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With Full Force 2009 - von jungen Hüpfern & alten Säcken (Tag 3)

Heiß war es und voll, fast schon beängstigend voll, und das bereits am Donnerstagabend auf dem härtesten Acker Deutschlands, dem With Full Force Festival. Die sechzehnte Auflage des Hardcore- und Metalfestivals wartete einmal mehr mit Bands der Superlative auf und so zog es eine große Schar aus aller Herren Länder auf das Festival-Gelände am Flugfeld Roitzschjora bei Leipzig.

Mainstage

Ich könnte jetzt so tun als hätte ich mir am Sonntag 13:30 Uhr Elsterglanz gegeben. Ich könnte aber auch ehrlich sein und sagen, dass ich um diese Zeit überhaupt keinen Bock auf die x-te dahergelaufene 'Comedy'-Rock-Combo hatte, die mir sowieso nichts anderes als Pain in the Brain bescheren würde. Und ich bin ein ehrlicher Typ.

Also weiter in der Geschichte: Scarab aus Ägypten durften als nächstes auf die Bühne und freuten sich sehr über die Möglichkeit, vor einem doch recht großen Publikum in Deutschland zu spielen. Der technisch versierte Extrem Metal der Jungs konnte auf der hellen Hauptbühne nicht wirklich seine Wirkung entfalten. Auch muss man zugeben, dass Scarab ein Stück weit von ihrem Exotenbonus profitieren, was die Aufmerksamkeit für die Band angeht. Das ist aber nicht schlimm, wenn man sich mal versucht zu überlegen, wie schwer es in Ägypten sein muss, eine derartige Band auf die Beine zu stellen und auf Dauer zu betreiben. Und dass die Jungs durchaus Talent haben, bewiesen sie mit ihrem Auftritt auch. Den Jungs gebührt darum auf jeden Fall Respekt und so sah es auch das Publikum, das fleißig applaudierte und den Jungs damit ihren Auftritt versüßte. (Antal)

Aua Schädelweh von zwei Tagen Festival und dann auch noch Deadlock. Leute, das tut nicht gut zusammen, ehrlich! Das meinten scheinbar so Einige die sich gegen 15:00 Uhr an der Hauptbühne einfanden um der veganen süddeutschen Truppe, die eine Mischung aus Hardcore und Evanesence darboten, ein Ohr zu schenken, denn der Platz leerte sich auch schnell wieder. Die Sängerin mag vielleicht nett aussehen, aber sie trällert opernmäßig in den höchsten Tönen, so dass das arme Alkohol- und Schlafentzug-geplagte Hirn mit der weißen Fahne wedelt. Der Sänger sieht aus, wie man sich die modernen Emo-Kiddies so vorstellt und übernimmt die härteren Gesangsparts. Eine Mischung die nicht für jeden etwas ist, fürwahr! Was folgte war nicht unbedingt viel besser: Raunchy aus Dänermark machen nämlich - dem WFF-Programmheft zum trotz - den normalsten Metalcore dieser Welt. Gähn! 'Futuristic Hybrid Metal' nennen die sechs ihre Musik selbst und da fällt einem doch mal wirklich nichts mehr ein. Das Schema von Raunchy ist einfach: Gegrunze von Sänger Kasper worauf der Keyboarder mit cleanem Gejammere kontert und wieder von vorn das Ganze. Die Begeisterung des With Full Force Publikums hielt sich dementsprechend in Grenzen und man nutzte die Zeit um entweder feste oder flüssige Nahrung zu sich zu nehmen oder sogar der jährlichen fetten Motorradshow, die wirklich Klasse hat, zuzuschauen. So, zwei Ausfälle an einem einzigen Mittag reichen doch eigentlich für ein Festival oder? Ja tun sie, denn mit Parkway Drive stieg die Klasse wieder um einige Punkte. Man konnte nur hoffen, dass Raunchy noch da waren und sich inspirieren ließen, wie genial sich Metalore anhören kann. Die fetten Gitarrenriffs der Australier lockten dann auch wieder viele Tanzwütige vor die Mainstage und es tobte der Mosh-Pit, Circle Pit und Violent Dancing ebenso, wie eine mehr als gelungene (wenn man solch einen Wahnsinn denn gelungen nennen kann) Wall Of Death. Technisch auf höchstem Niveau ballerten Parkway Drive die leicht säuerliche Laune, die man bei den beiden vorangegangenen Bands bekommen konnte, geradewegs ins Nirvana. (Baja)

