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And You Will Know Us By The Trail Of Dead - Die Angst vor dem Fluch

Um die Herren Conrad Keely, Jason Reece und ihre Mitstreiter ranken sich weitaus mehr Unwahrheiten als Fakten, platziert irgendwo im Niemandsland zwischen Lüge und Legende. Doch zum neuen Album 'The Century Of Self' versprechen And You Will Know Us By The Trail Of Dead lieb zu den Journalisten zu sein. Meistens jedenfalls. Ob ihr wirklich richtig lest, seht ihr, wenn euch ein Licht aufgeht.


Die Angst vor Flüchen ist das was sie treibt, weg von dem Majorlabel Interscope, wo sie noch ihr letztes Album veröffentlicht haben. So ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit bis sie mit Holzbein und Augenklappe auflaufen, denn die einzigen, die es bisher mehr oder weniger unbeschadet geschafft haben, selbst die fiesesten Flüche zu überleben, sind Captain Jack Sparrow und seine sagenumwobene Crew.

Die Texanische Combo hat es zwar weniger mit Untoten im Mondschein zu tun, als mit indischen Heiligen-Figuren, die eine Reihe seltsamer Unfälle, Todesfälle und noch eine ganze Reihe anderer Ungereimtheiten auslösen. 'Einige Menschen starben, und es gab Gerüchte im Büro, eine schreckliche Krankheit hätte das Label heimgesucht, da Steve Burman [Anm. d. Red.: damaliger Marketing-Leiter bei Interscope] eine heilige indische Statue von einem Gwen Stefani-Videodreh mitgebracht hat. Es kam wie es kommen musste, die Leute wurden krank, und es gab eine Reihe seltsamer Unfälle, die sich niemand erklären konnte.' Der Mann scheint sich sowieso gerne mit dem Tod zu beschäftigen, und erklärt, dass dieser in 'der Angst vor dem Auslösen einer unnötigen Paranoia' begründet sei. And You Will Know Us By The Trail Of Dead entschieden, es wäre das beste das Label zu verlassen, und gründeten daraufhin mit 'Richter Scale Records' ihr eigenes Label. Das bringt natürlich auch haufenweise musikfremde Arbeit mit sich. Doch der Sänger hielt 'Musik schon immer für Bürokratie.' So wird das Bandleben auch bestimmt von Finanzplanung und Power Point Präsentationen, Rechnungen und Anfragen. Muss aber nicht nur blöd sein, kann auch Spaß machen, dieses ökonomische Bandleben.

 

Die Anfänge von 'The Century Of Self' lagen mehr im Argen, als man bei dem in sich geschlossenem, opulenten Werk vermuten könnte. Für einen Großteil ist der ehemalige Produzent, Mike McCarthy, verantwortlich. Aber nicht was ihr jetzt wieder denkt. Er hatte die Tapes mit den Demo-Versionen zurückgehalten, und konnte erst durch den Klage-Marathon der Anwälte vom Gegenteil überzeugt werden. Dass ihm die Band fortan kaum noch wohlgesonnen war ist deutlich zu hören. So hat er das Album dennoch unfreiwillig beeinflusst, wenngleich die Band natürlich den Produzenten Chris Coady (u.a. TV on the Radio oder Yeah Yeah Yeahs) und Frenchie Smith weitaus mehr zu verdanken hat.

Eine immer wiederkehrende Inspirationsquelle ist für Conrad Keely die Kindheit, die er nicht nur in seinen musikalischen Arbeiten thematisiert. Ziemlich genau wie auch Salvador Dali, der 'die Idee von Uhren und Totenköpfen wiederholte, oder Mark Ryden, der sich immer auf Lincoln und das Sanskrit Om-Symbol bezieht.' Auch hat der künstlerische Tausendsassa während der Aufnahmen viel Musik von Goran Bregovic gehört, und auch der Film 'Latcho Drom', über die Migration der Zigeuner von Indien nach Europa, hat ihn inspiriert. Wichtig war der Band bei den Aufnahmen, dem Anspruch gerecht zu werden, dass sich Melodieverliebtheit und tiefergehende Textinhalte die Waage halten. So wurden 'versteckte Nachrichten über das ganze Album verteilt.' Wer suchet der findet.

Im Gegensatz zu der Arbeit am Album, die 'sehr einsam ist', weil man 'mit niemand anderem umgeht, außer uns selbst', ist das Tourleben das 'komplette Gegenteil. Vielleicht können wir eines Tages ein Album aufnehmen, während wir auf Tour sind.' Beste Aussichten auf ein Live-Album in nicht allzu ferner Zukunft?

Da aber auch das Tourleben nicht nur gute Seiten hat, vertreibt sich Conrad Keely gerne die Zeit damit, 'sich von der Realität fern zu halten.' Das schrägste Tourerlebnis in der Geschichte von And You Will Know Us By The Trail Of Dead war der Auftritt 'in dem Club, der unter einer Fleischerei lag. Kurz bevor wir auftraten, tropfte all das Blut und die Innereien aus der Abfallbeseitigung über uns auf die Bühne, und wir mussten mit Blut und verrottenden Eingeweiden beschmiert auftreten, und es stank so....but I loved it.'
Conrad Keely würde total gerne einmal den Dalai Lama supporten, und bevor dieser eine Rede hält ein Lied über 'Freiheit, Rebellion und Humanität' spielen. Doch ein Guter, dieser Conrad Keely.

1, 2, oder 3 - letzte Chance vorbei: Was würde Conrad Keely machen, wäre er nicht bei And You Will Know Us By The Trail Of Dead gelandet?
1. Ein privater Militärunternehmer für Verteidigungsinterventionen
2. Bildender Künstler mit blauem Kugelschreiber
3. Kleinkrimineller Instrumente-Zerstörer


 

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tofuschnitzel
© 03/2009 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: And You Will Know Us By The Trail Of Dead

Homepage:
- The Trail Of Dead
- Fanclub

Artikel:
- And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Punk Floyd oder The Sound Of Violence
- And You Will Know Us By The Trail Of Dead - Die Angst vor dem Fluch

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