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Highfield Festival 2009

Eine musikalische Kondolenzliste mit besonders guter Laune wurde den Besuchern des letzten Highfield Festivals in Hohenfelden geboten. Gestorben wird jedoch ein anderes Mal...


Während die ersten Besucher bereits Mittwoch und Donnerstad anreisten und bereit waren, den alljährlichen Festivalwahnsinn am Stausee Hohenfelden zu beginnen, ging es in diesen Tagen auf dem Festivalgelände erst in die letzte, heiße Vorbereitungsphase zum letzten Highfield in Hohenfelden.
Diese heiße Phase wurde unter anderem auch vom Wetter unterstützt, denn Donnerstag war der heißeste Tag des Jahres und so sprangen die Anreisenden erst mal in den Stausee, trotz der Securtitys, die mit Mitteln wie Gilftalgendrohungen versuchten die Badefreudigen vom Angelplatz fern zu halten. Zu bestaunen gab es auch dieses Jahr wieder viele eigensinnige Zeltkonstruktionen, wie das Schweinegrippezelt. Nachts war es dann noch warm genug um auf dem Zeltplatz zu den Songs vom Red Bull Tourbus zu tanzen oder mit den Nachbarn gemeinsam in den Pavillons anzustoßen.


Freitag 21.08.09

Schließlich war es endlich Freitag und pünktlich um 15 Uhr eröffneten Auletta das musikalische Kondolenz-Event. Es gab wie immer eine große Bühne und dazu das Coca Cola Soundwave Tent, wo auserwählte Undergroundbands abwechselnd mit etwas bekannteren Künstlern einheizten. Während auf der steinigen Tanzfläche vor der Hauptbühne die Menschen von Künstlern wie The Wombats, Clueso, Maximo Park und den Arctic Monkeys angelockt wurden, spielten im Zelt Samavayo, Katzenjammer, Dendemann und die Ohrbooten und ließen keine Stirn schweißperlenfrei. Bereits hier war schnell klar, dass trotz der großen Konkurrenz der Hauptbühne, das Zelt etwas zu klein geraten war. Da sich das Wetter am Freitag aber nicht wirklich entscheiden konnte ob es regnet oder nicht, war die Hitze ein willkommenes Tribut an den Vortag.
Auf beiden Bereichen herrschte trotz vereinzelter Soundprobleme eine bemerkenswert euphorische Stimmung. Das Publikum musste an diesen Tagen wirklich nicht lange gebeten werden und machte sofort mit.


Samstag 22.08.09

Auch am zweiten Tag kamen die Zeltbewohner recht früh aus ihren Behausungen gekrochen, da es ab Neun zu heiß wurde. Die Nacht ist kurz gewesen und wurde trotz niedriger Temperaturen im Partyzelt eifrig gefeiert, bis der Holzboden zu einem Trampolin um fungiert wurde. Nachdem der Kater mit einem Kaffee aus dem Backstubenzelt gestillt wurde und eine Dusche die Filzstiftreste von der Haut gespült hat, ging die Völkerbewegung wieder in die 10 bis 20 Minuten entfernte Bühne.
Am frühen Nachmittag gaben sich Spinerette die Ehre, doch wer eine heiße Show, wie aus Distillers Zeiten erwartet hatte wurde hier schwer enttäuscht, denn stattdessen sah man der beleibten Brody beim hin und her wackeln zu und wie sie in den Songpausen ihre Tochter küssen ging.
Dieser Auftritt wurde jedoch vom Abendprogramm völlig in den Schatten gestellt. Farin Urlaub und sein Racing Team waren das erste Highlight des Tages. Wie immer brachte er die Menschen zum toben, machte aber gleich zu Anfang klar, dass man sich gegenseitig helfen soll, als er einen Song abbrach, weil jemand in den ersten Reihen gestürzt ist und scheinbar nicht wieder hoch kam. Nachdem die Person wieder stand und beteuerte gesund zu sein, ging es weiter. Wer glaubt das hätte die Stimmung gedämpft, hätte dabei sein sollen. Jetzt ging es erst richtig los. Natürlich mit der verordneten Vorsicht pogten sich die Menschen zu den Hits der vergangenen und aktuellen Alben.
Nach einer halbstündigen Umbaupause folgte das nächste Highlight, in Form von The Offspring. Inzwischen war es dunkel geworden und wer das Glück hatte, das Festivalgelände aus einer erhöhten Position zu betrachten, sah Tausende Köpfe und Hände, die bis in die letzen Reihen mitfeierten.

 


Inzwischen ganz schön mitgenommen von den letzten Bands, hatten viele den Fehler gemacht, sich nach The Offspring auf den Zeltplatz zurück zu ziehen und Faith No More zu verpassen. Fragte man spontane Passanten, so hatten sie keine Lust auf 'Schmuserock' . Böser Fehler, denn wer von Faith No More nur 'easy' kannte, traute seinen Ohren kaum, als Mike Patton in Höchstform auflief und das gesamte Spektrum seine Stimme präsentierte. Das war längst mehr als nur singen, sondern auch Shouten und Beatboxen ließen jeden Besucher nicht schlecht staunen. Die niedrigen Temperaturen und die späte Uhrzeit ließen zwar das Feld immer leerer werden, aber rissen seine Laune kein Stück runter und so flirtete er hemmungslos mit hübschen Frauen, übernahm kurzzeitig die Kamera und turnte von Bühne zu Publikum hin und her.
Später am Abend, fand man viele Gesichter aus dem Publikum wieder im Partyzelt, wo sie ihre letzte Energie heraus tanzten. Draußen war jedoch weniger los, das die Kälte doch vielen zu schaffen machte.


Sonntag 23.08.09

Der letzte Festivaltag, begann wieder um 12, wo nach Wir, Zebrahead die erste Stimmung schafften und die Leute im Circle Pit herum scheuchten, bis sich eine Staubwolke über dem Publikum gebildet hatte.
Später sorgten Selig für das Kontrastprogramm und beehrten viele mit alten und neuen Hits. Gefolgt von AFI, die ein völlig anderes Publikum anlockten, wurde schnell klar, dass es auch für Apocalyptica noch zu früh war. Das ist einfach keine Band die man bei Tageslicht hinstellen sollte. Dennoch lieferten sie ein beeindruckendes Konzert. Auch für die Deftones war es zu hell, aber das bringt der Sommer nun mal mit sich. Bei einem so hochkarätigen Line Up, kann man nichts machen. Es folgten Rise Against und leiteten schließlich zum Finale über. Die Toten Hosen rollten mit einer riesigen Show auf, brachten ihre eigene Kulisse und jede Menge Fans mit. Eine wirklich gute Show, geprägt von allen bekannten Hits. Doch auch diese ging zu ende und lies damit auch das letze wahre Highfield zu Ende gehen.

Noch am Montag waren viele Festivalpilger vor Ort und nur schleppend gingen sie und der hinterlassene Müllberg getrennte Wege. Wohin es im nächsten Jahr gehen wird ist leider noch nicht klar, auch wenn man vermehrt über die Leipzig Ecke munkelt. Der Name soll jedoch der Gleiche bleiben und auch der Getränkeabholmarkt mit Bier für einen Euro hat sich mit 21.100 Litern Bier und 7.400 Litern Softdrinks bewährt. An dieses Festival werden viele der 25. 000 Besucher noch lange denken und viele sicher gerne wieder kommen.




 

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