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Sweden Rock Festival 2009 - Come Out And Play (Tag 2)

Es gibt mal wieder keine Pausen beim Sweden Rock Festival 2009. Bei einem Line-Up, das nicht nur Klasse, sondern auch Masse hat, ist es quasi unmöglich alles und in voller Länge zu erleben. So müssen am zweiten Tag schmerzliche Kompromisse gemacht werden. Doch mit The Tubes, Over The Rainbow, ZZ Top und Twisted Sister befand man sich definitiv auf der sicheren Seite.


Den zweiten Tag starten wir mit etwas Regen, und, als der vorerst vorbei ist, mit Rage. Das Trio aus Herne serviert auf der Rockstage ein gutes nordrhein-westfälisches Metal-Frühstück. Trotz 25jährigen Jubiläums liegt der Schwerpunkt auf den Werken der letzten zehn Jahre. Das ist natürlich etwas ärgerlich. Einzig 'Don't Fear the Winter' und 'Enough Is Enough' erinnern an die alten Zeiten. Die beiden letzten Nummern 'Gentle Murders' und 'Soundchaser' von 2006 bzw. 2008 sind dennoch ein guter Ausklang. Man kann eben nicht alles haben. Anschließend erzählen die schwedischen Metaller von Grand Magus ihre Geschichten von der Inquisition. Bei allen Lorbeeren, die Grand Magus geernte haben, muss ich zugeben, dass ich nie ein großer Fan der Band war. Ein paar Riffs genehmigen wir uns, bevor wir zur großen Festival Stage gehen.

 

Dort steigt eine Rock'n'Roll-Geburtstagsparty. Dan Baird und Homemade Sin feiern auf dem Festival, von dem sie denken, dass es 'Sweden Rocks' heißt, den Geburtstag ihres Gitarristen. Southern-Rock-begeisterte Schweden singen gemeinsam mit der Band ein Ständchen, während erstaunlicherweise mal die Sonne scheint. Während Dan Baird für Stimmung sorgte, wurde es vor der gegenüber liegenden Rock Stage langsam voll. Kein Wunder, wenn die Dänen von Volbeat auftreten, die im Gegensatz zum letzten Jahr, wo sie noch auf der kleinen Bühne spielten, längst kein Geheimtipp mehr sind. Die Kopenhagener öffnen mit 'Guitar Gangsters & Cadillac Blood' ein 16 Tracks umspannendes Set. Mit der Mischung aus Metal, Rock'n'Roll und Rockabilly bin ich zwar bis heute nicht ganz warm geworden, der Stimmung rund um die Rock Stage kann man sich aber nicht ganz entziehen. Ein besonderes Highlight ist dabei der neue Song, schlicht 'New Song' betitelt, der zumindest in dieser Version mehrfach 'the people at Sweden Rock Festival' erwähnt. Klasse!

Doch noch vor dem Ende von Volbeat müssen wir zur kleinere Zeppelin Stage, denn dort treten H.E.A.T. auf. Bevor das Sextett im schrillen 80er-Outfit die Bühne betritt, ertönt Glenn Frey's 'The Heat Is On' und versetzt das augenscheinlich sehr junge Publikum mit Mascara und Fönfrisuren in Stimmung. Mit Spandexhosen, Hüten, Kopftüchern, altbackenen Frisuren und einem Grinsen auf jedem Gesicht starten die Schweden eine mitreißende Show. Mit dem Opener 'Fill You Head With Rock', seit Jahren das Motto des Sweden Rock Festivals, kann man auch nichts falsch machen. Gerne würde ich die Show bis zum Ende sehen, doch wir wollen uns noch ein bisschen Doom Metal gönnen.

 

Candlemass ist ja nie verkehrt, auch wenn Frontmann Messiah nicht mehr dabei ist. Doch auch bei Candlemass ist nicht mehr als ein kurzer Abstecher drin, denn nach nur zwei Jahre nach ihrem Abschied haben sich ja Tyketto wiedervereint. Ist natürlich lächerlich, ändert aber nichts daran, dass Danny Vaughn und Co. eine spitzenmäßige AOR-Setlist raushauen. Vaughn präsentiert sich einmal mehr als exzellenter Frontmann und Sänger voller Show-Energie. Das macht Spaß und kommt gut an. Publikumsfavoriten wie 'Forever Young' müssen wir uns trotzdem verkneifen. Denn eine dieser typischen Raritäten, die man in Europa nur beim Sweden Rock Festival zu Gesicht bekommt, sind The Tubes. Die Satire-Band um Fee Waybill zählt auf jeden Fall zu den Pflichtauftritten in diesem Jahr.

Nach einem ausgedehnten Instrumentaleinstieg von Roger Steen, David Medd, Rick Anderson und Prairie Prince torkelt Fee im Look eines Penners mit zerfetzten Klamotten und Whiskey-Flasche auf die Bühne. Mit 'Out Of Business (Into Rock'n'Roll)' wird das Set wunderbar eröffnet. Währenddessen entledigt sich der 2-Meter-Frontmann seines Jackets, seiner Hose, seines Hemdes und seiner Krawatte und wirft ein Kleidungsstück nach dem anderen ins Publikum, während aus dem Torkeln immer mehr ein Tanzen wird.

Während die Band Hits wie 'Don't Wann Wait Anymore' und 'She's A Beauty' (de wahrscheinlich einzigen Song, der hierzulande wirklich populär war) zum Besten gibt, wechselt der unvergleichliche Fee Waybill mehrfach das Outfit und kämpft bisweilen sogar mit einem Fernseher auf seinem Kopf! Als er gegen Ende der Show für ein paar Minuten von der Bühne verschwindet, ist den Kennern klar, was kommen mus. Und tatsächlich kommt er als Quay Lewd. Bekleidet mit einer fiesen silbernen Spandexhose, auf riesigen Plateau-Stiefeln, mit Makeup, blonder Perrücke und Quay-Sonnenbrille schmettert er ein Medley rund um 'White Punks On Dope', der The Tubes damals bekannt machte. Mit über 60 Jahren macht er darin noch eine gute, wenngleich bizarre, Figur. Das nenne ich eine grandiose Show! Mit der Steve Lukather-Koproduktion 'Talk To Ya Later' endet das perfekte Set in einer einzigen Party. The Tubes waren definitiv eines der absoluten Highlights beim Sweden Rock 2009.

(Fotos: Philip Dethlefs)

Sweden Rock Festival 2009 - Come Out And Play (Tag 2) Seiten 1 2

 

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© 06/2009 whiskey-soda.de
 


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