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At Least Survive 5 - Kaffeekränzchen mit Bier und harter Musik

Kalt war es am Sonntagabend gegen 17:30 in Berlin Prenzlauer Berg. Nach einem nicht gerade partyarmen Wochenende, stand nun, zu guter Letzt, das At Least Survive Metalfest auf der Liste. Am Magnet Club angekommen, hat man sich zunächst gefragt, ob die fehlenden Menschen vor dem Club, Alle schon wegen der Kälte rein gegangen sind oder es irgendwo umsonnst Glühwein gab. Drinnen kam dann allerdings die harte Wahrheit ans düstere Clublicht, der Laden war augenscheinlich leer! Scheinbar war doch mehr Metal-Fans der Sonntag heilig als gedacht – oder wollten einige noch unbedingt Simpson gucken und könnten erst um 19:00 Uhr zu Hause los? Die Hoffnung stirbt zuletzt und so hofften wir, auch im Sinne des Veranstalters und der Bands, das sich die Tanzfläche noch füllen würde.

Gerade eben noch die Sachen abgegeben ging es planweise Punkt 18:00 Uhr mit Eat Unda Table los. Die fünf Jungs aus Bonn spielen seit 2000 zusammen und kamen mit einer Mischung aus Metalcore und Melodic Death daher. Trotz oder gerade wegen der geringen Zahl von 10 Zuschauern, von denen keiner vorn an der Bühne stand, legten Sie mit voller Energie los. Zwischen den Deathmetalparts, gab es auch immer wieder melodische Riffs und Breakdowns. Der Gesang oder vielmehr das Gebrüll von Sänger René fügte sich nahtlos in das Geschehen ein. Immer wieder versuchte die Band das Publikum zu motivieren, mal nach vorne zu kommen und sich zu bewegen, aber mehr als Kopfnicken so schien es, war wohl nicht drin. So etwas ist sehr schade für eine Band, nur leider auch die harte Realität. Nun hoffte man natürlich, dass sich bis zur nächsten Band noch einige Fans einfinden werden, damit es nicht noch ein einem Sitzkonzert endet.

Als nächstes kamen Subconscious aus Berlin auf die Bühne. Seit 1999 gibt es die Band schon, doch ihre finale Besetzung ist noch nicht ganz so alt. Ihr Musikstil lässt sich mit einer Mischung aus Thrashmetal, Newschool-HC und Scandinavian Deathmetal gemischt mit Moshparts und melodischen Gitarrenklängen beschreiben. Doch all das half nicht viel bei der Erhöhung der Zuschauerzahlen. Vielleicht waren es jetzt schon 20 Gäste, nur seien wir mal ehrlich, dass ist nicht wirklich das was man sich unter einem Metalfest vorstellt. Ein paar eingefleischte Fans waren es dann aber doch, die das Tanzbein schwangen und sich den ein oder anderen Circle Pit gaben. Und da waren sie, die kleinen Zwillingsbrüder vom Karatekid und ihre zehn Sekunden "Ruhm". Diesmal muss man sagen, war man aber fast froh, dass sich wenigstens überhaupt einer traute mal in die Mitte vor die Bühne zu treten, denn diese war bisher immer gemieden worden. Subconscious zeigten einen souveränen Auftritt. Die Erfahrung und ihre musikalische Qualität waren nicht zu überhören.

 

Nach einer kurzen Umbaupause sollten Soulgate’s Dawn spielen. Die Band kommt aus Jena in Thüringen und ist nun auch schon einige Jahre im Geschäft. Sie haben schon zusammen mit Caliban, Heaven Shall Burn und Neaera gespielt. Diesen Sommer haben sie bereits mit den Aufnahmen zu ihrem dritten Album begonnen. Die Freude war groß, umso mehr war man wieder von der immer noch mageren Zahl an Fans enttäuscht. Der Sänger der Band versuchte wirklich in jedem Song mindestens einmal die Leute nach vorne zu bitten, doch die schafften es nicht mal sich zu bewegen. Woran das lag ist schwer zu sagen. Der Auftritt war in Ordnung, musikalisch wie auch performancetechnisch, doch es kam einfach keine Stimmung auf. Man bekam schon fast Mitleid mit Soulgate’s Dawn und den anderen Bands. Als die Band die Bühne verließ, merkte man Ihnen an, dass sie unzufrieden waren. Sie sollten aber nicht an sich zweifeln, denn der Auftritt war alles andere als schlecht.

Die vierten im Bunde waren Forever It Shall Be aus Braunschweig. Für einige sind es bekannte Gesichter gewesen, so auch für die Subconscious, die sich kurzerhand ins Publikum begaben und damit das erste Mal den Bereich vor der Bühne belegte, aber auch das Publikum schien mehr geworden zu sein. Endlich kam das annähernde Gefühl auf, sich auf einem Konzert zu befinden. Voller Elan und mit viel Publikumsnähe meisterten sie ihren Auftritt mit Bravour. Das Sahnehäubchen war dann ein Coversong den sie zusammen mit Kai, dem Sänger von Subconscious spielten. Auf Kommando stürzten sich alle vor die Bühne und man sah den ersten Stagedive an diesem Abend. Doch dem nicht genug, auch einen Cirle Pit gab es zu sehen, der nach Ansage des Sängers den von Subconscious schlagen sollte. Endlich schien das Publikum aufgetaut zu sein – doch weit gefehlt. Nach dem Song war es das dann auch schon mit dem Bewegen. Wenn man nach der Stimmung geht, war dies der beste Auftritt des Abends.

Eigentlich sollte die letzte Band des Abends Fall of Serenity sein, doch leider hatten sie abgesagt. Als Ersatz sollten A Traitor Like Judas für einen krönenden Abschluss sorgen. Aus den beiden Bands Mingle und In Memory Of entstand zunächst Parker Frisbee. Dieser doch recht eigenartige Name wurde dann in A Traitor Like Judas geändert. Es kamen Auftritte mit Caliban, As I Lay Dying und Walls of Jericho. Auch in England waren die Jungs unterwegs. Mit kurzen Hosen und einem neuen Sänger im Schlepptau ging es gleich zu Beginn knallhart zur Sache – aber leider nur in Sachen Musik. Wie auch schon bei allen anderen Bands vorher, schien es fast unmöglichen die Leute zum tanzen zu bringen. Aber auch sie meisterten ihren Auftritt.

Irgendwie war an diesem Sonntag der Wurm drin und vor allem die Bands werden sich fragen was los war. Warum waren es maximal vierzig Gäste, warum tanzen im Höchstfall 3 Leute und was haben wir falsch gemacht. Dazu gibt es nur eins zusagen, den Bands trifft keine Schuld – bei diesem Publikum hätten selbst Machine Head Zweifel an ihrem Können bekommen. Vielmehr ist es den Bands hoch anzurechnen trotz dieser schlechten Resonanz so gute Auftritte abgeliefert zu haben. Vielleicht lag es daran das Sonntag war, einigen die Uhrzeit nicht passte oder sie Halloween zu hart gefeiert hatten. Was es auch war, das diesen Abend zu einem Kaffeekränzchen mit Bier und harter Musik hat werden lassen, hoffen wir es passiert nicht noch einmal!

(Bericht geschrieben von Volker)


 

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