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Dream Theater - Alles Andere als ein progressives One-Hit-Wonder

Seit über 20 Jahren gibt es das progressive Phänomen Dream Theater, das einst von drei ambitionierten Musikstudenten unter dem Namen Majesty gegründet wurde. Und doch genießt die Band aus New York ein verhältnismäßig niedriges Profil in der öffentlichen Wahrnehmung. Der Titel ihrer neuen Compilation "Greatest Hit (... And 21 Other Pretty Cool Songs)" ist daher treffend gewählt. Nur einen kommerziellen Hit konnten Dream Theater bisher mit "Pull Me Under" landen. Über die trotz allem überaus erfolgreiche Karriere sprach Frontmann James LaBrie mit whiskey-soda.


Könnte Dream Theater vielleicht viel größer sein? James LaBrie, Mike Portnoy, John Petrucci, John Myung und Jordan Rudess, die seit zwei Jahren bei Roadrunner Records unter Vertrag stehen, haben bereits mehrfach durchblicken lassen, dass sie mit der Betreuung durch ihr ehemaliges Label Atlantic ganz und gar nicht zufrieden waren. Wie sauer sind sie auf den ehemaligen Geldgeber? "Ich bin nicht sauer auf sie, es ist nur unglücklich, wie das gelaufen ist," sagt James LaBrie. "Ich bin eher enttäuscht. Es gibt diese Riesenenttäuschung innerhalb der Band, dass Atlantic nicht etwas aggressiver oder, besser gesagt, ausdauernder war, insoweit als dass sie versuchen ein paar Songs ins Radio zu pushen, die wir auf den Alben für geeignet hielten. Von ihrer Seite hätte eine Menge mehr passieren können. Und hätten sie das getan, wären sie meiner Meinung nach von den Ergebnissen angenehm überrascht gewesen. Doch im Grunde haben sie uns als Geldmaschine angesehen, bei der man gar nichts zu tun braucht, einfach das Album auf den Markt schmeißen, eine Menge Kohle machen, und damit hat sich's. Das ist wirklich bedauerlich." Bezeichnend: Im letzten Jahr veröffentlichten Portnoy und Co. mit "Constant Motion" das erste Musikvideo seit Jahren.

 

Für eine progressive Rockband gehören Charthits im Allgemeinen nicht zum Tagesgeschäft. Ärgert es den einen oder anderen trotzdem, dass es nur den einen gab? "Nein, denn was uns am wichtigsten ist, ist dass wir von Herzen schreiben, ohne dass das jetzt kitschig klingen soll, und unsere Integrität uns selbst gegenüber bewahren", stellt James klar. "Wenn wir uns erlauben würden, in dem kommerziellen Erfolg und dem Business gefangen zu sein, würden wir unsere Identität verlieren. Ich denke, unsere Musik hätte darunter gelitten, und unsere Fans hätten das auch durchschaut. Sie würden merken, wenn wir versuchen etwas zu machen, dass uns eigentlich nicht liegt. Aber um ganz ehrlich zu sein: Ich denke, dass wir bisher auf jedem Album mindestens zwei oder drei Songs hatten, die absolutes Radio-Hit-Potential haben. Und die waren zu unseren Bedingungen geschrieben. 'Pull Me Under' war ja auch nichts Anderes als ein Zufallstreffer, von dem wir nicht mal ahnen konnten, dass er veröffentlicht wird. Das Lied wurde geschrieben, als uns noch kein Mensch kannte. Ich meine, Dream Theater war nichts, bevor 'Images And Words' rauskam. Und das Ding ging einfach an die Decke. Als wir das geschrieben haben, hat ja niemand gedacht 'Hey, das wird ein großer Hit.' Und selbst, wenn Du Dir mal die anderen Alben anschaust, z.B. 'Six Degress Of Inner Turbulence', da ist der Song 'Misunderstood' oder 'Octavarium', da gibt's 'I Walk Beside You'. Ich denke, jede Scheibe hatte irgendwas mit Radiopotential. Aber es sollte einfach nicht sein. Und ich denke, vieles hat damit zu tun, dass das Radio und ein Teil der Musikindustrie Dream Theater als etwas betrachtet haben, dass am weitesten von allem entfernt ist, was im Radio zugänglich ist. Leider haben sie sich selbst nicht genug darüber informiert bzw. unsere Musik genau genug angehört, um zu sehen, dass wir auch Musik für dieses Format zu bieten haben."

 

Nicht zuletzt deswegen haben viele Rock- und Metalhörer im Plattenregal bisher an Dream Theater vorbeigegriffen. Das soll sich laut James endlich ändern: "Viele Leute haben uns bisher gar nicht wahrgenommen und steigen jetzt erst richtig ein. Ein großartiges Beispiel dafür war unserere Tour mit Yes. Das war der absolute Hammer! Die Yes-Fans sind natürlich ein progressives Publikum, da gehören wir ja auch dazu. Und es gab so viele Leute, die nur dort waren um Yes zu sehen, dann Dream Theater sahen und sagten: 'Mein Gott, ich wusste ja nicht mal, dass es Euch überhaupt gibt.'" Das ist natürlich schwer nachvollziebar. "Wie ist das möglich? Du bist ein Prog-Rock-Fan und kennst Dream Theater nicht, eine der größten Bands aus dem Genre? Das ist doch absolut absurd! Naja, das ist etwas frustrierend, aber man muss das so hinnehmen." Abhilfe soll da natürlich die neue Doppel-CD schaffen, deren wesentlicher Zweck die Gewinnung neuer Fans und Hörer ist. "Es ist das ideale Teil, um unsere Musik den Leuten vorzustellen, die von uns gehört, sich aber nie hingesetzt haben, um Dream Theater richtig anzuhören", erklärt der Sänger. "Ich denke, das ist die ideale Einführung."

Dream Theater, das ist vor allem Mike Portnoy. Das Allround-Genie ist Kopf und treibende Kraft der Band. James LaBrie bringt es auf den Punkt: "Weißt Du, Mike lebt und atmet Dream Theater. Der Mann ist, was diese Band angeht, extrem engagiert und überaus leidenschaftlich. Seine Räder drehen sich mit einer Million Meilen pro Stunde und er denkt ständig darüber nach, was wir als nächstes tun könnten. Was sollten wir tun? Wie tun wir es am besten? Hinter allem, was er macht, steckt Methode, ein allumfassender Plan." Portnoy ist in jeder Hinsicht ein Workaholic, auch auf der Bühne. Im Anschluss an die Aufzeichnung von "Live Scenes From New York" war er 2001 so ausgepowert, dass er nach dem vierstündigen Gig beinahe im Krankenhaus gelandet wäre. Natürlich zeichnet der Schlagzeuger auch für die neue Zusammenstellung verantwortlich, wählte die Lieder aus, gab ihr den selbstironischen Titel. "Er fragte uns, was wir davon halten, wir haben gelacht und gesagt: 'Es ist großartig, es ist perfekt!' Es trifft den Nagel einfach auf den Kopf." Die Jungs sind mit einer großen Portion Humor ausgestattet. Wer sich das Cover des neuen Best-Of-Albums genau anschaut, wird entdecken, dass einige Buchstaben im Titel rot eingefärbt sind. "Shit" ergibt das. Dream Theater machen sich einen Spaß aus dem ganzen Hitgetue. "Greatest Hits sind doch Shit", spaßt James. Diese Band steht da eindeutig über den Dingen.

(Fotos: Oktober Promotion)

Dream Theater - Alles Andere als ein progressives One-Hit-Wonder Seiten 1 2

 

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Philip
© 03/2008 whiskey-soda.de
 


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