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Nachdem im letzten Jahr alle Zehne voll gemacht werden konnten, meldet sich dieses nicht mehr ganz so untergründige Underground-Festival zum elften Mal zurück, um nun geradewegs auf die Zwanzig zuzusteuern. Auch wenn sich die Location über die Jahre immer mal wieder änderte, ist das Festival innerhalb der Grind- und Death-Szene zur festen Institution geworden. Vorwürfen, seinem Namen nicht mehr gerecht zu werden, nahm man im letzten Jahr gekonnt den Wind aus den Segeln, denn "kommerzielle" Größen wie Monstrosity oder Vital Remains waren nur die Ausnahme.
Den Löwenanteil bildeten geliebte Szene-Sternchen aus der Heimat und den umliegenden Nachbarländern. Sicher war diese Konstellation nicht die finanziell günstigste, denn die Besucherzahl hielt sich vergleichsweise niedrig. Sowohl fürs Image als auch für den Spaß der Gäste hätte jedoch kaum etwas Günstigeres passieren können.
Die Bands und ihre 700 bis 1000 Mann starke Zuhörerschaft sorgten gemeinsam nämlich für so viel Spaß, dass es allen Totterköpfen das Gezeter wieder zurück in ihre vorlauten Schädel prügelte. Wie der Name verspricht, geht es eben doch nicht nur um nackte Zahlen! Man könnte also annehmen, dass die Veranstalter in der Planung auch dieses Jahr wieder mit der nötigen Leidenschaft zu Werke gehen. Ein Blick auf das Line-up verrät schon mal einen ähnlichen Kurs.
Mit In Demise, Spawn, Purgatory, Poosew, den Excrementory Grindfuckers, Grind Inc. und vielen mehr, ist wieder ein ganzer Sack voll heimischer Musiker vertreten. Für die "exotischeren" unter Euch gibt’s ansonsten Mucke aus allen Himmelsrichtungen: Death Metal aus Griechenland (Mass Infection), Deathgrind aus Portugal (Holocausto Canibal) oder Thrashcore aus Malta (Slit), um nur einige zu nennen.
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Das Hin und Her auf den Headliner-Rängen kennt der routinierte Festival-Gänger ja mittlerweile. Letztes Jahr gab es die Denial Fiend-Absage (dafür diesmal dabei!), dieses Jahr überraschen Deranged mit ihrer Auflösung. Kaum war das Loch im Billing jedoch bemerkt, wurde es auch schon wieder gestopft. Die Lücke füllt nun das "frische Blut" von Lay Down Rotten. Ein Posten, den die Jungs aus Herborn sicher dankbar annehmen!
An der Headliner-Spitze scheint derweil nichts mehr rüttelbar. Die verrückten Dänen von Illdisposed bethrashen den Donnerstag. Houwitser aus Rotterdam verkloppen am Freitag jeden, der bei den Niederlande noch an Holzschuhe oder Tulpen denkt. Zuguterletzt fällen Massacre am Samstag jeden in bester Tampa-Manier, der es nach drei Tagen noch wagt, aufrecht zu stehen.
Sollten nicht noch überraschende Änderungen auftreten, erwartet uns deshalb folgendes Billing:
Mittwoch:
Aufwämparty mit dem Hellborn-DJ-Team
Donnerstag:
Debt Of Nature (D)
The Burning (DK)
Urkraft (DK)
Bitterness (D)
Sterbehilfe (D)
Gore (CZ)
Poostew (D)
Stoma (NL)
Lay Down Rotten (D)
Illdisposed (DK)
Freitag:
Profanation (D)
Deadborn (D)
Inferia (FIN)
Mass Infection (GR)
Eternal Bleeding (SK)
Weak Aside (D)
Neuropathia (PL)
Spawn (D)
Grind Inc. (D)
Houwitser (NL)
Samstag:
In Demise (D)
Internal Decay (D)
Flaying (LV)
Slit (M)
The Atmosfear (D)
Purgatory (D)
Excrementory Grindfuckers (D)
Denial Fiend (US)
Holocausto Canibal (P)
Massacre (US)
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