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Grave Digger - „Berlin ist die Metal-Hölle!“

Auch wenn es einige nicht mehr hören können, dass in Berlin der Metal tot ist und daher fast sämtliche True Metal-Bands einen Bogen um die Hauptstadt machen. Doch das Heavy Metal-Kommando Symphorce/Wizard/Grave Digger wagte es dennoch und wurde positivst überrascht. Lest, was geschah...

Symphorce starteten überpünktlich mit dem tollen „Fallen“ vom neuen Album „Twice Second“ in einem klaren, druckvollen Sound, der sich gewaschen hatte. Von Beginn an herrschte eine grandiose Stimmung im gut gefüllten Columbia-Fritz ob der mehrstimmigen Gesänge, dem ausdrucksstarken vokalen Agieren von Andy B. Franck und herrlichem Synchron-Bangen. Das Berliner Auditorium saugte den modernen Power Metal, definiert durch Stakkato-Riffs, Ohrwurm-Refrains und viel Melodie, von der rotierenden Band in Army-Hosen dargeboten, gierig auf. Da sag doch mal jemand, dass True Metal in der Hauptstadt tot ist.

Andy verwies in seinen gut gelaunten Ansagen auf die neue Scheibe, aus der auch „Tears“ zelebriert wurde. So wurde das Medium Konzert zur interaktiven Angelegenheit: “Auch wenn ihr das Stück nicht kennt, dürft ihr alle mitmachen!“. Symphorce hinterließen einen bärenstarken Eindruck durch Spielfreude, Sympathie und tightes Zusammenspiel. Da geht in Zukunft noch viel mehr!

 

Mit Wizard gab die zweite teutonische Metal-Band ihre Visitenkarte ab, die in 15 Jahren Bandbestehen das erste Mal in Berlin zugegen waren. Die Vierer-Combo bestach durch metal-kompatibles Nieten- und Leder-Outfit sowie melodischen und schnellen Heavy Metal inklusive hohem Gesang und Eingängigkeit. Fantasytexte und genre-typische Posen nahm man den sichtlich begeisterten Wizard bei dem Package logischerweise nicht übel. Mit neuem Album „Odin“ im Gepäck musizierte die Band, als hätte es die 90er nicht gegeben.

Ausufernde Soli, bei denen Sänger Sven Luftgitarre spielte, hymnische, monolithische Riffs und pathetischer Gesang und Songs wie „The Hall Of Odin“ oder „Dark Wings“ ließen Wizard als deutsche, rockigere Antwort auf Manowar erscheinen. Merke: In jedem von uns steckt ein Wikinger. Da störte auch das etwas enge Lederleibchen nicht. Die Stimmung blieb weiter auf obersten Level, dass Vokalist Sven begeistert feststellte: “Unglaublich, Berlin toppt die Metal-Hochburg Ruhrpott, Berlin ist die Metal-Hölle!“. Das Auditorium feierte die Band ob ihrer traditionellen Attitüde und zelebrierte mit Wizard zusammen den Schlachtruf der Uruks auf Helsklam. Mit „Defenders Of Metal“ beendeten die Zauberer ihren ersten Triumphzug durch Berlin.

Auf die hervorragende Stimmung konnten dann Grave Digger geschickt aufbauen. Das „Rheingold“-Cover prangte im Bühnen-Hintergrund, im Schwarzlicht glühten die Konturen gespenstisch, dazu wandelte der Reaper H.P. Katzenburg zum Intro der Scheibe majestätisch in Mönchskutte mit Fackel auf den Brettern, die die Welt bedeuten und entzündete zwei Feuerschalen. Dazu vervollständigte ein Schwertblock vor dem Schlagzeug das Bühnenbild. „Rheingold“ mit seinen Breitwand-Riffs eröffnete den mittelalterlichen, wagnerschen und schottischen Grave Digger-Metal-Reigen, zu dem massiver Funken-Einsatz die ganze Halle erleuchtete. Tolles Bild!

„The Dark Of The Sun” folgte, dem sich “Son Of Evil” anschloss. Spätestens bis hierhin hatte jeder im Saal bemerkt, dass die Band mächtig unter Strom steht, anders lässt sich die energiegeladene Show nicht erklären. Ebenso „Valhalla“ bestätigte diesen Eindruck. Danach wurde bemerkt, dass nun einige Songs gespielt werden, die auf den letzten Touren nicht zu Gehör kamen. Sprach´s Chris und schon erschallte vom „Knights Of The Cross“-Album „Battle Of Bannockburn“ bei dem besonders gut die Dudelsack-Passage ankam. „The House“, „Under My Wrath“, „Lionheart“ und „Maidens Of War“, bei dem die Bühne in dämonisch-grünes Licht eingetüncht wurde, schlossen sich an. „Excalibur“, „Dragon“, „The Grave Digger“, „Morgana Lefay“ und „Nights Of The Cross“ schossen nach. Den Abschluss des offiziellen Sets stellte das bombastische “Twilight Of The Gods”, bei dem sich, wie über den gesamten Gig, das Publikum eifrig am Mitsingen beteiligte.

Die erste Zugabe bestellte „Yesterday“ vom Debüt und der Hit „Rebellion“, die zweite Zugabe natürlich das unvermeidliche wie geniale „Heavy Metal Breakdown“, welches regelrecht zelebriert wurde. Fazit: Ein äußerst gelungener True Metal-Abend mit einem fantastischen Publikum.


 

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Ingo
© 01/2004 whiskey-soda.de
 


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