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KISS - Mit Aerosmith im Doppelpack

Man ist als Student ja nicht jeden Tag in den USA. Wenn sich dann schon mal die Gelegenheit bietet, zwei Rock-Giganten an einem Abend live zu sehen, dann muss man zuschlagen. Und deshalb wurde bei der Planung des Urlaubs kurzerhand Atlanta in die Route miteinbezogen, wo am 14. September das Co-Headlining-Event schlechthin stattfinden sollte: Aerosmith und KISS!

Pünktlich um 20.00 Uhr ging's los - mit dem Regen und der Support-Band. Saliva spielte gewöhnlichen New Rock, versehen mit kräftigen Melodien. Alles nicht so spannend, aber auch nicht schlecht. Immer wenn's wieder ruhiger wurde im Publikum, erinnerte Leadsänger Josey Scott, dass Aerosmith und KISS die allergrößten seien und erntete dafür tosenden Applaus. Der alte Trick, so einfach ist das. Nach 40 Minuten war Schluss, und das halbe Publikum klitschnass.

 

Keine halbe Stunde später fing das Spektakel an: "You wanted the best, you got the best… the hottest band in the world … Kiss!" Mit furioser Pyrotechnik und dem Anheizer "Detroit Rock City" starteten Paul, Gene, Tommy und Peter voll durch. Das Publikum rastete aus! Unter den Fans der ersten Reihen waren ziemlich viele heiße Ladies, und natürlich ließ es sich Paul nicht nehmen, seine Begeisterung zum Ausdruck zu bringen. Die Kamerafahrt durch die Menge nahmen einige Damen zum Anlass, ihre "Qualitäten" auf dem großen Screen zu präsentieren. "Hotlanta" benannte Stanley die Stadt um. "Wetlanta" hätte besser gepasst, denn zu diesem Zeitpunkt hatten Fans mit Kiss-Make-Up dank des Regens mehr Farbe auf dem T-Shirt als im Gesicht.

Beim Klassiker "Firehouse" wurde der Demon zum Feuerspeier, die Sirenen durften natürlich auch nicht fehlen. Knaller wie "Deuce", "Lick It Up" und "Shout It Out Loud" sorgten für Riesenstimmung. Eine klassische Bühne im "Alive II"-Stil mit genialen Lichteffekten und massenweise Feuerwerk taten ihr übriges dazu bei. Als besonderen Gag spielte Starchild Stanley ein paar Takte von Zeppelin's "Stairway To Heaven" und "Angie" von den Stones, bemerkte aber dann: "I guess you didn't come to hear that. Ace Frehleys Abwesenheit fiel übrigens abgesehen von seinen Vocals nicht weiter ins Gewicht, Tommy Thayer machte im Space-Ace-Kostüm eine großartige Figur.

Wie erwartet spuckte der Demon Blut und flog anschließend auf eine spezielle Plattform über der Bühne, um "God Of Thunder" zu singen. Bei "Black Diamond" fuhr der Catman samt Schlagzeug-Podest in die Höhe. Seinen Schmachtklassiker "Beth" peformte er als Zugabe. Dann gab's noch "Love Gun", und mit "Rock And Roll All Nite" beendeten Kiss nach ca. 80 Minuten unter tosendem Beifall eine absolut geniale Show.

Dank der "Turntable Stage", einer rotierenden Bühne, dauerte es nur eine halbe Stunde, bis Aerosmith die Bühne betraten. Einige Kiss-Fans hatten das Gelände inzwischen schon verlassen, die Entscheidung Kiss vor Aerosmith auftreten zu lassen, war sicher nicht die günstigste und ist wohl auf die MTV-Präsenz und die Chart-trächtigen Balladen von Tyler & Co. zurückzuführen. Nichtsdestotrotz ging die Party ungebremst weiter.

Obwohl die Jungs überhaupt keine Pyrotechnik benutzen, war ihre Show von Anfang an sehr visuell. Lichteffekte und eine riesige Leinwand verwandelten die Bühne in ein kleines Las Vegas. Zu dem Song "Pink" war natürlich alles in Rosatöne gehüllt, man fragt sich nur, wer den Song eigentlich gut findet. Steven Tyler präsentierte sich in Hochform, gab sogar einen Salto zum besten, und bewegte sich zu "Love In An Elevator" in eindeutigen Posen auf dem Scheinwerfer! Das weibliche Publikum lag ihm zu Füßen, mit frenetischem Jubel feierten sie jede seiner Bewegungen.

Und der scheinbar nicht alternde Joe Perry überzeugte außer an der Gitarre und den Keyboards auch als Sänger. Im Mittelteil ihrer Show stellten Aerosmith einige Songs aus ihrem nächsten Album vor, dass voraussichtlich im Februar 2004 erscheinen wird. Den Blues beherrschen sie wirklich, aber dafür fehlten einige Kracher! Solche wie "Sweet Emotion" und "Walk This Way" gab es zwar, aber nicht genug. Die Setlist war auch – man konnte es befürchten – zu balladenlastig. Die einstigen Toxic Twins Tyler und Perry machten das dank ihres Showtalents wett.

Alles in allem boten Aerosmith und Kiss eine geniale Show, wann bekommt man schon mal zwei Bands von diesem Kaliber mit einem Ticket? Dazu beide Bands mit kompletter Stage, zweimal 80 Minuten und ein feierndes Publikum, das sich auch vom Regen nicht die Stimmung verderben ließ. "... I got the best!"


 

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Philip
© 10/2003 whiskey-soda.de
 


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