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Amon Amarth & Obituary - Full of Hate in Berlin

Schon beim Aussteigen am Ostbahnhof wird überdeutlich, dass heute der Metal im Postbahnhof regiert. Kutten, Lederjacken, schwarze Shirts mit bunten Logos. Dazu lange Haare im Wind und Biergeruch in der Nase. Da falle ich mit Kurzhaarschnitt, von Nüchternheit geprägtem Laufstil und rotem Strickpulli schon völlig aus dem Rahmen - dennoch lebt's sich ungefährlich, denn der gemeine Metaller ist ein recht posierlicher und friedlicher Zeitgenosse. Und spätestens in dem Moment, in dem ich mich meines Pullis entledige und mein schickes Amon Amarth-Shirt aus einem Londoner Kellershop im Glanz erstrahlt bin ich ein Teil der erwartungsfrohen Menge...

Die Full Of Hate-Tour gab es in den 90er Jahren schon ein paar Mal. Sie wiederzubeleben scheint sich voll auszuzahlen, wenn man die zahlreichen Köpfe im schnieken Postbahnhof sieht. Die Vorfreude aufs Konzert wird gleich noch einmal größer als man am Eingang eine kostenlose Legion Of The Damned-CD in die Hand gedrückt bekommt. Feine Sache, das! Nur doof, wenn man keine Tasche dabei hat, wo man das Stück rein tun kann. Wie gut, dass es Frauen gibt und die nie ohne Handtaschen das Haus verlassen...

Pünktlich 19 Uhr tritt mit Keep Of Kalessin die erste Band des Abends auf die Bühne. Der Saal ist zu dieser frühen Stunde gut gefüllt und die norwegischen Düsterheimer erfüllen Ihren Anheizerjob vorzüglich! Mit starken Songs ihrer Phase III-Alben 'Armada' und 'Kolossus' können sie das Publikum gut unterhalten und ernten respektvollen Applaus und jede Menge Teufelshörnchen. Lightshow und Sound sind für eine erste Band an so einem langen Abend sehr anständig uns vor allem Frontmann Thebon legt sich ordentlich ins Zeug, um die Menge zu animieren. Auf Platte finde ich den progressiven Black Metal-Sound der Osloer ehrlich gesagt noch beeindruckender, aber dennoch liefern Keep Of Kalessin eine sehr solide Liveshow ab.

 

Nach dem gelungen Start steigt die Spannung, denn die niederländischen Thrash Metaller Legion Of The Damned sind dran. Mit 'Cult Of The Dead' haben sie ein neues starkes Album in der Hinterhand, das auch den kommerziellen Status der Band bestätigen konnte. Die exklusive Tour-CD tut Ihr übriges, um den guten Ruf der Band weiter zu zementieren. Da wundert es nicht, dass der Jubel sehr enthusiastisch ausfällt als Maurice und seine Kollegen die Bühne betreten. Und Legion Of The Damned beweisen erneut, warum sie zurzeit eine der erfolgreichsten Thrashbands im Lande sind - Thrash Metal lebt von geilen Riffs und davon haben die Niederländer eine ganze Wagenladung dabei. Egal ob neue Songs wie 'Cult Of The Dead' oder 'Pray & Suffer', oder Klassiker wie 'Son Of The Jackal', 'Bleed For Me' oder 'Legion Of The Damned' - man hat eigentlich zu keiner Sekunde die Chance nicht heftig die Birne zu schütteln und mit den Fäusten in der Luft zu wedeln. Der Thrash Metal von Legion Of The Damned mag nicht der innovativste sein, aber er ist hochklassig, nie langweilig und mit einer Inbrunst dargeboten, die dem Gesamteindruck den letzten entscheidenden Qualitätsvorsprung vor einer Vielzahl anderer Bands einbringt. Das hat mal wieder richtig Spaß gemacht.

