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Primal Fear – Das irische Metal-Sudoku

Mit "16.6. - Before the Devil Knows You're Dead" haben sich Primal Fear von ihrer mystischen Seite gezeigt und bieten den Fans eine spannende Detektivjagd. Wer des Rätsels Lösung findet, trifft die Band. Davon, über das homogene Bandklima und persönliche Songinhalte hat Bassist Matt Sinner im Interview berichtet.

Das neue Werkt zeigt Primal Fear von der besten Seite, moderne und doch traditionell verhaftete Songs sind das Ergebnis von "16.6.", wo der Titel eine Art apokalyptischen Bibelcode vermuten lässt. "Neeneenee, wir sind eher positiv. "16.6" ist ein Code, wir haben verschiedene Verlosungen zu laufen, deswegen kann ich nicht so viel dazu sagen, da muss man ein wenig nachdenken, aber vielleicht bekommt es ja einer raus. Wir wollten auch keinen einfachen Titel, damit die Leute mal nachdenken zu grübeln, das hat schon was Gutes. Es wäre natürlich einfach gewesen, das ganze "Riding The Eagle" zu nennen, nach dem ersten Titel, aber das wäre ausgelutscht gewesen. Wir haben uns viel Mühe gegeben, haben viele Dinge anders gemacht als früher, deswegen sollte auch der Albumtitel anders sein. Und der Untertitel "Before the Devil Knows You're Dead" ist eigentlich irisch. Ich hab ein Buch gelesen, das ging es um ein altes irisches Shantee, was sagt: Geh lieber schnell in den Himmel, bevor der Teufel mitbekommt, dass Du tot bist. Fand ich geil und das wurde gleich verwurstet", erklärt Matt zu Beginn, welche Idee hinter dem kryptischen Album-Banner steckt. Also ähnlich wie es Nine Inch Nails mit ihrem letzten Werk aufzogen? "Wir haben in den verschiedenen Magazinen zu diesem Wettbewerb aufgerufen und der erste, der es rausbekommt, bekommt ein Meet-and-Greet mit uns auf der Tour. Das macht schnell die Runde. Das wird uns auch die nächsten Alben begleiten", verrät der Bassist. Also bekommen die Fans eine Art Metal-Sudoku neben der musikalischen Vollbedienung. "Haha, ja, klar, so ungefähr...", schmunzelt Matt.

 

Wo man schon bei Änderungen und Neuerungen ist: Das Coverartwork fällt aus dem Rahmen, standen früher sehr metallisierte Phrasen für Primal Fear-Alben, waren die letzten eher sehr schlicht. "16.6" wartet jetzt mit einem sehr detaillierten, symbolreichen Spektrum auf. Ist dieses auch abgestimmt auf Inhalt und Neuerungen der Platte? "Beides, wir haben alles anders angegangen, die Platte hat ein bestimmten Vibe, der sollte auch herüberkommen. Die letzten zwei Cover waren eher spartanisch, davor hatten wir diese Airbrush-Geschichten, jetzt wollten wir ein Zwischending haben, das nicht wieder total in das alte Schema verfällt. Aber Flügel müssen mit drauf sein!" erklärt der blonde Saitenzupfer. "Das Cover steht auch in Verbindung mit den Texten, das spiegelt schon teilweise die Lyrics wieder, ich will aber auf keinen Fall behaupten, dass da ein Konzept dahinter steht, da haben drei Leute an den Lyrics geschrieben. Jeder hat Song entsprechend die Lyrics geschrieben, da bin ich ein ganz starker Verfechter davon. Bei einem Konzeptalbum kann es dann vorkommen, dass Du einen ruhigen Song hast und über Mord und Totschlag singen musst", gibt Matt zu bedenken. Bei Songtiteln wie "Riding The Eagle", "Six Times Dead", "The Exorcist" oder "Smith And Wesson" wäre es auch ein sehr abgefahrenes Konzept gewesen...

