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Misery Speaks - Neue Wege

Mit 'Disciples Of Doom' melden sich Misery Speaks druck- und kraftvoll aus dem Münsteraner Land in der Metalwelt zurück. Nach den Debütalbum und dem letztjährigen 'Cataloge Of Carnage' ist die positive Weiterentwicklung der Band deutlich zu hören. Auch in Sachen Studio hat sich das Quintett auf neue Wege gewagt und hat erstmals in Schweden mit Jonas Kjellgren zusammengearbeitet. Außerdem hatten sich Band und Fans im letzten Jahr an den Neuzugang am Mikro, Przemek Golomb zu gewöhnen. Über diese Themen und noch einiges Andere sprach whiskey-soda.de mit Misery Speaks Drummer Janosch.

Was sind die größten Unterschiede von 'Disciples Of Doom' zu Eurem letzten Album
'Catalogue Of Carnage'?

Also der größte Unterschied ist wohl das wir ja nun mit Przemek Golomb einen neuen Sänger haben. Das macht sich natürlich auch im Gesamtsound bemerkbar. Unser alter Sänger Claus hatte eine astreine Deathmetal Stimme, wohingegen Przemeks Stimme etwas variabler ist. Wir hatten also etwas mehr Möglichkeiten zu experimentieren. Da wir eh vor hatten 'Disciples of Doom' ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten, hat das sehr gut gepasst. Die neue Platte ist viel dynamischer als alles was wir bisher gemacht haben. Haben wir uns vorher fast nur in Highspeed Blast Attacken gesuhlt, haben wir das Augenmerk dieses mal verstärkt auf Groove gelegt. Natürlich haben wir immer noch vereinzelte Blast-Attacken, aber diese sind mehr in die Songs eingebettet. Wir haben dieses Mal auch sehr langsame Songs aufgenommen. Das ist eine Sache, die es vorher bei uns so auch noch nicht gegeben hat. Die Platte ist auch insgesamt rockiger ausgefallen. Da wir alle große Hardrock Fans sind, war es eigentlich logisch, das wir diese rockigen Elemente auch auf der Platte verewigen wollten. Ein weiterer großer Unterschied ist, dass die komplette Platte einen sehr natürlichen, organischen Sound hat. Wir haben beispielsweise noch nicht einmal die Bassdrum getriggert.

Beschreibt die neue Platte für Leute die Misery Speaks noch nie gehört haben! Was können sie erwarten?

Eine ehrliche, dreckige, knallharte, düstere aber auch mutige Death/Thrash Platte. Sozusagen ein richtiger Metalbastard!!! Ich denke die Platte ist genau das richtige für alle, die nicht immer nur Geballer hören wollen, sondern auch mal ein wenig über den Tellerrand blicken wollen.

Wie können wir uns Eure Recording Sessions vorstellen? Wird nur hart gearbeitet oder habt ihr auch Spaß im Studio?

Wir hatten eigentlich die ganze Zeit sehr viel Spaß im Studio. Natürlich haben wir auch sehr hart gearbeitet, wir haben ja auch einen sehr hohen Anspruch an uns selber, aber wirklich gestresst waren wir zu keinem Zeitpunkt. Ich weiß auch nicht genau was der Grund war, weswegen die Aufnahmen so angenehm verliefen. Es kann sein, dass es daran lag, dass wir uns sehr gut aufs Studio vorbereitet haben, aber die entspannte Atmosphäre im Studio wird auch sicherlich ihren Teil dazu beigetragen haben.

Ihr seid zu den Aufnahmen zu 'Disciples Of Doom' nach Schweden gefahren und habt mit Jonas Kjellgren gearbeitet. Wie war die Zusammenarbeit? Was waren die Unterschiede zu den Sessions im Rape Of Harmonies Studio und dem Endmix durch Dan Swanö?

Also der größte Unterschied ist sicherlich der, das wir noch nie so weit von zu Hause entfernt aufgenommen haben. Wir haben unsere ersten beiden Platten im Rape of Harmonies Studio aufgenommen und waren auch immer sehr zufrieden dort. Es gab in der Hinsicht also nichts zu bemängeln. Wir wollten diesmal einfach etwas Neues ausprobieren und einen etwas anderen Sound haben. Der Ort in Schweden, Pärlby, ist sehr, sehr klein und es ist wirklich gar nichts los. Wir konnten uns also vollkommen auf die Aufnahmen konzentrieren, denn zur Ablenkung konnten wir nur Spaziergänge im Schnee machen, in die benachbarte Ortschaft fahren oder oder uns mit Filmen und Pokern ablenken. Langweilig ist es trotzdem nie geworden, da wir immer von 9 Uhr morgens bis ca. 8 Uhr abends gearbeitet haben und den Rest des Abends entspannt haben.

Was ist dein Lieblingssong auf der neuen Scheibe? Und Wieso?

Mein Lieblingssong auf 'Disciples of Doom' ist auf jeden Fall der Titeltrack. Einen Song in dieser Art haben wir noch nie geschrieben. Er ist sehr schleppend und groovig, dabei aber ultraheavy und auch sehr düster. Dieser Song gibt die Schnittmenge aus allen Elementen, die sich auf der Platte befinden, am besten wieder.


 

Seid 2007 habt Ihr jedes Jahr ein neues Album vorgelegt! Soll das weiterhin so bleiben? Woher nehmt ihr die vielen Ideen?

