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Volbeat - Meine neue Liebe, mein Baby!

Wie eine Rock'n Roll Band ausgerechnet auf die Idee kommt, im größten Touristenviertel- tagsüber - und Edelnuttenstraße - nachts - Berlins ein Hotel für ein Interview auszusuchen, wird mir wohl ein Rätsel bleiben. Fakt ist, das man sich als Schreiberling bei einer Hoteladresse in der Oranienburger Straße in Mitte schon so seinen Teil denkt auf dem Weg dorthin. Keine Sorge, außer einem wirklich netten Gespräch mit Volbeat Sänger Michael Poulsen und Gitarrist Thomas Bredahl ist nichts passiert.

"Guitar Gangsters & Cadillac Blood" heißt das neue Machwerk der Dänen das der Fangemeinde durchaus gemischte Gefühle bescherte. Doch dazu später mehr. Erst einmal erklärt Thomas wie es zu dem volbeattypisch langen Albumtitel gekommen ist: "Das ist eben Volbeat-Style wir mögen lange Titel. Alle unsere Alben haben so lange Titel, bisher ist ja auch jeder damit klar gekommen und auch bei 'Guitar Gangsters and Cadillac Blood' wird es wieder so sein. Außerdem erzählt ein Teil der Songs ja die Geschichte eines Typen, übrigens der der auch auf dem Cover zu sehen ist. Er findet sich selbst in der Wüste in einem Cadillac, erschossen, überall ist Blut. Doch wenn die Polizei kommt ist er weg. Er glaubt, dass er seinen Mörder in der vor sich liegenden Stadt, in der seine Gang, die Guitar Gangstars, das Sagen hat, finden kann. Es geht dabei vor allem, um die Leute in dieser Stadt und seine Suche nach dem Mörder. Die Geschichte ist natürlich von Anfang bis Ende erfunden, oder besser, eine wahre Geschichte in Michaels Kopf." Das liebevolle Kabbeleien unter den Bandmitgliedern Volbeats, zumindest bei den Beiden die mir gegenüber sitzen, an der Tagesordnung sind, werde ich an diesem Nachmittag noch öfter erleben. Es macht die Jungs sympathisch und echt, und es macht Spaß für kurze Zeit ein kleiner Teil der Volbeat-Story zu sein. Um den Toten im Cadillac geht es ja nur bei sechs Songs auf dem Album, Michael erzählt dass die anderen sieben genau die Themen behandeln, die in den Elvis-Jahren, die Jahre die ihn musikalisch inspirieren, die Hauptthemen der Musik waren: "Es geht um die Liebe! Um glückliche und unglückliche Liebe wie sie jeder kennt und ohne die es die Welt nicht geben würde!" So einfach ist das!

Wie oben schon beschrieben, findet "Guitar Gangstars & Cadillac Blood" unter den Volbeat Fans nicht nur riesen Anklang, sondern es werden auch kritische Stimmen laut, denen das Album zu seicht, zu wenig Metal und zu viel Fiftees geworden ist. Wie sieht Michael den Unterschied zum Vorgängeralbum "Rock the Rebel / Metal the Devil". Er überlegt sich seine Worte gut: "Ohne arrogant klingen zu wollen, aber es ist gut! Das Album ist einfach gut und wir werden mit der zeit immer besser! Wir spielen von Anfang an mit den unterschiedlichsten Musikstilen und können uns jetzt auch von unseren eigenen, früheren Sachen auch inspirieren lassen. Was wir aber nicht wollen, ist immer und immer wieder das gleiche Album machen! 'Guitar Gangstars & Cadillac Blood' ist meiner Meinung nach unser stärkstes Album, die Melodien sind stark, der Sound ist stark, die Art wie wir zusammen spielen ist stark! Die ganze Idee rund um das neue Album passt einfach wunderbar zusammen und das obwohl wir Dinge gemacht haben, die wir vorher noch nie ausprobierten wie Banjos, Violinen und Akustikgitarren was sich auch im Sound widerspiegelt. Man hört zum Beispiel Reggae und Country aber auch Punk und Gospel heraus. Wir haben dieses Album auch für uns gemacht und wollten dass es nicht nur ein Teil unserer Diskografie wird, sondern auch für sich alleine steht. Trotzdem kannst Du immer hören, dass es Volbeat ist und das ist auch gut so!" Dann kommt der Sänger von ganz allein auf bereits oben angesprochene Kritik der Fans am neuen Volbeat Werk zu sprechen: " Es gibt Leute, die sagen, dass wir zu poppig und ruhig geworden sind, ich finde das nicht. Es spiegelt vielmehr die traurige, dunkle Seite des Lebens und der Liebe wieder. Das kann man nun mal nur mit ruhigen Songs und ebenso wie diese dunklen Seiten zum Leben gehören, gehören auch die langsameren Songs zu Volbeat! Das Leben besteht einfach nicht nur aus happiness!"

