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Mit knapp einer Stunde Verspätung beginnen Fightball ihr Heimspiel. Viele Anwesenden kennen die fünf Punkrocker natürlich schon. So singt und tanzt das Publikum ab der ersten Minute aufgeweckt mit. Fightball werden zu einem gelungenen Auftakt des musikalischen Abends, was man nicht nur an den stetig steigenden Temperaturen merkt.
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Das buntgemischte Publikum nutzt die Pause zum Luft schnappen und Bierdurstlöschen. Lange Zeit lassen einem Born to Lose nicht dafür, denn kaum hat man sich hingesetzt und ein paar Worte mit seinem Banknachbarn getauscht, erklingen auch schon die Gitarren. Man braucht ein wenig bis man sich zu einer guten Position vorgeschlagen hat. Ist man allerdings dort angekommen, wird man mit sattem Punksound entlohnt. Von der ersten Minute an geben Band und Publikum alles. Es fällt jedoch auf, dass nicht nur Sänger Chris Klinck dabei etwas müde dreinschaut, kein Wunder bei einem so einem vollgepackten Tourplan. Nichtdestotrotz wird es wieder sehr schnell sehr warm im Wild at Heart. Die Leute pogen und tanzen ausdauernd zur Musik. Nicht zu übersehen, dass große Born to Lose-Tattoo auf der Brust des Bassisten Chris Hausen. Umrahmt wird es mit einem Polizeiabsperrungsband. Das nenn ich doch mal Punk. Born To Lose spielen so ziemlich alle Songs vom neuen Album "Saints Gone Wrong", aber auch ältere Songs wie "Sweet Misery" werden zum Besten gegeben.
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Irgendwie wirken sie dabei jedoch wie Gehetzte oder als hätten sie noch einen wichtigen Termin. So kommt es nach nicht mal einer Stunde zur ersten Pause. Alle sammeln noch mal ihre Energie für die Zugabe. Drei Songs, unter anderem "Mc Alister's Hymn" folgen. Bei "Anthem" bekommen Born To Lose spontan Verstärkung vom Fightball-Schlagzeuger, der munter und textsicher in das Mikro schreit. Trotz der anschließenden erneuten Zu-sauf-en-Rufe ist danach aber endgültig Schluss. Die Jungs entschuldigen sich mit der Ausrede, dass sie einfach keine weiteren Songs mehr kennen und sie nun mit allen draußen ein Bier trinken wollen. So drängen sich die Leute nach knapp einer Stunde, gefühlten 30 Minuten nach draußen um (er)frische(nde) Luft zu schnappen. Alle sehen müde aber zufrieden aus, nach einem mal wieder gelungenen Konzertabend im Wild at Heart.
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