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With Full Force 2009 - von jungen Hüpfern & alten Säcken (Tag 1)

Heiß war es und voll, fast schon beängstigend voll, und das bereits am Donnerstagabend auf dem härtesten Acker Deutschlands, dem With Full Force Festival. Die sechzehnte Auflage des Hardcore- und Metalfestivals wartete einmal mehr mit Bands der Superlative auf und so zog es eine große Schar aus aller Herren Länder auf das Festival-Gelände am Flugfeld Roitzschjora bei Leipzig.

Langes Anstehen an der Einfahrt zum Festivalgelände gehört zum With Full Force schon fast zur Tradition und wird von den Leuten, die gemeinsam in den Schlangen stehen, einfach mit einer Party vor der Party gefeiert. Vorfreude auf ein tolles Wochenende mit vielen Gleichgesinnten, mehr Musik und noch mehr Bier ist ein Gefühl, das wohl jeder hier ebenso im Gepäck hat wie Zelt, Grill und Schlafsack. Ist man dann durch die Kontrolle der freundlichen Security mit liebenswert sächsischem Akzent durch, heißt es für sich und seine Begleiter ein annehmbares Plätzchen auf einem der Zeltplätze zu sichern. Die Kriterien dürften auch hier bei den Meisten die Gleichen sein: möglichst nah am Festivalgelände und möglichst noch näher an den nächsten Dixies oder Toilettencontainern. Funktioniert natürlich nicht für jeden, aber das Angebot an sanitären Anlagen ist doch recht passabel und so halten sich die Fußwege in Grenzen. Anders sieht es jedes Jahr auf Neue mit den Wasserstellen am Campground aus. Viel zu wenige gibt es davon und die, die es gibt, funktionieren nur teilweise oder gar nicht. Das ist an einem Wochenende bei 30 Grad, viel Action, Alkohol und Schweiß echt nervig und sollte dringend vom Veranstalter verbessert werden.

Mainstage:

Nach einer kurzen Nacht und ordentlich Vorglühen am Zeltplatz startete das With Full Force am Samstagmittag um 14:30 Uhr auf der Hauptbühne mit Facebreaker, die mit ihrem klassischen Schwedentod die schon wirklich beachtliche Zahl an Fans, die das Festivalgelände 2009 erstmals in Augenschein nahmen, auf die kommenden Tage einstimmten. Modernen Thrash Metal ballerten die Amis God Forbid dann über das Areal gefolgt von ihren Landsleuten Static-X, auf deren Verpflichtung der Veranstalter bereits im Vorfeld sehr stolz war. Bereits vor zwei Jahren sollten der Fronter mit der stacheligen Frisur und seine Mannen das Force rocken, jedoch machte ihnen ein feuriger Ausfall ihres Tourbusses einen Strich durch die Rechnung. So waren sie 2009 extra motiviert und das merkte man. Interessant und für manch einen sicher überraschend war, dass das 4-Saiten-Tier der Amis kein geringerer als der ehemalige Ministry-Bassist Tony Campos war. So war wenigstens einer der vier mit Full Force Erfahrung aus 2008 gesegnet.

 

Auf die folgenden Devildriver freut sich der geneigte Metaller ja eigentlich immer, ist der Fünfer noch normalerweise eine Garantie für fette Pits und ordentlichen Nackenmuskelsport, wie er 2008 an gleicher Stelle bewiesen hatte. In diesem Jahr machte der doch recht matschige Sound den Genuss von Songs wie 'Hold Back The Day', 'These Fighting Words' oder 'Meet The Wretched' leider etwas zunichte. Warum ausgerechnet bei Devildriver gerade am Anfang fast ausschließlich die Drums und Sänger Dez Fafara zu hören waren, alles andere jedoch kaum bis gar nicht, blieb ein Geheimnis der Menschen auf dem Soundturm. Schade war es aber allemal, für Band wie Fans gleichermaßen! Glücklicherweise hatten sich zu Legion Of The Damned alle rund um den guten Ton der Veranstaltung scheinbar wieder im Griff und so stürmten Maurice und seine Legion der Verdammten die Mainstage. 'Ladies and Gentlemen! Let the nightmare begin!' dröhnte die Ansage zu den Holländern vorher aus den Boxen. Yeah! Gewohnt fies kreischt der blonder Fronter die bekannten Nackenbrecher der Band wie 'Death's Head March', 'Slaughtering The Pigs' oder 'Son Of The Jackal' in den gut gefüllten Pit vor der Bühne. Ob Kreator wirklich ein so großes Vorbild von Legion Of The Damned sind, dass sie sogar Mille Petrazzos Ansagen kopieren, weiß man nicht, und trotzdem ist der erste Gedanke an diese deutsche Thrash Combo als Maurice das Publikum fragte: 'Are you feeling aggressive?' Naja, die Aggressivität und auch die Bewegungsfreude hielt sich bei glühenden Temperaturen schon den ganzen Tag eher in Grenzen, trotzdem feierten die Fans den Abschlusssong 'Legion Of The Damned' mit lautem Mitgrölen und einem schon ganz anständigen Circle Pit gebührend ab. Eine, wie von dieser Band gewohnte, perfekte und straighte Show lieferten die Herren aus unserem Nachbarland auch auf dem With Full Force 2009 ab. Professionell, aber nicht steril! Ein erstes kleines Highlight dieses ersten Festivaltages auf der Mainstage. (Baja)

