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Darkstorm Festival - Düstere Töne am Fest der Liebe

Mit großer Ehre und Freude durften wir, whiskey-soda.de, das Dark Storm Festival 2003 in Berlin (am 25.12.) und Dresden (am 26.12.) präsentieren und damit eines der größten Elektro-Festivals in Deutschland. Mit dabei dieses Mal Bands wie Within Temptation, Subway To Sally, Bloodflowerz, Blutengel, Covenant u.a.

Eröffnet wurde das Festival in der Berliner Columbiahalle mit zwei „special acts“: Den Berlinern „Unkown“ und dem Duo „Say-Y“ aus Fürstenwalde. Unkown, die Formation von DJ Chris aus dem Berliner Kato, hatte einen guten Auftakt, da die Festivalfans schon relativ früh in die Halle stürmten, um gute Plätze zu ergattern (wahrscheinlich, um bei Within Temptation in der ersten Reihe zu stehen, wenn ich nach dem Alter und Aussehen der ersten Besucher gehe). Musikalisch passten sie leider ebenso wenig in den Rahmen wie Within Temptation, dennoch: Ihr Set war überzeugend und technisch einwandfrei. Es würde mich nicht verwundern, wenn wir von der Band in nächster Zeit mehr hören werden. „Wir geben immer unser Bestes und machen auf der Bühne Party,“ so Chris „egal, ob das nun da unten alles Elektro Freaks sind oder nicht. Hauptsache es rockt, oder?“ Wo er Recht hat, hat er Recht und so schaffte es die Combo, die anwesende Meute für die nächsten Bands aufzulockern und anzuheizen.

Die Nachfolgeband Say-Y versetzte das Publikum jedoch wieder in die „gewollte“ melancholische Stimmung. Ihre Mischung aus Synthi-Pop der 80er und den klassischen Elektroklängen ergab zusammen mit der Stimme von Sängerin Ulli einen gänsehautverursachenden Klangteppich. Allerdings waren die Synthi-Samples sehr „einfach“ gehalten“ und die Songs wirkten auf die Dauer eher langweilig. Wäre da nicht „Ulli“ Goldmann als Sängerin neben Sänger „Picco“ (Keys, Vocals), wäre die Formation nicht weiter aufgefallen. Peinlichstes Element des Gigs war die Bühnenshow: So traten bei Say-Y Background Tänzerin auf, die weder Taktgefühl, noch sonst wie musikalisches Verständnis aufwiesen. „Das war unser erster Versuch mit ihnen, “ sagte Picco nach der Show „aber wir hatten das Gefühl, dass das alles gut angekommen ist und irgendwie fühlten wir zwei uns auf der großen Bühne etwas alleine.“ Na denn….

 

Nächster Act des Abends waren [:SITD:]. Eine der Bands, auf die die Fans gewartet hatten. [:SITD:] ist die Kurzform für „Shadows In The Dark“ und besteht aus Carsten Jacek (vocals) und Thomas ´Tom´ Lesczenski, der für den Sound sorgte und für die Backing Vocals zuständig war. Bei ihren Live-Auftritt bekamen die beiden noch prominente Unterstützung von Francesco "Frank" D´Angelo, der dann ein paar Keys übernahm. Für diese Combo war das Dark Storm Festival die Gelegenheit, ihr Debut Album „Stronghold“, welches im Herbst 2003 erschien, einem breiten Publikum zu präsentieren. Songs wie "Snuff Machinery" und "Laughingstock", kennt die Sezene schon lange. Sie haben sich als Maxis im Vorfeld zu beliebten Dancefloor-Krachern entwickelt. Dennoch: Live mussten auch hier Abstriche verzeichnet werden. Außer viel Nebel und einem permanenten „DANKE BERLIN“ gab es nichts Außergewöhnliches. Gesanglich konnten [:SITD:] live gar nicht überzeugen.

