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Six Feet Under + Nile + Finntroll + Belphegor - Metalfest before X-Mas

Wem es kurz vor Weihnachten mal wieder zu besinnlich wurde, der konnte sich am 13. Dezember im Berliner Postbahnhof ordentlich die Trommelfelle bearbeiten lassen. Das "Metalfest" machte Station in der Hauptstadt und war gekommen, seinem Namen alle Ehre zu machen. Wobei "Deathmetalfest" den Nagel noch mittiger auf den Kopf getroffen hätte. Schließlich war für (fast) jeden Todesblei-Fan das passende dabei: hymnisch-düsterer Deathmetal mit Blackmetal-Elementen (Belphegor), partytauglicher Deathmetal mit Humppa-Rhythmen (Finntroll), technisch hoch anspruchsvoller Deathmetal für den Musiker unter den Fans (Nile) und geradliniger Todesstahl mit unendlich Groove (Six Feet Under). Wohl bekomm's!

Das einizige Problemchen bei einem so beeindruckenden Lineup ist die Tatsache, dass die erste Band schon recht zeitig auf die Bühne muss, um keinen Ärger wegen der Sperrstunde zu bekommen. So sind die Österreicher von Belphegor schon fleißig dabei, sich durch ihr Set zu arbeiten, als ich endlich im sehr gut gefüllten Postbahnhof ankomme. Um einen Eindruck zu gewinnen reicht die Zeit jedoch allemal und dieser Eindruck ist ein guter. Der Sound ist für eine erste Band absolut in Ordnung und Belphegor nutzen diese Bedingungen, um einem abgeh-willigem Publikum ihre Songs mit Schmackes vor den Latz zu knallen.

Für den Auftritt von Finntroll wurden die Gesichter in den ersten Publikumsreihen ausgetauscht, wie man es immer wieder bei Konzertabenden mit stilistisch unterschiedlichen Bands erleben kann. Wer keine Lust auf Humppametal hatte, konnte sich im geräumigen Vorraum an Gerstensaft und Hopfentee laben. Im Konzertsaal versammelten sich aber erneut jede Menge Leute, um die trolligen Finnen erst gebührend zu empfangen und dann auch eifrig abzufeiern. Die Band zahlte es ihnen mit einem spielfreudigen Auftritt zurück und stellte erneut unter Beweis, das sie es fast überall versteht Partystimmung unter's Volk zu bringen. Einzig die Leistung der Security muss kritisiert werden. Es gelang gleich zwei Idioten während des Auftritts auf die Bühne zu kommen und Sänger Katla zu ungewollten Tanzeinlagen zu zwingen. Der zeigte sich spätestens beim zweiten Zwischenfall denn auch gar nicht mehr amüsiert und schickte dem Bretterstürmer seinen Mittelfinger hinterher, machte ansonsten aber, ganz der Profi, ungerührt weiter. Man kann wohl viel Geld darauf verwetten, dass es nach der Show im Backstage-Bereich noch zu einigen Diskussionen kam.

 

Mit anderen Problemen hatten Nile zu kämpfen, denn der Soundcheck direkt vor ihrem Auftritt zog sich doch ziemlich in die Länge. Wirklich stören tat's aber kaum jemanden, insbesondere die Leute nicht, für die die Hobby-Ägyptologen aus den USA der heimliche Headliner des Abends waren. Und als es dann endlich los ging, war mal wieder die Zeit für auf den Boden fallende Kinnladen gekommen. Vor allem die beiden Gitarristen Karl Sanders und Dallas Toeller-Wade machen optisch ja eher den Eindruck von Schichtarbeitern beim Feierabendbier. Aber was die Jungs an ihren Instrumenten draufhaben, sucht Seinesgleichen. Fetter, brutaler und tighter geht's kaum und dann ist das Ganze auch noch ohne Ende anspruchsvoll und komplex. Ach ja, gute Song mit hier und da geschickt eingewobenen Melodien spielen die Jungs übrigens auch. Aufgrund der Komplexität der Songs sind Nile-Konzerte nicht so sehr zum Ausrasten geeignet, was man auch in Berlin wieder sehen konnte. Dennoch war ordentlich Betrieb im Auditorium und der laute Beifall sowie wiederholte "Nile! Nile!"-Chöre machten deutlich, dass das Publikum begeistert war.

Mit dem Thema "Ausrasten" ist man bei Six Feet Under, deren Herangehensweise an den Deathmetal viel geradliniger und simpler (im positiven wie im negativen Sinn) ist als der von Nile, an der richtigen Adresse. Chris Barnes kommt auf die Bühne geschlurft, die Band legt los und in den ersten Reihen geht die Post ab. Erneut versuchen wieder einige Leute die Bühne zu entern, diesmal jedoch wirken die Sicherheitskräfte besser vorbereitet und halten die Fans von der Band fern. Der vernünftige Teil des Publikums freut sich einfach über eine gute Show der Band aus Florida. Man merkt, dass sich Six Feet Under in Deutschland ein frenetisches Publikum erarbeitet haben, das leicht um den Finger zu wickeln ist.

 

Von neugieriger Zurückhaltung ist bei den Besuchern jedenfalls nichts zu spüren. Vorbehaltlos wird jeder Song abgefeiert, kreisen die Matten, wirbeln Fäuste durch die Luft. Da reicht es auch völlig, das Six Feet Under heute eine gute und solide, aber nicht überragende Show hinlegen. Allein die Tatsache, dass Chris Barnes nicht total steil ist und für seine Verhältnisse recht agil wirkt, kann man ja schon mal als Gewinn einstufen. Da auch der Rest der Band gut in Form ist und SFU sowieso einen Hit an den anderen reihen können, kann man mit dem Ausklang dieses Abends vollends zufrieden sein.


 

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Antal
© 01/2008 whiskey-soda.de
 


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