selbst lag, wohl eher daran das die meisten Besucher ihre Energie für den Hauptact aufsparten. Quit Your Dayjob machten einen mehr als guten Job, geile Show (vor allem Frontmann Jonass und Keyboarder Marcass) und ein richtig geiler Sound. Der (überraschend) gute Sound lässt sich aber durch die bereits sehr große Erfahrung der drei Schweden erklären, teilte man sich in der Vergangenheit die Bühne doch mit Musikgrößen wie OK Go, Turbonegro, Danko Jones und natürlich The Hives. Außerdem spielten Quit Your Dayjob bereits auf allen großen Festivals, SXSW, Donington, Rock Am Ring, Roskilde oder auch Hultsfred. Gegen 20.30 Uhr war dann leider viel zu früh Schluss.


Als zweiter Act des Abends gab sich dann um 20.50 Uhr der Rock'n'Roll Musiker Dan Sartain die Ehre. Mit seinem Mix aus Indie, Rock'n'Roll, Rockabilly und Blues ging er gesanglich jedoch etwas unter, da der Sound nicht ganz astrein abgestimmt war. Für einen Solokünstler sind größere Hallen, auch wenn er von einem Schlagzeuger unterstützt wird, immer ein Problem, da sind doch kleinere Location idealer. Songtechnisch präsentierte Dan Sartain neben Tracks seiner beiden selbstproduzierten Alben vorwiegend Lieder von seinen letzten beiden Scheiben "Dan Sartain vs. The Serpientes" (2005) und "Join Dan Sartain" (2006). Die Columbiahalle selbst hatte sich mittlerweile gut gefüllt, die Stimmung war jedoch noch verhaltener als bei Band Nummer eins. Dies liegt aber wohl in der Natur der Sache, wenn The Hives als Hauptact angekündigt sind und jeder einzelne Konzertbesucher nur diesem Auftritt entgegenfiebert. Für Mister Rock'n'Roll war dann gegen 21.20 Uhr Schluss.


Um 22 Uhr kam dann was kommen sollte und musste: The Hives. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Verfasser dieser Zeilen erst kurzfristig in den Genuss eines Konzerttickets kam und mit der Aussage geködert wurde: The Hives machen eine geile Show; man das war vielleicht untertrieben. Die Menge war schon (kurz) vor Beginn dermaßen unter Strom, dass nur ein Funke gereicht hätte, den Laden in die Luft zu jagen, natürlich nur bildlich gesprochen. Als dann Frontmann Howlin' Pelle Almqvist die Bühne betrat und die ersten Töne anschlug gab es kein Halten mehr, die Menge war am rasen. Den ersten, vornehmlich weiblichen Konzertbesuchern wurde es in den ersten Reihen zu stürmisch und man suchte das Weite. Outfittechnisch präsentierte sich das schwedische Quintett gewohnt stilsicher in ihrer schwarz (weiß umrandeten) (Schul)Uniform, deren Jacken man sich im Laufe des Abends jedoch entledigte. Geboten wurde dem Publikum ein breiter Mix aus dem bisherigen Schaffen der Band. Neben Songs von ihren 'alten' Platten "Your New Favourite Band", "Tyrannosaurus Hives", "Veni Vidi Vicious" und "Barely Legal" gab es natürlich auch einiges vom aktuellen Album "The Black And White Album" (z.Bsp. "Try Again" und "Won't Be Long"). Zwischen den einzelnen Performances gab Sänger Howlin' Pelle Almqvist immer wieder einige Anheizer-Sprüche zum Besten. Und auch der Rest der Band, Gitarrist Vigilante Carlstroem, Schlagzeuger Chris Dangerous, Gitarrist Nicholaus Arson und Bassist Dr Matt Destruction, sparte nicht an Stage-Action.

 

So flogen auch relativ früh Becher, es gab Crowd-Surfer und auch auf der Empore wurde gerockt. Die Band entledigt sich nach und nach ihrer (oberen) Kleidungsstücke, Hemden werden - unter großem Gejohle - aufgeknöpft. Frontmann Howlin' Pelle Almqvist spielt immer wieder den Anheizer, da von dem Publikum ohne die Band doch nicht so viel kommt und/oder sie die eine oder andere Ansage nicht ganz verstehen. Die Show der Band ist eine der besten die mir jemals unter die Augen bzw. Ohren gekommen ist, super Gesang, super Stage-Action, super Sound, super visuelle Elemente, nur Lichteffekte, nichts Überladenes, klasse. Gegen 23 Uhr war dann das erste Mal Schluss. Natürlich gab es dann noch ein paar Zugaben, drei an der Zahl, unter anderem "You Got It All Wrong" von der neuen Platte. Von der Empore hatte man ein krasses Bild, die ganze Masse am beben, Empore und die untere Halle, geil. Um 23.12 Uhr war jedoch entgütltig Schluss und das doch sehr gemischte Publikum, so im Schnitt um die dreißig würde ich sagen, musste sich auf den Heimweg machen. Aber sicherlich nicht ohne sich vorher am Merchandising-Stand Genüge getan zu haben.



Mein persönliches Fazit kann nur wie folgt ausfallen: Erstklassig! The Hives machen richtig geile Mucke und dann noch eine super Show, also:

"Have u seen The Hives in concert yet?" - "No" - "What the fuck is wrong with you?"


 

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Braveheart
© 11/2007 whiskey-soda.de
 


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