Erstes Highlight - zumindest bühnentechnisch - waren dann Blutengel. Sie bestachen durch ihre schon fast schauspielerische Bühnenshow. Ob halbnackte SM Frauen in Lack und Leder oder Feuerakrobatik, ob blutige Opfergaben oder GoGo Tanz, alles, was die Szene ausmacht wurde geboten….und musikalisch? Charakteristisch für diese Band sind natürliche ihre eingängigen elektronischen Melodien, wobei Constance und Eva als weibliche Gegenparts der sehr gewöhnungsbedürftigen Stimme Chris Pohls fungierten. Doch ganz nüchtern betrachtet konnte die Band musikalisch auch hier nicht überzeugen. Teilweise wurde der Ton nicht Mal getroffen und meist erschien alles sehr verkrampft. Da sind die Tonstudioaufnahmen weitaus besser. Schade.

Blieb ja noch Within Temptation. Und siehe da, mindestens ein Drittel des Publikums – gerade die „Jüngeren“ in der Masse ganz vorne – erwachten von den Toten und ließen ihrer Begeisterung freien Lauf. Es war unschwer zu bemerken, dass Within Temptation bei diesem Festival eher als „Publikumszieher“ dabei war, denn als Elektroact des Festivals. Aber als das Bühnenbild aufgebaut wurde, war all dieses Gedankengut vergessen. Hatte ich noch das kleine aber feine Konzert im Knaack in Erinnerung, war das Erstaunen über die Kulisse eines…. wie soll ich sagen, Doms? einer Kirche? mit Meter hohen Engeln, die aus ihren Händen Feuer in den Himmel sprühten, einfach überwältigend. „Jede Bühne hat seine Vor- und Nachteile, “ erzählt „Ruud“ Rudolf Jolie „bei kleinen Clubgigs hast Du diese private Atmosphäre. Aber auf den großen Bühnen kannst Du Dich richtig frei bewegen, mehr Show quasi machen und natürlich auch durch ein Bühnenbild ein gewisses Ambiente erzeugen.“ Und in der Tat, dieses Ambiente kam auch rüber. Within Temptation überzeugte als einzige Band durch absolute Professionalität. Gänsehaut Feeling pur! Zudem wurden noch zwei neue Songs vorgestellt, die auf dem voraussichtlich noch in diesem Jahr erscheinenden Album vertreten sind. „Wir haben 1000 Ideen, aber erst 3 Songs komplett fertig. Die ersten 7 Tracks haben wir auch schon in der Konzeption.“ Ruud erzählt weiter: „Es wird ein härteres Album, aber wir sind bisher sehr zufrieden.“

 

Covenant waren dann der Headliner dieses Festivals. Leider kann ich die euphorische Begeisterung unseres Elektroredakteurs Jürgen zum 2002 Konzert nicht teilen. Sicher, man merkte schon, dass hier endlich Profis dieses Genres auf der Bühne standen. Aber leider hatten Within Temptation ihnen vorher die Show gestohlen und somit wirkte der Auftritt von Covenant sehr unbeholfen. Sänger Eskil Simonsson versuchte sein Bestes durch seine charismatische Ausstrahlung, das noch verbliebene Publikum zu begeistern. Da alle Within Temptation Fans langsam die Halle verließen, war das aber auch nicht mehr so schwer. Dann trällerten die Covenant typisch pathetisch-melancholische Tracks über die Lautsprecher, die wirkliche Festival Begeisterung kam jedoch nicht mehr auf. Nach 5 Bands und über 6 Stunden, wollten viele auch endlich nach Hause.
Tja, die Reihenfolge war nicht ganz so gut gewählt. Wie ich jedoch später im Interview erfuhr, wollten Within Temptation nicht als Headliner fungieren. Na gut, das hätte auch nicht wirklich zu diesem Elektrofestival gepasst.

Alles in Allem war der Abend dennoch gelungen, denn immerhin war die Halle gleich am Anfang gegen 18 Uhr gut gefüllt und konnte bis zum Ende des Abends über 1500 Gäste zählen….und das ist nun mal für Berlin in dieser Szene nicht ganz so einfach. Freuen wir uns auf das nächste Dark Storm und das dazugehörige Line Up.


 

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Jack_D
© 01/2004 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Within Temptation

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