 

Die Band plant also nicht vor einer neuen Aufnahme wie genau das Album beschaffen sein und klingen soll? "Nein, das kommt einfach so aus uns heraus. Wir planen nicht das wir diesmal mehr Metal oder mehr Rockabilly oder sonst was machen wollen. Ich schreibe die Songs wie sie mir einfallen und wenn wir alle es gut finden, kommt es auf das Album, ganz egal welcher unserer vielen musikalischen Einflüsse die Oberhand hat." Thomas ergänzt: "Durch die vielen Einflüsse die Michael aufgezählt hat kann auch keiner sagen 'Das ist nicht mehr Volbeat', denn Volbeat verkörpern all diese Einflüsse und machen daraus ihr eigenes Ding. Niemand kann sagen, wie genau sich Volbeat anhören muss! Das ist das Schöne an dieser Band!"

Es gibt auf "Guitar Gangstars & Cadillac Blood" mindestens zwei Songs, die live schwierig darzubieten werden. Das eine ist Light A Way bei dem die Streicher eine große Rolle spielen und das zweite "Mary Ann's Place" bei dem eine weibliche Stimme Michael unterstützt. Das es unmöglich ist diese Songs live zu spielen, glauben meine beiden Gesprächspartner indes nicht: "Ach, den Streicherpart bekommt man auch mit Gitarren hin. Wir werden sich nicht für einen Song ein Sinfonieorchester mit auf Tour nehmen. Auf dem letzten Album war 'Sad man's tongue' so ein Song wo wir uns überlegen mussten wie wir ihn live performen wollen, denn wir haben zum Beispiel live kein Banjo auf der Bühne. Mittlerweile haben wir das mit den Gitarren so gut im Griff dass gerade dieser Titel einer unserer besten und intensivsten Livesongs geworden ist." Das zweite Problem wird wohl die weibliche Stimme bei "Mary Ann's Place" werden, oder? "Nee, das macht Thomas, der kann das schon! Oder möchtest Du das vielleicht mit mir singen?" ulkt Michael und ich werde rot während sich Thomas kaputt lacht und mit hoher Stimme versucht den weiblichen Part zu singen, was sich ziemlich furchtbar anhört und uns die Aufmerksamkeit der anderen Cafébesucher beschert. Nachdem unser Lachflash abgeklungen ist, erzählt Michael wer die Frau denn überhaupt ist: "Die Lady heißt Pernille Rosendahl und ist meiner Meinung nach eine der größten dänischen Sängerinnen die es gibt. Sie macht schon jahrelang Musik und sang in der Band Swan Lee heißt. Ich finde sie hat eine wunderbare Stimme und vor allem eine eigene Stimme und hört sich nicht an wie der zehntausendste Clon von Evanescence." Autsch, na das hat wohl gesessen.

Volbeat - Meine neue Liebe, mein Baby! Seiten 1 2

 

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