Nach dieser Darbietung, die sich schon fast wie eine Headliner-Show anfühlte, stehen aber noch zwei weitere Bands auf dem Plan. Als nächstes gibt es guten, stampfenden Florida Death Metal made by Obituary und die alten Herren zeigen sich in bester Spiellaune. John Tardy, der immer noch wie Cousin Itt von der Addams Family aussieht, schlurft über die Bühne und bellt mit seiner unnachahmlichen Stimme ins Mikro, während Trevor Peres und Ralph Santolla (Deicide) für das derbe Riff-Fundament sorgen. Mr. Santolla sorgt außerdem mit seinen tollen, für Death Metal sehr klassischen und blues-lastigen Solos für Glanzpunkte und lässt sich dabei auch von kleineren Problemen mit seinem Monitor nicht aus der Ruhe bringen. Dass Obituary immer Qualität abgeliefert haben, beweisen sie mit einer Setlist, bei der Songs von legendären Alben wie 'The End Complete' und 'World Demise' gleichwertig neben neuen Titeln der Alben 'Frozen In Time' und 'Xecutioner's Return' stehen. Mit dem bei einer Obituary-Show unvermeidlichen 'Slowly We Rot' wird das heftig bangende Publikum verabschiedet. Sehr fett und mit tollem Sound gesegnet, haben Obituary als die mit Abstand dienstälteste Band des Tages einen verdammt guten Eindruck gemacht.

 

Dennoch ist klar, dass es heute nur einen echten Headliner geben kann - allein an den T-Shirts lässt sich klar erkennen, welche Band heute für die meisten Anwesenden das absolute Highlight darstellen soll. Amon Amarth haben es mit ihrem innovationsarmen, aber verdammt gut gemachten Groove-Elchtod bis in die Top Ten der deutschen Albumcharts geschafft und sind spätestens damit zu Superstars der Szene aufgestiegen. Wie immer ruft so ein Erfolg die Neider und Kritiker auf den Plan, aber Amon Amarth brauchen sich da keine Gedanken zu machen; die Fans stehen zu ihnen und die Schweden danken es ihnen erneut mit einer hammergeilen Liveshow!

Ekstasisch der Jubel als Olavi, Johann und Co. die Bühne betreten, die mit einem schicken Backdrop verziert ist, welches das aktuelle Albumcover zeigt. Entsprechend geht es auch mit dem Titelsong 'Twilight Of The Thunder God' los, der die Halle in Sekundenschnelle von 0 auf 180 bringt. 'Free Will Sacrifice' (ein eigentlich unverschämter, aber toller Rip-Off von Unleashed's 'The One Insane') ist das nächste Highlight von der aktuellen Langrille bevor es mit 'Asator' und 'Fate Of Norns' ein paar (kleine) Schritte zurückgeht. Der Sound ist erneut grandios, die Stimmung könnte nicht besser sein und Johann Hegg gibt erneut den charismatischen Frontmann, der spielend zwischen bedrohlicher Krieger-Attitüde und entwaffnender Freundlichkeit wechselt.

Die gelungene Setlist trägt Ihr übriges zum Gelingen der Show bei. Klassiker und Fanfavoriten wie 'Fate Of Norns' und 'Death In Fire' fehlen genauso wenig wie Hits der Sorte 'Cry Of The Blackbirds' und alte Glanztaten wie 'Ride For Vengeance'. Die neue Mitgröl-Hymne 'Guardians Of Asgaard' kommt erwartungsgemäß gut an während das fantastische 'Under The Northern Star' für ein paar fast schon besinnliche Momente sorgt. Kurz vor Schluss prostet die Band aus Ihren Trinkhörnern der versammelten und glücklichen Meute zu und verabschiedet sich mit 'Pursuit Of Vikings' - inklusive Mitsing-Aktion - vom begeisterten Publikum, von dem ganz sicher niemand sein Kommen bereut haben wird. So ein geiles Tourpaket darf nächstes Jahr gern wieder durch die Hallen der Republik tingeln!

 

Setlist Amon Amarth:

Twilight Of The Thunder God
Free Will Sacrifice
Asator
Varyags Of Myklagaard
Fate Of Norns
North Sea Storms
Guardians Of Asgaard
Ride For Vengeance
Under The Northern Star
With Oden On Our Side
Death In Fire
Victorious March
--
Cry Of The Black Birds
Pursuit Of Vikings


 

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© 04/2009 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Amon Amarth

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Kurzinfos: Obituary

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