"Das sind verschiedene Texter, die Du damit gerade herausgepickt hast. "The Exorcist" ist z.B. vom Ralf (Scheepers, Sänger, A.v.D.), da ist die Person mit sich und der Situation total unzufrieden, rastet aus und geht zu einem Exorzisten. "Smith And Wesson" ist was ganz anderes, da wird ein Typ von seiner Frau betrogen und eigentlich soll von seiner Frau um die Ecke gebracht werden. Er geht dann auf ein Hochhaus und will runterspringen und auf dem Weg dahin überlegt er sich, dass er das gar nicht will und überlegt sich, den Spieß umzudrehen, haha. Ein Anti-Gleichberechtigungssong eigentlich. "16.6" ist über eine Band, die man dazu bringen wollte, das sie aufhören und die Band besinnt sich eines Besseren und sagt: Jetzt erst recht und niemand quatscht uns rein", berichtet der bekennende Schalke 04-Fan. Und wie viel autobiografisches steckt denn da drin? "Einiges!" lautet die knappe Antwort. Und speziell bei "Smith And Wesson"? "Einiges!" lautet abermals die Antwort. "Ich zeig jetzt nicht mit dem Finger auf einen und sag Dir, wer es ist oder worum es geht, aber wenn die Texte zur Musik passen sollen, macht das jeder auf seine Art. Henny (Wolter, Gitarrist, A.d.V.) und ich machen eher die traditionellen Metalsongs und wenn das so ist, darf der Text auch mal ruhig klischeehaft sein", meint Matt.

"16.6." ist das zweite Album, was bei Frontier Records herauskommt, nach dem Wechsel von Nuclear Blast zu den Italienern hatte man den Eindruck, dass das letzte Album nicht so groß beworben wurde. Matt kann das nur bedingt bestätigen. "Der Wechsel war kein Rückschritt für die Band. Bei Frontier liegt der Hauptfokus nicht auf Deutschland, sie sehen Deutschland als ein Land von mehreren. Das war zum Anfang etwas komisch, aber „New Religion“ ist super gechartet, also kann da auch nichts falsch gemacht worden sein".

Nach dem Ausstieg von Tom Naumann stieß der schwedische Gitarrist Magnus Karlsson in das Power Metal-Kommando, was die Vermutung nahe legt, dass er die modernen Riff-Einflüsse einbrachte. "Nein, das war nicht so, das kann ich als Produzent sagen. Das liegt daran, dass man bei solch versierten Musikern wie Henny, Magnus oder Randy (Black, Drums, A.d.V.) weniger Effekte verwenden muss. Dadurch wirkt das ganze moderner, direkter. Wenn Du hinter den Reglern sitzt, ist das dann eine Freude bei solchen Musikern", schwärmt der ausführende Produzent der Schwaben. "Die letzten Wechsel haben der Band verdammt gut getan! Was wir nicht nur im Studio erleben, sondern auch auf Tour", fügt Matt noch hinzu.

 

Einen Wechsel hab es auch in der B-Note der musikalischen Ausrichtung, denn die Orchesterparts sind weniger... "prominent. Das lag aber nicht an den Kosten, sondern daran, dass Henny wieder dabei ist und er auf der letzten Platte nicht so ins Songwriting integriert war, diesmal aber wieder voll. Wenn er und ich Songs schreiben, dann funktioniert das. Mit ihm habe ich die meisten Songs von unserer erfolgreichsten Platte "Nuclear Fire" geschrieben und diesen Vibe wollten wir wieder etwas aufleben lassen. Wenn du so einen Vibe angehst, da hat ein Orchester nichts darauf zu suchen. Teilweise haben wir es ja noch drin, wie z.B. bei "Black Rain". Das Hauptaugenmerk lag diesmal aber ganz klar auf der Gitarrenarbeit und den Melodien und nicht auf Dingen, die innerhalb der Band nicht so präsent sind", berichtet Matt. Nach dem höchsten Charterfolg der Band, Platz 37, schielt Matt aber nicht mit "16.6". "Für mich war das wichtigste, dass die Platte eine tolle Teamarbeit ist, wir wollten uns nicht totschlagen im Studio, es sind alles konzentriert arbeitende Profis. Das zweite Ziel ist, dass unsere Fans die Platte mögen, das dritte Ziel, dass sich die Platte gut verkauft, das vierte ist, dass die Fachjournalisten die Platte mögen, das ist aber immer so ein Ding, ob derjenige einen Zugang zur Musik bekommt. Das sollte man nicht überbewerten", lacht Matt abschließend. Da hofft man, dass weiterhin so autobiografisch angehauchtes, ambitioniertes Material unter dem Banner Primal Fear erscheinen wird. Doch in der Besetzung und der Verfassung muss dem Fan nicht Bange sein! Und nun, schön rätseln und das Geheimnis hinter "16.6" lösen.


 

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Ingo
© 07/2009 whiskey-soda.de
 


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