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Aborted - Brutalität in ihrer ganzen Vielfalt

Ein gutes Jahr ist vergangen, seit Aborted "Slaughter & Apparatus: A Methodical Overture" veröffentlichten und schon legen die Jungs nach. "Strychnine.213" heißt das gute Stück und wieder zeigen sie, dass sie wandlungsfähig und sich dennoch immer selbst treu sind. Aber was hat es mit dem neuen Silberling auf sich? Und woher kommt die geballte Schaffenskraft, die Aborted einen Deathmetal-Brecher nach dem anderen fabrizieren lässt? Ein gut gelaunter Sven De Caluwé (Vocals) steht wieder einmal gern für Antworten zur Verfügung.

Er ist schwer damit beschäftigt das neue Album zu promoten, aber das ist in Ordnung so: "Nicht dass ich den ganzen Tag Interviews geben würde. Es ist eben Teil des Jobs und es ist klar, dass es auch Spaß macht. Außerdem sind wir natürlich stolz auf das Album und wir freuen uns über das Interesse und den Support, den wir bekommen." Die Reaktionen bislang waren gut, auch wenn nicht immer alle zufrieden zu stellen sind. "Manchen Leuten kann man es eben nicht recht machen. Die beschließen schon, dass es Scheiße ist, bevor sie es gehört haben. Aber eigentlich haben wir in erster Linie Gutes gehört." Dabei machen Aborted es einem relativ leicht, "Strychnine 312" bereits jetzt zu einem der Alben des Jahres 2008 zu erklären. Druckvoll, aggressiv und mit bislang ungekannter Virtuosität könnte es erfolgreich sowohl alteingesessene wie auch neue Fans begeistern.

Sven sieht dabei die bislang gemachte Entwicklung eher als geradlinig, auch wenn sich so einiges getan hat. "'Strychnine.213' klingt vielleicht etwas melodiöser als bisherige Outputs, aber Melodien hatten wir eigentlich immer. Bei Alben wie "Goremageddon" hatten wir einfach einen viel brutaleren Sound, in dem viele der Rafinessen untergegangen sind. Beim neuen Album haben wir versucht, vielfältiger zu werden. Das hat sich sowohl im Sound, als auch im Songwriting niedergeschlagen. Wir sind jetzt facettenreicher geworden, haben ein paar mehr langsame Parts und versuchen ein Album abzuliefern, das uns erlaubt die Songs genau so live zu spielen, wie sie auf dem Album klingen." Dazu hat man sich auch den Tontechniker ins Studio geholt, der die Jungs auf Tour begleitet. "Er weiß genau, wie wir zu klingen haben. Daher kann man auch erwarten, dass die Songs live so klingen wie auf dem Album." Abstriche in Sachen Brutalität wurden dabei nicht gemacht, denn durch das abwechslungsreichere Songwriting kommen die aggressiven Parts weit besser zur Geltung. Sven weiß allerdings schon: "Dieses Jahr werden uns die Leute bestimmt erzählen, wir klängen wie Job For A Cowboy, obwohl das natürlich Blödsinn ist. Es ist einfach so, dass wir uns immer wieder mit Leuten rumschlagen müssen, die uns irgendwelche Trends unterstellen. Aber ganz ehrlich, das ist uns egal!"

 

