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And One - Hosen runter, Pimmelmann!

Ein amüsanter Weiberabend sollte es werden am 30. Januar 2009 im Anker Leipzig! Ungefähr 300 Mädels im Alter von ca. 18 bis 48 hatten sich eingefunden, um sich von Steve Naghavi & Co. ordentlich rocken zu lassen! Warum nicht mehr Frauen den Saal füllten? Entweder es lag an den 30 Euro Eintritt oder am Fehlen der Männer. Denn welcher Lebensabschnittsgefährte möchte seine Liebste gern allein zu einem Mann schicken, dessen Hüftschwung seit nunmehr 20 Jahren legendär ist? Das wäre ja schon fast lebensabschnittsgefährdend!


Doch bevor unser aller Steve die Hüften kreisen ließ, stand dem geneigten Publikum noch gar schreckliches bevor: F.O.D., die Vorband eigens für die Mädchenabende, war eine herbe Enttäuschung. Verwunderte Blicke gab es für die eigentümliche Bühnengestaltung: die Technik wurde hinter zwei Ein-Mann-Iglu-Zelten versteckt. Sowas ist sicher praktisch bei einem Festival-Auftritt, da muss sich die Band keine Sorgen um die Übernachtung machen, aber mitten in Leipzig wirkt es etwas deplatziert. Mein Negativ-Highlight aus dem Repertoire der Band war definitiv 'You're My Heart, You're My Soul' - ein Modern-Talking-Cover, vorgetragen von einer hübschen jungen Frau mit guter Stimme, die sich leider im X-trax-Discount eingekleidet hatte und in ihren hochhackigen Schuhen mehr eierte als stolzierte. Unschön für Aug' und Ohr war auch ein Liebeslied im Duett, welches stark an Blutengel erinnerte. Chris Pohl hätte aber wenigstens soviel Anstand gehabt, bei so einer Schnulze die Sonnenbrille abzusetzen. Insgesamt möchte ich der Band wünschen, ihren eigenen Stil zu finden und nicht als schlechte Mischung aus And One und Blutengel weiterzumachen.

 

Nach kurzer Umbaupause erklangen die ersten, heiß bejubelten Takte des ersten And One-Songs 'Paddy Is My DJ'!  Gio Van Oli und Chris Ruiz hatten ihre Plätze schon bezogen, nur wo blieb Steve? Er schlich sich heimlich von hinten singenderweise durch die jubelnd-kreischende Mädchenmeute an! Unterbrochen von ein paar längeren Reden des Frontmanns ging es weiter mit eigenen Hits und Coversongs: 'Rebel Yell' von Billy Idol, 'Get You Closer', 'Sometimes', 'Tonight', 'Big in japan' von Alphaville... Steve erklärte ausschweifend und charmant, warum es die nach Geschlechtern getrennten Konzerte nur im Osten Deutschlands geben wird und wie sehr er sich heute über einen flotten 300er freuen würde, was natürlich zahlreichen Gesichtern ein verzücktes Lächeln entlockte. Weiter ging es mit 'Für', 'But Not Tonight' von Depeche Mode, laut Aussage von Herrn Naghavi sein 'Dabei-hatte-ich-das-erste-Mal-Sex'-Lied - wie süß! Nicht so süß war dann die sicher witzig gemeinte Präsentation seines wackelnden Pos, was aber einzig und allein an der nicht wirklich gut sitzenden Jeans lag. Mein Vorschlag an die Mädels in Magdeburg und Dresden: Beschwert Euch! Runter mit diesen Hosen!

Kein Ende war abzusehen nach 'Love You To The End', 'Schwarz', 'Military Fashion Show', 'Techno Man', 'Fernsehapparat', 'Over There', 'Traumfrau', 'Deutschmaschine' und 'Steine sind Steine'. Steve erklärte uns zu diesem Zeitpunkt, dass es keine Zugaben geben wird und wir ihn dafür gerne ausbuhen dürfen. Anstatt von der Bühne zu gehen und zu warten, bis wir uns die Hände wundgeklatscht haben, wollte er lieber bei uns bleiben, unsere Hände schonen und einfach weitermachen. Unsere Hände brauchen wir ja schließlich noch für wichtigere Sachen, meinte er hämisch grinsend. Schließlich hatte sich ein Stündchen vorher ja auch auf seine Frage: 'Wollt ihr ficken?' kaum eine Frau getraut, lauthals 'Ja!' zu rufen. Interessenbekundungen wurden dann übrigens mit einem Handschlag vertraglich gesichert.

 

Restlos fertig machen wollten die drei die schon längst völlig verzückte Frauenwelt mit 'Schmerzenengel', 'Evil Boys', 'Klaus' und 'Timekiller' von Project Pitchfork. Mit 'Pimmelmann' verabschiedete sich Steve danach wieder durchs Publikum, erst in Richtung Tontechnik und dann an die Bar, um dort gemeinsam mit Chris und Gio in Ruhe alle Autogramm- und Fotowünsche zu erfüllen. Unbedingt empfehlen würde ich die Benutzung von Ohrstöpseln, die Musik wurde sehr übertönt von lautem Gekreische, welches hoffentlich bei niemandem Hörstürze verursacht hat, sich aber durchaus so anfühlte. Wer jetzt denkt, an diesem schönen Abend herrschte aufgrund des Männermangels Zickenalarm - weit gefehlt! Es ging friedlich zu und ich für meinen Teil habe angenehme Gespräche geführt und nun sogar im Nachhinein einen freundlichen E-Mail-Kontakt mit einem langjährigen And One-Fan.


 

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