 

Und direkt im Anschluss wurde hochwertig weitergeballert, den Ignite machten keine Gefangenen und konnten mit ihrem melodischen und gerade live dennoch sehr aggressivem Hardcore à la Orange County vollends überzeugen. Danach war es Zeit für eine der am sehnsüchtigsten erwarteten Bands des Festivals: Down, Mitte der 90er als Projekt von Pantera-, Corrosion Of Conformity-, Eye Hate God- und Crowbar-Musikern gegründet, haben sich längst als eine der wichtigsten amerikanischen Rockbands der letzten Jahre etabliert. Und der 50-minütige Auftritt der Herren um Phil Anselmo und Pepper Keenan belegte diesen Status eindrucksvoll. Ohne große Showelemente, aber dafür mit ganz viel Seele und Herzblut zockten die Herren ihren doomigen Stoner/Southern Rock. Songs wie 'Lysergik Funeral Procession', 'Bury Me In Smoke', 'Ghosts Along The Mississippi', 'New Orleans Is A Dying Whore' und natürlich 'Stone The Crow' haben längst Klassikerstatus und Phil Anselmo Charisma und Stimme wie zu besten Pantera-Zeiten. Fans, die nur mit Geballer etwas anzufangen wissen, waren davon nicht zu überzeugen, der Rest berauschte sich an einer grandiosen Rockshow!

Der Kultfaktor stieg dann noch einmal an, als Mike Ness und Social Distortion die Bühne betraten. Seit drei Dekaden stehen 'Social D' für melodsichen Rockabilly Punk, der unverkennbar die Handschrift der Kalifornier trägt und eine junge Erfolgsband namens Volbeat maßgeblich beeinflusste. Wer also wissen wollte, wo die Dänen die Idee her haben, Johnny Cash mit melodsichem Punk zu kombinieren (wobei Volbeat die Sache dann noch mit einer kräftigen Dosis Metal anreichern), der fand spätestens bei dem Auftritt von Social Distortion seine Antwort. Feine Sache, dass sich diese wichtige Band den vielen jüngeren Fans auf dem Festival auf einer so guten Position im Lineup präsentieren konnten! Natürlich durften im Set die großen Hits der Band wie 'Story Of My Life' oder die Johnny Cash-Nummer 'Ring Of Fire' nicht fehlen. Ein bisschen vermisste man die enge Kommunikation mit dem Publikum, musikalisch gab es jedoch nichts zu bekritteln und auch die relaxte Atmosphäre der Songs von Social D passte perfekt zum Sonntagabend!

 

Den Abschluss auf der Hauptbühne bildeten dann ganz alte Säcke: Motörhead, die seit drei Jahren ihren drölfzigsten Frühling erleben, machten auf einem Festival, dass sich mit extremen Metal-, Punk- und Hardcore-Bands an ein eher junges Publikum richtet, genau das, was sie immer machen: 'We are Motörhead and we're gonna play Rock 'n' Roll for you!' Gesagt, getan! Lemmy, Phil und Mikkey Dee (der mit einem richtig geilen Drumsolo glänzte) zockten sich 75 Minuten lang durch ein Best Of-Programm, das einige ihre neueren Songs mit Alltime-Favs wie 'Ace Of Spades' und 'Overkill' sowie dem ein oder anderen weniger bekannten Song zu einem leckeren Rockgebräu mischte. Die knarzigen Alten wissen auch im Rentenalter zu glänzen; nach 34 Jahren Rockgeschäft fürwahr keine Selbstverständlichkeit!

With Full Force 2009 - von jungen Hüpfern & alten Säcken (Tag 3) Seiten 1 2

 

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Antal
© 08/2009 whiskey-soda.de
 


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