Sorgen um die eigene Identität müssen Aborted sich wirklich nicht machen. Wieder geht es um die skurrilsten Arten dem Leben ein Ende zu bereiten, bei "Strychnine.213" ist das Motto "Massenmörder". Die Band holt sich aber immer wieder gern Inspiration von außen. "Das Coverartwork hat Colin Marks gemacht, ein englischer Künstler. Es ist ziemlich brutal und entspricht genau unseren Vorstellungen. Ich selbst finde es schwierig, das Artwork für meine eigene Band zu machen, da bin ich ziemlich perfektionistisch. Außerdem hat mein Sängerkollege und Kumpel von Dedicted bei den Vocals mitgewirkt. Er war ziemlich kritisch und hat mich auch mal drauf aufmerksam gemacht, wenn ich mich wiederholt habe." Und die anderen Aborted-Members sind da weniger kritisch? "Haha, die Musiker? Die interessiert sowas nicht! Die machen ihr Ding und fertig." Am Songwriting waren dennoch alle beteiligt, auch wenn es nicht mehr ganz so einfach ist, da die Mitglieder inzwischen aus drei verschiedenen Ländern (Belgien, England, Frankreich) kommen. "Das lief ziemlich viel übers Internet. Ein paar Mal haben wir uns aber auch für eine Woche zusammen eingeschlossen und am Material gearbeitet. Zwei von uns haben außerdem Heimstudios, daher ging es eigentlich ganz gut." Das "neue" Line-Up ist dabei auch das beste und stabilste, das die Band bisher hatte und Sven freut sich sehr über den Zusammenhalt und den Spaß, den man zusammen hat.

Was sind die Pläne einer Band, die sich offensichtlich gut zusammengefunden und außerdem ein dickes neues Album in der Tasche hat? "Touren natürlich! Letztes Jahr waren wir ja schon viel unterwegs, hatten aber noch gar nicht die Gelegenheit, "Slaughter & Apparatus: A Methodical Overture" in den USA vorzustellen. Deshalb machen wir jetzt gleich zwei Touren dahin, bis wir dann im Oktober auch für 15 bis 20 Shows nach Europa kommen." Und ja, Deutschland steht natürlich ebenfalls auf dem Plan. Letztes Jahr hatte Sven noch erzählt, dass Touren in den USA nicht so einfach zu bewältigen sind. So gab es damals teilweise nichts zu essen. Trotzdem geht's wieder über den Teich? "Wir müssen alle abnehmen!", kommentiert er verschmitzt und fügt hinzu: "Dieses Jahr ist es ein ziemlich dickes Package, das wird schon gut werden!"

Bei dem ganzen Touring, den Vorbereitungen für das neue Werk und Nebensächlichkeiten wie Job und Freizeit gibt es wenig Gelegenheit für andere Pflichten: "Unsere Homepage haben wir erstmal abgesetzt, da war einfach keine Zeit. Dafür gibt's ja jetzt auch Myspace." Der Trend der Social Networks ist jedenfalls nicht an Aborted vorbeigegangen. "Eigentlich ist das eine coole Sache! Die Leute können sich einfach die Songs anhören und finden alle wesentlichen Infos. Außerdem ist so eine Seite viel leichter zu pflegen, als eine selbstgebaute Homepage. Eine gute Sache für faule Leute!" Auf dem Profil kann man die Band übrigens auch per Knopfdruck in die eigene Stadt bestellen. Nehmen die Jungs solche Wünsche ernst? "Naja, wenn sich viele Leute wünschen, dass wir in ihre Gegend kommen, freut uns das natürlich. Außerdem wissen wir dann schon, wo es vielleicht gut wird. Grundsätzlich wollen wir natürlich überall spielen!"

Wer Aborted im Herbst also in der Nähe wissen möchte, kann es ja mal versuchen. Ein Besuch in dem wie immer großartig durchgestalteten Web-Domizil lohnt sich in jedem Fall. Sven freut sich über jede Art von Support und wünscht sich abschließend vor allem eines: "Ein tolles Jahr mit vielen guten Shows und einer Menge cooler Leute!"


 

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© 06/2008 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Aborted

Homepage:
- Offizielle Website
- MySpace-Seite

Artikel:
- Aborted - It's just entertainment!
- Aborted - Brutalität in ihrer ganzen Vielfalt

Rezensionen:
- The Archaic Abattoir
- Slaughter & Apparatus: A Methodical Overture
- Strychnine.213
- Coronary Reconstruction
- Global Flatline
- The Necrotic Manifesto

Kurzinfos: Job For A Cowboy

Homepage:
- Job For A Cowboy Myspace

Rezensionen:
- Genesis
- Ruination
- Suneater


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