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Die Beiden sind noch ganz euphorisch von der Show und erzählen auch gleich, warum. Es war großartig. So viele Leute hatten wir nicht erwartet, das war eine schöne Überraschung. Frederik ergänzt: Bei vielen Leuten und dem guten Sound, den wir hatten, sind alle Voraussetzungen für eine gute Show erfüllt. Es war eigentlich überhaupt das beste Konzert in Deutschland, würde ich sagen. Wir haben letztes Jahr auch auf der Tour ein paar Gigs in Deutschland gespielt, aber die Tour ist nicht so gut gelaufen wie die jetzige.
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Egal ob es gut läuft oder nicht, stressig ist das Touren immer. Ob sie trotzdem etwas Zeit hatten sich das Festival anzuschauen, wollen wir wissen. Nein. Wir sind ungefähr um Mitternacht hier angekommen, nach 15 Stunden Fahrt. Also haben wir nur geschlafen, sind aufgestanden, haben die Show gespielt und dann geht's bald schon wieder zur nächsten Show. Aber das ist cool., erzählt Frederik. Wir fahren heute zurück nach Schweden, weil wir morgen einen Auftritt zu Hause haben, ergänzt Tinna. Wir müssen direkt nach der Autogrammstunde wieder weg, weil die Fahrt elf Stunden dauert.
Machen wir kurz einen Zeitsprung vier Jahre zurück. Wie habt ihr eigentlich zusammengefunden? Tinna berichtet: Wir sind alle schon länger befreundet, haben uns auf Partys und so getroffen. Und dann haben wir halt vor vier Jahren All Ends gegründet. Sie erzählt ein bisschen mehr über die Beweggründe und Ziele der Band. Wir wollen ein möglichst breites Publikum erreichen. Wir haben sehr harte Gitarren, aber auch sehr poppige Einflüsse. Wenn man ein Metalhead ist, kann man sich All Ends anhören, und wenn man ein Discochick ist auch. Es ist leicht, sich mit unserer Musik zu identifizieren., findet Tinna. Frederik betont noch mal den Schwerpunkt der Musik: Das Fundament ist Metal und Riffing. Das ist die Basis und dann kommen verschiedene Elemente dazu.
Eine der Sängerinnen, Emma Gelotte, ist die Schwester des In Flames-Gitarristen Björn. Wir erkundigen uns nach den Einflüssen des erfolgreichen Bruders auf die Musik von All Ends. Das steht eigentlich nicht so im Mittelpunkt. Wir sind alle befreundet mit den Leuten von In Flames und den anderen Bands aus Göteborg, meint Frederik. Lachend fällt ihm Tinna ins Wort: Wir sind eine große glückliche Familie..
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Mit zwei Sängerinnen zu arbeiten ist durchaus eine Neuerung. Tinna bestätigt das. Ja, das war von Anfang an die Idee. Wir wollten was Neues machen. Ich kenne keine anderen Bands, die zwei Sängerinnen hat, jedenfalls nicht damals. Und vor allem nicht zwei Mädels, die nicht diese Opernsache singen. Wir sind Rock'n'Roll Girls und wir haben uns ein ganz neues Konzept ausgedacht. Genaugenommen hatten Emmas Bruder und Jasper von In Flames die Idee dazu, dass Emma und ich singen sollten. Wir haben es ausprobiert, dann kamen noch die Jungs dazu und schon waren wir All Ends. Das hört sich ziemlich gradlinig an. Frederik verdeutlicht, dass es ganz so schnell nun doch nicht ging.Es war ein Prozess, der ein paar Jahre gedauert hat. Es hat als eine Sache angefangen und sich dann entwickelt. Mit jedem Lied verändert sich was. Und als wir das Album aufgenommen haben, haben wir erst so richtig einen Standard für unsere Musik gesetzt, wie sie sein sollte.
All Ends ist aber nicht im luft- und musikleeren Raum entstanden. Tinna berichtet, dass alle Bandmitglieder vorher in diversen anderen Projekten gespielt und gesungen haben. Auch Frederik hält das für bedeutend. Das ist der Grund, warum All Ends so geworden ist, wie es ist,meint er. Wir haben alle verschiedene musikalische Hintergründe. In den letzten Jahren haben alle unterschiedliche Sachen gemacht. Und wenn man das zusammennimmt, hat man All Ends, ergänzt Tinna.
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