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Sweden Rock Festival 2008 - Stand Up For Rock And Roll (Tag 1)

Es sind mal wieder die schönsten Tage im Leben des global orientierten Rockers. Das Sweden Rock Festival im beschaulichen Sölvesborg macht die vier Tage des verlängerten ersten Juni-Wochenendes zum wichtigsten Datum im Kalender. Das Line-Up, das bei der ersten Bekanntgabe noch für ein müdes Zucken sorgte, wandelte sich schließlich zu der vielleicht gigantischsten Besetzung, die je auf diesem Festival spielte. Sogar ein heiß ersehnter Reunion-Gig, der erste der betreffenden Band seit 19 Jahren, stand auf dem Programm.


Im vergangenen Jahr wurde das dreitägige Sweden Rock Festival um einen schwedischen Feiertag ergänzt. Das leichte Aufwärmprogramm hat sich offenbar bewährt, sodass es 2008 im Quartett weiter geht. Und zwei echte Kracher wurden auch eingeladen. Von vielen Magazinen bereits als Newcomer des Jahres gekürt und als kommende Rock'n'Roll-Sensation gehuldigt, ist Airbourne in diesem Jahr der gefühlte Festivalauftakt. Obwohl das Debüt zumindest in Deutschland erst Ende Mai erschien, grölen bereits 10.000 Menschen an der Sweden Stage im Akkord "Airbourne, Airbourne, Airbourne". Man hat das Gefühl, der Headliner wird gleich erscheinen. Mit freiem Oberkörper, Gitarre und Bier und Jack Daniel's in derselben Hand betritt Frontmann Joel O'Keeffe mit seinen Kollegen die Bühne. Unter tosendem Applaus. "Do you want some rock'n'roll?", schreit er und leitet mit den Worten "Stand up for Sweden rock'n'roll!" und dem ähnlich lautenden Song ein furioses Set ein. Airbourne geben fast das komplette Debüt-Album, einen Kracher in der Tradition früher AC/DC- und Rose Tattoo-Alben, zum Besten.

 

Die Drums knallen, die Gitarren kreischen, das Publikum tobt. Keine Frage: Hier spielt tatsächlich der geheime Headliner des Festivals. Ganz nach ihrem Motto(-Song) "Too Much, Too Young, Too Fast" rocken die Australier, als ob es kein morgen gibt. Als Joel dann noch mitsamt Gitarre den Gerüstbau hinauf klettert, um von oben ein Solo zu spielen, gibt es (außer für ihn) kein Halten mehr. Sein Absprung erinnert an David Lee Roth in seinen wildesten Tagen. Für die Mehrheit der extatischen Anwesenden ist klar, dass Joel O'Keeffe, sein Bruder Ryan (Schlagzeug), David Roads (Gitarre) und Justin Street (Bass) die besagte Hardrock-Sensation sind. Und selten passte ein Albumtitel ("Running Wild") so gut zur gleichnamigen Tour. "Sweden, we will never forget this moment", schreit der vollkommen euphorisierte Joel in die Menge. Der bislang größte Gig des Quartetts hat auch den Maßstab fürs diesjährige Sweden Rock Festival schon am ersten Tag in ungeahnte Höhen gehoben. Schade, dass einige Spätanreisende dieses Spektakel, einen neuen Urknall des Rock'n'Roll, verpassten. In zwei Jahren kann man Airbourne wohl als echten Headliner ansetzen.

Dann geht's rüber zur kleineren Gibson Stage. Der Bühnenwechsel beschert uns Bonafide, die als eine der ersten Bands beim Sweden Rock Label unter Vertrag stehen. Verrückterweise haben auch Bonafide so einiges bei AC/DC abgeguckt, allerdings mit deutlich gedrosseltem Tempo und weniger brachial. Der Engländer würde die Schweden vielleicht "sophisticated" nennen. Auch wenn das Quartett nach Airbourne einen denkbar schweren Stand hat und das Publikum nicht in vergleichbare Extase versetzen kann, wissen sie durchaus zu begeistern. Vor allem Frontmann Pontus Snibb überzeugt mit seiner extrem coolen Stimme, die irgendwo zwischen Chris Cornell und Bon Scott. Bonafide's größte Stunde bei diesem Festival soll allerdings erst noch kommen. Und zwar vollkommen unerwartet, aber dazu später mehr.

 

Anschließend betritt die neue starke Macht des Powermetal mit Feuerwerks-Begleitung die Bühne gegenüber. Die Rede ist natürlich von Sabaton. Das schwedische Sextett hat erwartungsgemäß ein Heimspiel und begeistert das zum Heer geformte Publikum mit seinem neuen Longplayer "The Art Of War". Darüberhinaus sind natürlich diverse Klassiker im Set, die dem deutschen Fan vielleicht noch gar nicht bekannt sind. Es scheint, als wären Sabaton hierzulande erst mit ihrem jüngsten Werk zu breiter Aufmerksamkeit gelangt. Die Symbolik der Band, mit Sturmhelm-tragenden Skeletten und der Aufschrift "Panzer Division", ist ja auch etwas problematisch und könnte in Deutschland schnell missverstanden werden. Doch musikalisch sind Sabaton eine Bank. Die Soundwand überrollt alles und jeden, erst recht mit Bombast-Songs à la "Ghost Division" oder "Primo Viktoria". Nicht zu vergessen: Die Single-Auskopplung "Cliffs Of Gallipolli", die in Schweden Platz 1 der Hitparade erreichte. Dafür können sich Sabaton, im schwarz-weißen Udo-Dirkschneider-Camouflage-Look, natürlich feiern lassen. Was Frontmann Joakim Brodén dem Publikum sagt, verstehen wir leider nicht.

Mit Five Fifteen steht eine weitere Band vom Sweden Rock Label auf der Bühne. Die Finnen haben mit "Alcohol" ein sehr klassisch-gehaltenes Album auf den Markt geworfen und wirken auch onstage sehr klassisch. Frontmann Mika Järvinen, den man auf 50 Lenzen schätzen würde, sieht aus wie Robert Plant in jungen Jahren, nur mit Falten. Überhaupt kommt die gesamte Truppe optisch rüber, als wäre sie direkt den 70er Jahren entsprungen. Und ähnlich klingen sie auch. Der ganz große Funke will aber nicht überspringen, auch weil Frontfrau Maikki Liuski an diesem Abend den einen oder anderen Ton verfehlt. Und was war sonst noch? Korpiklaani, Faith, Boil, Astral Doors, Dampungarna, Graveyard, Sweet Savage und Satyricon rocken ebenfalls, nicht zu vergessen die Sleaze-Metaller von Fatal Smile, die mit "World Domination" ein ordentliches Album auf dem Markt haben. Doch das war alles nur der Auftakt zum größten Sweden Rock Festival aller Zeiten.

(Fotos: Dethlefs)


 

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Philip
© 06/2008 whiskey-soda.de
 


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