Parallel zum Zeltauftritt von Maroon gingen auf der Hauptbühne die amerikanischen Prog Metaller Mastodon auf die Bretter. Auf Platte sind die Jungs echt genial, über ihre Wirkung auf das WFF-Publikum durfte jedoch im Vorfeld zumindest spekuliert werden. Doch schon schnell erwiesen sich alle Zweifel als unbegründet, denn die Jungs schaffen es, mit unheimlicher Bühnenpräsenz und hypnotischen Klangteppichen das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Prog Metal, Sludge und auch Hardcore-Einflüsse verbinden Mastodon auch live zu einem Gebräu, das wohl kaum einen Fan der harten Schiene völlig unbeeindruckt zurücklässt. Diese Band kann noch richtig groß werden!

Bereits richtig groß - zumindest innerhalb der Death Metal- und Grindcore-Szene sind Carcass. Die scheinen zwar kein sonderliches Interesse daran zu haben, mal bald doch ein neues Album aufzunehmen, haben dafür aber live umso mehr Spaß ihre Klassiker einem mitunter völlig neuem Publikum zu präsentieren. Jeff Walker, Michael Amott (Arch Enemy) und Co. zocken sich souverän durch ein feines Set, das gekonnt die Waage hält zwischen alten Grind-Massakern der 'Reek Of Putrefaction'-Phase und den grandiosen, auch klassische Rock-Elemente streifenden Death Metal-Songs der 'Heartwork/Swansongs'-Spätphase.

 

Dann war es Zeit für Dimmu Borgir und ihren ansehnlichen Mummenschanz. Einige Basecap-bewehrte HC-Fans im Publikum konnten sich anfangs angesichts von Panda-Schminke, Spikeboots und Keyboard-Sounds ein Grinsen nicht verkneifen. Auf halbem Wege durch das Set konnte man aber auch diese Jungs beim gespannt Gucken und anerkennend Nicken beobachten. Denn Dimmu Borgir mögen visuell dick auftragen, sind aber in erster Linie eine gute Liveband mit einer Wagenladung düsterer Metal-Hymnen im Gepäck. 'Spellbound (By The Devil)', 'Progenies Of The Great Apocalypse', 'Kings Of The Carnival Creation' - man muss Dimmu Borgir neidlos zugestehen, dass sie große Songs im Repertoire haben. Und so bestehen die Norweger auch vor einem eher szenefremden Publikum ganz gut, auch wenn sich natürlich nicht jeder gleich bekehren lässt.

Zum Abschluss des ersten Tages war es dann wieder Zeit für Max Cavalera. Der sorgte letztes Jahr mit seinem Bruder und der Cavalera Conspiracy für eine Quasi-Sepultura-Reunion auf dem WFF, brachte diesmal aber wieder seine Hauptspielwiese Soulfly mit. Mit 'Conquer' erlebte die Band letztes Jahr ihren zweiten Frühling und das merkt man auch an den Publikumsreaktionen. Dabei war der Sound gar nicht ganz so toll und die Band ließ auch stellenweise die Perfektion im Zusammenspiel vermissen. Das war den meisten aber egal, denn Betrieb wurde wie immer bei Soulfly gewaltig gemacht und bei Songs wie 'Back To The Primitive', 'Eye For An Eye' oder Sepultura-Klassikern wie 'Roots Bloody Roots', bei dem das ganze Feld mitbrüllte, war ein steil gehendes Publikum garantiert. Die Band hat schon bessere Auftritte hingelegt, sorgte aber dennoch für eine große Party und war damit ein würdiger Freitagsheadliner.

With Full Force 2009 - von jungen Hüpfern & alten Säcken (Tag 1) Seiten 1 2

 

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