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Airbourne - Die Zukunft des Rock'n'Roll

In einer Zeit, in der letzte Reunion-Chancen wahrgenommen, absurde Konzept-Alben aufgenommen und Abschiedstourneen angekündigt werden, wird es langsam Zeit, sich neue Helden zu suchen. Und wer könnte den klassischen Hardrock besser ins zweite Jahrzehnt des noch jungen Jahrtausends führen als Airbourne? Wer den australischen Vierer live erlebt hat, weiß, dass ein Nachfolger für AC/DC in den Startlöchern steht.


Um eins vorwegzunehmen. AC/DC sind nach wie vor das Nonplusultra, wenn es um rhythmusgetriebenen, boogiegeladenen, augenzwinkernden Hardrock geht. Das neue Album "Black Ice" ist zwar kein explosives Meisterwerk, aber ein solider Rock'n'Roll-Spaß mit zwei, drei absoluten Perlen. Und eine Hymne wie "Rock'N'Roll Train" müssen Airbourne erst noch schreiben. Der Vergleich mit den großen Vorbildern stört sie nicht. Im Gegenteil. "Es ehrt uns, dass man uns mit solchen Giganten vergleicht. Aber bis dahin ist es noch ein Stückchen Arbeit", weiß David Roads.

 

Ein eigenes "Let There Be Rock" haben sie aber schon im Repertoire. "Stand Up For Rock'n'Roll" heißt es und ist der perfekte Opener eines furiosen Sets. Zunächst stellt man aber fest, dass das Quartett aus dem beschaulichen Warrnambool für Aufsehen sorgt wie kaum eine andere junge Hardrock-Band in den vergangenen Jahren. Das ursprünglich vorgesehene Grünspan war so schnell ausverkauft, dass die Show ins größere Docks verlegt werden musste.

Was ist das Geheimnis des rasanten Airbourne-Aufstiegs? "Jack Daniels!" lacht David. Doch der Rhythmus-Gitarrist von Australiens jüngster Rocksensation hat auch eine plausiblere Antwort. "Wir spielen ehrlichen, erdigen Rock'n'Roll und kümmern uns nicht um Trends. Das mögen die Leute wohl." Und wie! Schon lange vor Showbeginn wollen die Airbourne-Sprechchöre nicht enden. Und das ist ja nicht nur in Hamburg so. Was "down under" in stickigen Klubs begann, geht inzwischen seit Monaten weltweit so. "Dass das jetzt so abgeht, hatten wir natürlich auch nicht erwartet. Wir sind jedes Mal wieder ein wenig überrascht", freut sich David. "Das Leben könnte momentan kaum besser sein." Sagt einer, der seit drei Jahren permanent unterwegs ist, keinen Urlaub gemacht hat und Weihnachten mit ein paar Kisten Bier beim Roadmanager in Süddeutschland feiert. Diese Band arbeitet hart! Wenn die Tour vorbei ist, die auch ein paar Supportslots bei den Toten Hosen beinhaltet, geht's ins Studio, um den Nachfolger von "Runnin' Wild" aufzunehmen.

 

Ein echtes Zuhause hat die Truppe derzeit ohnehin nicht. "Wir haben unser Haus in Melbourne verkauft, um nach New York zu ziehen. Das sollte gewissermaßen unsere neue Basis sein, um von dort aus die Welt zu erobern. Aber da haben wir uns ja genauso wenig aufgehalten, da wir ständig unterwegs sind. Also haben wir das auch wieder aufgegeben." In ihrem Myspace-Profil steht als Ortsbezeichnung inzwischen "homeless". Obdachlos auf eine Weise, heimatlos auf keinen Fall. Airbourne sind inzwischen in der ganzen Welt zuhause!

An diesem Abend fühlen sie sich offensichtlich auf der Reeperbahn heimisch, wo das Publikum im randvollen Docks nach "Stand Up ...", "Hellfire" und "Fat City" förmlich rast. Energiebündel Joel O'Keeffe beherrst die Gesten des Rock, trinkt plakativ Bier und Wein. Er schlägt Löcher in Bierdosen und wirft die spritzenden Büchsen in die begeisterte Menge. Während die nimmermüde Rhythmus-Fraktion Roads/Streets/O'Keeffe das Haupthaar schüttelt, agiert der Sänger und Leadgitarrist, als hätte man ihm einen saftigen Stromstoß verpasst. Als er das wackelige Bühnengerüst erklimmt, eilt ein nervöser Tontechniker hinzu, um das Gerüst stabil zu halten. Die Klettertour ist inzwischen schon obligatorisch.

 

Den musikalischen Impuls haben Airbourne aus der Plattensammlung von Joel und Ryans Onkel bezogen. Der hatte nämlich so schöne Dinge wie AC/DC, Rose Tattoo, Jimmy Barnes und Motörhead im Schrank. Wenn man Songs wie "Girls In Black", "Cheap Wine And Cheaper Women" oder "Heartbreaker" hört, kann man da eigentlich selbst drauf kommen. Mit "Too Much, Too Young, Too Fast" endet das Set. Aber das war natürlich noch nicht genug. Das tobende Publikum in Hamburg will mehr, kriegt mehr. "Hey, hey, hey!" Beim Titelsong des "Runnin' Wild"-Albums grölen alle mit.

Zum Leidwesen der Ordner hält es Frontmann Joel schließlich nicht mehr auf der Bühne. Mitsamt Gitarre begibt er sich direkt ins johlende Publikum, genehmigt sich ein Bier und spielt ein cooles Solo auf dem Tresen! Was für eine Party! Mit dem Kracher "Black Jack" erklingt der letzte noch fehlende Song aus dem Debütalbum. Besser kann man einen Gig nicht beenden. Und Joel bringt es auf den Punkt: "As long as you're alive, as long as we're alive, rock'n'roll will never ever die!" Kein Zweifel: Airbourne sind die Zukunft des Rock'n'Roll.

(Fotos: Dethlefs)


 

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Philip
© 01/2009 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Airbourne

Homepage:
- Offizielle Airbourne-Website
- Deutsche Airbourne-Fanpage
- Airbourne auf MySpace

Artikel:
- Airbourne - Die Zukunft des Rock'n'Roll
- Airbourne - 'Wir haben Joel an der Tankstelle vergessen'

Rezensionen:
- Runnin' Wild
- No Guts. No Glory.
- Black Dog Barking
- Breakin' Outta Hell


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