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Sweden Rock Festival 2009 - The Final Countdown (Tag 4)

Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell die Zeit auf dem Sweden Rock Festival vergeht. Eben noch rockten wir uns mit Uriah Heep warm, schon leiten wir mit Tank die letzte Runde ein. Am schwedischen Nationalfeiertag gibt es keinen Regen, dafür gleich mehrere Heimspiele, und nur eins davon hat mit Fußball zu tun. Außerdem kehren die Herren Dio, Iommi, Butler und Appice nach nur zwei Jahren auf das Festivalgelände von Norje zurück.


Zum Mittag gibt es Tank. Auf die kultige NWOBHM-Truppe war ich zwar gespannt, aber vor allem skeptisch. Denn dass Frontmann Algy Ward nach 28 Bandgeschichte einfach so aussteigt, um seine Biographie zu schreiben, finde ich mehr als bescheuert. Sein Nachfolger ist der Feuerwehrmann Doogie White, der ja schon bei Praying Mantis, Rainbow und Yngwie Malmsteen temporär einsprang. Doch auch wenn Granaten wie 'Echoes Of A Distant Battle' auf der Sweden Stage erklingen, kann die Truppe nicht ganz überzeugen. Algy fehlt einfach. Hoffentlich hat er seine Biographie bald fertig. Genauso wenig kann leider Tim Ripper Owens auf der deutlich größeren Rock Stage mitreißen. Er schreit zwar mal wieder astrein. Doch seine neue Platte 'Play My Game' zündet trotz namhafter Gastmusiker, von denen einige den Ripper zum Sweden Rock Festival begleitet haben, nicht. Mit an Bord sind übrigens neben seinem Beyond Fear-Kollegen John Comprix die alten Haudegen Simon Wright (Ex-AC/DC, Dio), David Ellefson (Ex-Megadeth) und Chris Caffery (Ex-Savatage, Trans-Siberian Orchestra). Das kann sich zwar sehen und hören lassen, aber eigentlich plätschert es nur so dahin. Wenn der Ripper sich doch bloß mit einem großartigen Songwriter zusammentun würde ...

 

Ich werfe noch kurz einen Blick auf die Gibson Stage (im Zelt), wo die vier Mädels von Fourever gerade eine bekannte Cover-Version aus dem Hardrock-Bereich spielen, deren Titel mir doch tatsächlich nicht einfallen will. Ich ärgere, dass ich zu einem der (laut Guitar) World schnellsten Gitarristen der Welt muss. Auf dem Plan steht Chris Impellitteri. Er hat sich wieder mit seinem alten Metal-Kollegen und Power-Sänger Rob Rock zusammengetan. Auch das ist mal wieder eine echte Rarität. Sie präsentieren überwiegend Songs vom aktuellen Album 'Wicked Maiden' und freuen sich über ein begeistertes Publikum. Von einem Höhepunkt muss man sicherlich nicht sprechen, aber von einem sehenswerten Auftritt schon.

Blackfoot spielten zuletzt vor 4 Jahren auf dem Sweden Rock Festival. Damals hatten sie kurz zuvor den Tod von Drummer Jackson Spires verkraften müssen, dem sie 'Amazing Grace' widmen. Vorher gibt die Southern-Rock-Truppe um Ex-Axe-Mann Bobby Barth aber noch bekannte Klassiker wie 'Wishing Well', 'Morning Dew' und 'I Got A Line On You' zum Besten, die zum Teil aus der Feder anderer Musiker stammen. Ich drohe mich zu wiederholen, aber schon wieder findet eine regelrechte Party statt. Barth und Co. haben sichtlich ihren Spaß und beglücken die Fans mit herrlichen Gitarrensoli.

Parallel zu Blackfoot spielen Riot. Schon wieder so eine ärgerliche Überschneidung! Vor der Rock Stage ist nicht ganz so viel los wie bei den Kollegen an der Sweden Stage. Zwar ist mit Mark Reale genau wie bei Foreigner nur noch der Gitarrist ein Gründungsmitglied, aber Reale hat weder so viele Hits wie Mick Jones im Katalog, noch konnte er in Mike Tirelli so einen Frontmann wie Kelly Hansen engagieren. Es gibt aber reichlich Songs von 'Thundersteel' und auch ein paar von 'Fire Down Under'. Und Tirelli beweist Humor, als er das Publikum fragt: 'Anyone remember an album called 'Fire Down Under'?, und dann hinzufügt: 'Let's see if I remember an album called 'Fire Down Under''. Er erinnert sich und heizt mit 'Salt & Tequila' die Stimmung an diesem kühlen, aber schönen Sommertag an. Bei 'Flight Of The Warrior' sind die Headbanger nicht mehr zu bremsen. Als Fazit muss man sagen, dass Riot entgegen anfänglicher Skepsis wirklich überzeugen konnten.

 

Drei Jahre und zwei Frontmänner nach ihrem letzten Auftritt, der mit Playback-Vorwürfen behaftet war, kehren auch Journey zum Sweden Rock Festival zurück. Und wie! Nach dem klassischen Intro startet die AOR-Legende mit 'Never Walk Away' vom aktuellen Album voll durch. Es folgt Hit auf Hit, 'Ask The Lonely' auf 'Stone In Love' auf 'Only The Young'. Die Songs vom exzellenten 'Revelation' finden ebenfalls umfassende Berücksichtigung, allen voran das großartige 'Where Did I Lose Your Love'. Positiv fällt auf, dass Frontmann Arnel Pineda mittlerweile viel souveräner auf der Bühne agiert. Er hüpft nicht mehr so albern umher, er zieht das Publikum mit sich. (Mit Kelly Hansen kann er diesbezüglich jedoch nicht konkurrieren.) Nur Bassist und Spaßvogel Ross Valory hält sich, anders als in der Vergangenheit, komplett im Hintergrund. Ist er vielleicht doch noch sauer, dass sein Freund Kevin Chalfant (The Storm) nicht der Sänger geworden ist?

Meine Zweifel gegenüber Arnel haben sich jedenfalls gelegt. Auch sein Gesang ist noch besser geworden, insofern, dass er nicht bei jedem Song noch einen Extra-Haken schlagen will, um seinem unerreichbaren Vor-Vor-Vorgänger Steve Perry nahe zu kommen. Das kann nämlich nicht klappen. Zwar passiert genau das leider noch bei 'Lights' und 'Faithfully', doch dafür überzeugt er bei 'Escape' mit stimmlicher Höchstleistung! Die ganze Band wirkt erstaunlich fit, gut gelaunt und souverän. Schon in der Pressekonferenz hatte Jonathan Cain zum Erfolg von 'Revelation' gesagt: 'The magic is back!' Und es stimmt! Die Band rockt zudem härter als zuvor, hängt noch Extra-Passagen an 'Change For The Better' und 'Seperate Ways' dran. Neal Schon und Jonathan Cain spielen sich in einen Rausch, Neals Solo bei 'Be Good To Yourself' ist extralang, Jon gönnt 'Anyway You Want It' einen Piano-Extra. Und bei 'Wheel In The Sky' (Jon mit Mundharmonika) sind sie überhaupt nicht mehr zu bremsen. Auch das Publikum ist völlig aus dem Häuschen! Nach Foreigner hat auch Journey in neuer Frische absolut überzeugt. Ein weiterer Höhepunkt des Sweden Rock Festivals 2009.

(Fotos: Philip Dethlefs)

Sweden Rock Festival 2009 - The Final Countdown (Tag 4) Seiten 1 2

 

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