Ich denke, dieser Veröffentlichungsrhythmus hat sich bei uns mittlerweile eingebürgert. haha. Man kann es sich als relativ kleine Band einfach nicht erlauben in der Hinsicht auf der faulen Haut zu liegen. Es gibt mittlerweile so viele Bands, da muss man schon fleißig sein, um nicht in der Masse unterzugehen. Was die Ideen angeht ist es so: Wir schreiben den Großteil unserer Platten immer erst, wenn wir das Studio gebucht haben. Wir arbeiten interessanterweise einfach sehr gut unter Druck.

Wer schreibt Eure Texte und wovon handeln sie? Verarbeitet ihr gewisse Eindrücke und Meinungen in Euren Texten?

Für die aktuelle Platte haben vier von uns Texte geschrieben. Die Texte von Przemek sind alle sehr persönlich und behandeln wohl eigene Erfahrungen. Wir sind eigentlich keine politische Band, aber dieses mal haben wir tatsächlich einen politischen Text auf der Platte. Der Text von 'the swarm' dreht sich darum, wie junge und unerfahrene Menschen einer Gehirnwäsche unterzogen werden, um sie für diverse Machenschaften zu missbrauchen.

Wie läuft Euer Songwriting Prozess als Ganzes ab? Wer steuert was bei?

Das ist ganz unterschiedlich!!! Meistens läuft es so ab, das jemand mit einer Idee oder ein paar Riffs in den Proberaum kommt und wir dann gucken, welche Sachen man gut zusammenfügen kann. Wir haben es diesmal auch so gemacht, das Stephan und ich uns zu Hause getroffen haben und Ideen direkt ausgearbeitet haben und diese dann sofort am Rechner aufgenommen haben. Diese Aufnahmen haben wir den anderen dann vorgespielt uns uns ihre Meinungen dazu angehört. Es kam aber auch vor, dass ganze Songs aus einer spontanen Idee im Proberaum entstanden sind. So war es beispielsweise bei dem Titelsong.

Seid Juli 2008 habt ihr mit Przemek Golomb einen neuen Sänger am Start. Wie läuft die Zusammenarbeit? Habt ihr Euch aneinander gewöhnt? Was ändert sich generell in einer Band wenn ein Mitglied wegfällt und ein neues hinzu kommt?

Der Vorteil, den wir in dieser Situation hatten, war der, dass wir Przemek schon vorher kannten. Er hat schon ein paar Shows bei uns als Gastsänger ausgeholfen, als Claus verhindert war. Von daher wussten wir, dass wir mit ihm klar kommen und das das ganze auch musikalisch sehr gut harmoniert.

Auf welches Sommer-Event/Festival/Konzert freut ihr Euch besonders und warum?

Ich persönlich freue mich sehr auf das Summernights Festival. Wir haben dort schon 2007 gespielt und hatten dort sehr viel Spaß. Aber auch auf das Legacy Fest freu ich mich sehr, weil dort sehr viele coole Band zocken. Natürlich wollen wir für die Platte auch noch eine Tour spielen und sowas ist immer eine lustige Sache.

Ihr werdet oft in einem Atemzug mit Neaera und Heaven Shall Burn genannt. Wie findet Ihr solche Vergleiche?

Also musikalisch haben wir mittlerweile nur noch sehr wenig mit den beiden Bands zu tun. Die Vergleiche mit Neaera kommen vermutlich daher, weil wir beide aus Münster kommen und auch schon diverse Touren zusammen gefahren sind. Die Vergleiche mit HSB können eigentlich nur von unserer ersten Platte her kommen. Bei der kann ich nämlich verstehen, dass man uns damals mit ihnen verglichen hat. Unsere neue Platte schlägt aber definitiv in eine andere Kerbe.

Mit welcher Band würdet Ihr gern einmal auf Tour gehen und warum?

Also Bands wie Testament, Lamb of God oder Darkest Hour wären sicherlich Kandidaten, die gut zu uns passen würden. Ne Tour mit Metallica wär aber auch nich sooo schlecht....;)

Beschreibt bitte jedes Bandmitglied in einem Satz (persönliche Eigenschaften, zuständig für, etc.), so dass wir Euch etwas besser kennen lernen.

Przemek: Polnischer Heckenpenner, zuständig für dämliches Gelaber und Autofahren, da er als einziger keinen Alkohol trinkt...:)

Martin: Unglaublich verpeilter Typ, dem man alles 3 mal sagen muss..haha, zuständig für all unsere Designs und ziemlich hartes Posen auf der Bühne..

Florian: Unfassbar gut aussehender und unglaublich intelligenter Typ, ebenfalls zuständig für dämliches Gelaber und die schnellen Metalriffs..;)

Stephan: Manchmal etwas verweichlicht wirkender Schönling, der aber viel härter ist, als man denkt, zuständig für die Rockriffs und Dauerheadbanging auf der Bühne..

Janosch: Sozusagen der Motor der Band, zuständig dafür uns alle in den Hintern zu Treten, wenn wir mal wieder alles vergessen was geplant war und hartes headbanging beim trommeln.


Wir Fans können uns in diesem Sommer auf Misery Speaks live auf so manchem Festival freuen:

21. Mai. 2009 @Legacy Fest Dessau
22. Mai. 2009 @Summer Nights Festival Burg Frauenstein (AT)
27. Jun. 2009 @Free For All Festival Stapelmoor
28. Jun. 2009 @Serengeti Festival w/ Down, Anthrax, Soulfly Stukenbrock
10. Jul. 2009 @Endless Summertime Festival St. Wendel/Saar
18. Sep. 2009 @Metal Invasion Festival Ruhstorf/Passau
19. Sep. 2009 @Metal Invasion Festival Ruhstorf/Passau



 

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Baja
© 05/2009 whiskey-soda.de
 


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