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Bloodbath - Der wahre Deathmetal Spirit

Als Bloodbath vor acht Jahren mit ihrem Debut "Breeding Death" auf sich aufmerksam machten, waren die Beteiligten allesamt schon alte Hasen. Daher wurde die Band auch nie als Newcomer angesehen, sondern sofort als Allstar Project gefeiert. Denn auch wenn die Jungs sich ihren Ruhm mit Bloodbath nicht erst erarbeiten mussten, waren sich Fans und Presse einig: hier wird echter Schwedenstahl geschmiedet, wie er besser kaum sein kann.

 

Originalität konnte man den Jungs um Mika Åkerfeldt (Opeth) und Dan Swanö (Edge of Sanity, Katatonia uvm.) nicht unterstellen, haben sie doch von Anfang an "lediglich" ihren eigenen Vorbildern gehuldigt. Allerdings sind inzwischen einige Jahre ins Land gezogen und von der Band, die quasi nur ein Spaßprojekt werden sollte, hört man wieder erstaunlich viel. Und erstaunlich viel neues dazu.
Im Juni 2008 kam die von den Fans lang ersehnte Live-DVD heraus, die den inzwischen Sagen umwobenen Wackenauftritt im Jahre 2005 dokumentiert. Eigentlich hätte es die erste und letzte Show mit Mika Åkerfeldt werden sollen, inzwischen haben Bloodbath aber nicht nur eine EP und besagte DVD herausgebracht, sondern auch schon wieder auf einigen Festivals gespielt. Ein neues Album ist für Oktober angekündigt und überhaupt sieht es so aus, als hätte es die lange Pause nie gegeben.
Grund genug, sich mal bei Anders "Blakkheim" Nyström (Katatonia) zu erkundigen, was denn überhaupt los ist bei Bloodbath.
Zunächst wäre interessant zu wissen, was in der langen Pause seit 2005 passiert ist.
"Oha, was ist passiert? Mitglieder sind gekommen und gegangen. Wir haben eine EP aufgenommen und eine Live-DVD gemacht. Und natürlich sind wir darüber hinaus mit unseren anderen Bands beschäftigt."
Apropos Mitglieder. Dan Swanö, der die Band noch bis zum Wacken begleitete, ist inzwischen raus. "Er teilte einfach nicht mehr unsere Auffassung von der Zukunft dieser Band. Wir wollten mehr Dissonanzen und viel, viel mehr Blastbeats. Und er wollte im Prinzip genau das Gegenteil. Außerdem waren wir zumindest prinzipiell bereit, auch live zu spielen und er war da sehr zögerlich."
Während nach Mikas vorläufigem Ausstieg die Suche nach einem Sänger misslang, schien es hier aber einfach, quasi in den eigenen Reihen Ersatz zu finden. Wer ist Per "Sodomizer" Eriksson? "Man kennt ihn vermutlich als Ex-Gitarrist bei 21 Lucifers oder Genocrush Fox, aber er ist auch seit Jahren Katatonias Gitarrentechniker."
Mit fast kompletten Line-Up ging es also im Juni 2007 ins Studio. Nicht zuletzt übrigens, um direkt Pers Fähigkeiten auf die Probe zu stellen und zu sehen, in welche Richtung es weitergehen sollte. Das Ergebis heißt "Unblessing The Purity" und ist im März 2008 erschienen. Einen Sänger gab es zunächst aber immernoch nicht und Anders hat eine sehr simple Erklärung dafür:
"Es konnte einfach niemand unseren Erwartungen entsprechen. Unsere beiden vorherigen Sänger waren schließlich die besten der Szene (neben Mika Åkerfeldt auch Peter Tägtgren (Hypocrisy, Pain - Anm. der. Red.) wieso hätten wir etwas schlechteres akzeptieren sollen? Das wäre ja ein Rückschritt gewesen! Wir hätten nur einen gleich guten oder besseren genommen und so einen haben wir nicht getroffen."

Man weiß also am besten was man hat, wenn man es verliert. Aber wie kam Mika denn wieder ins Bild? Hat er etwa die Band doch vermisst?
"Es war ein Zufall, dass Mika wieder zu uns stieß, das war definitiv nicht geplant. Der Sänger mit dem wir ins Studio gingen, hielt einfach nicht unser Niveau und verlor darüber hinaus auch noch seine Stimme. Also hat uns Mika dann den Gefallen getan und das Mikro übernommen. Und als er das Material hörte sagte er, das sei der beste Deathmetal, den er seit zehn Jahren gehört hätte!"
Die Band war also wieder komplett und nach "Unblessing The Purity" kam dieses Jahr auch der Mitschnitt des Wacken Auftritts heraus. Bloodbath dürften eine der ganz wenigen Bands sein, die ihren allerersten Auftritt direkt auf einem der größten Metalfestival der Welt absolvierte. "Das war genau das Richtige für uns und es wurde ja auch ein großer Erfolg. Wenn man schonmal spielt, wo denn sonst, wenn nicht dort?"
Dass die DVD erst drei Jahre später veröffentlicht wurde, kommentiert Anders knapp mit "Schwierigkeiten zwischen unseren verschiedenen Labels" und will ganz offensichtlich nicht weiter auf den Ärger eingehen.
Wichtiger ist aber, dass es sie endlich gibt und die Scheibe dazu noch ein kleines Schmuckstück in jeder Plattensammlung ist.
Travis Smith, der für diverse der mit Bloodbath verbundenen Bands bereits gearbeitet hat, zeichnet sich einmal mehr für ein großartiges Layout verantwortlich. Wie ist es mit ihm zu arbeiten?
"Wir haben uns die bizarren Ideen gegenseitig nur so zugespielt. Man fängt mit irgendetwas an und es wird immer verrückter, so ist das mit ihm. Ich habe seit 1999 mit Travis zusammengearbeitet und man weiß einfach, dass es Hand und Fuß hat, wenn er etwas macht."

Erfahrung hat Anders in jeder Hinsicht, Katatonia ist schließlich kein kleines Licht. Auch die anderen Mitglieder waren stets mehr oder minder mit ihren Hauptbands beschäftigt und Bloodbath scheint da ein willkommener Ausgleich zu sein. "Ja, Bloodbath ist wie Ferien von unseren anderen Bands. ich würde am liebsten noch viel mehr live spielen!"
Und bei der Gelegenheit verspricht er, dass es in Zukunft auch immer jemanden gibt, der im Studio oder Backstage filmt. Denn der Mangel an unterhaltsamem Bonusmaterial auf der DVD verwundert nicht nur die Fans, sondern ärgert die Band auch selbst: "Man sagt ja immer, dass jemand filmen soll und dann machts doch keiner. Gerade, wenn man Spaß hat und Backstage einen trinkt, will keiner Fotograf spielen. Die Konsequenz ist jemanden mitzunehmen, der das erledigt und wir werden versuchen, uns das fürs nächste Mal zu merken."

Bloodbath - Der wahre Deathmetal Spirit Seiten 1 2

 

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© 08/2008 whiskey-soda.de
 


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