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Chuck Ragan - Tief verwurzelt

In jedem Ende liegt ein Anfang. Das Ende von Hot Water Music, das er nie als solches, sondern schlicht als Pause verstanden haben will, bedeutete für Chuck Ragan neue, wertvolle Freiheiten als Solokünstler. In ganz praktischer wie auch in musikalischer Hinsicht, denn nach der Wut und Verbissenheit des Post-Punkrocks dominieren in seinen Folk-Songs jetzt zwar die gleiche Leidenschaft, aber auch ein gutes Stück Gelassenheit und Zufriedenheit sowie die Besinnung auf das Wesentliche.

Das ließ sich in seinem Debüt 'Feast Or Famine' noch am besten nur mit der Akustikgitarre ausdrücken. Für den Nachfolger 'Gold Country' hat sich Chuck Ragan nun wesentlich mehr Musiker ins Studio geholt als nur seinen Stamm-Geiger Jon Gaunt. Und das nicht vorrangig um der Vervollständigung willen, sondern des Spaßes an der gemeinsamen Arbeit wegen - der Weg war das Ziel. 'Dieser Platte standen zwei Wege offen: Entweder bleiben die Songs ganz schlicht und rein oder wir hauen richtig rein', erklärt Ragan.

'Nun bin ich von so vielen großartigen Freunden umgeben, die alle extrem talentiert sind. Jon Gaunt, Digger Barnes, George Rebelo oder Todd Beene, alle sind so gut in dem was sie tun. Abgesehen von der Tatsache, dass ich einfach gern mit meinen Freunden Musik mache, denke ich, sie sollten alle gehört werden. Das ist sehr wichtig für mich. Und wir betrachten das alles eher als eine Familiengeschichte und haben einfach Spaß daran. Es wollte, dass wir gemeinsam losgehen, entspannen, eine gute Zeit haben und einfach eine Platte machen.'
Dieser fast simple Anspruch, die Unterstützung und Geborgenheit sorgten für eine neue Atmosphäre im Studio und für einen Arbeitsprozess, den Ragan als sehr erwachsen bezeichnet: 'Das gilt nicht unbedingt für die Musik selbst, sondern eher dafür, wie wir die Dinge heute in Angriff nehmen. Wir haben eine viel größere Verantwortung übernommen. Mit meiner Frau habe ich zum Beispiel ein kleines Label gegründet, mit dem wir das Vinyl für 'Gold Country' veröffentlichen. Und zum allerersten Mal habe ich ganz offiziell selbst eine Platte produziert.'
Nicht nur das macht das Album zu einem sehr persönlichen, denn, gleich den Texten, hat schon der Titel einen engen Bezug zu Ragans Leben: 'Sicher gibt es einige Orte, die die Ansässigen als 'goldenes Land' bezeichnen. Aber für mich ist 'Gold Country' das kleine Gebiet in Nord-Kalifornien, wo ich lebe. Grass Valley wurde um eine Goldmine, die Empire Mine, herum gegründet, aus der in Zeiten des Goldrausches das meiste Gold gewonnen wurde, das je aus Kalifornien stammte. Das ist ein großartige kleine Gemeinschaft, sehr fortschrittlich, liberal und aufgeschlossen, mit viel Musik und einfach guten Leuten.'

 

Die besten Voraussetzungen also, sich niederzulassen und neue Wurzeln zu schlagen. Das tat Ragan erst vor einigen Jahren, als er Gainsville in Florida verließ. Und dort neben seinen Kollegen von Hot Water Music auch seinen damals noch flüchtigen Bekannten Jon Gaunt zurückließ. Als beide sich wenige Jahre später beim Festival in Gainsville wiedertrafen, bat Ragan Gaunt, bei seinem nächsten Konzert ein paar Songs zusammen zu spielen. 'Das war nur wenige Wochen vor der Show', erinnert sich Gaunt, 'also habe ich die 7'', die Chuck gerade veröffentlicht hatte, aufgelegt und zwei Lieder gelernt: 'California Burritos' und 'Symmetry'. Als wir auf die Bühne gingen, hatten wir nie zusammen geprobt, sondern uns unmittelbar vorher gerade mal die Hände geschüttelt. Es war toll.'
Gleich zwei Tage später holte Ragan den Geiger wieder auf die Bühne und kurz darauf nach Kalifornien ins Studio. 'Nach nur einer Woche hatten wir 'Feast Or Famine' aufgenommen', erzählt Gaunt weiter, 'und der erste echte Gig, an dem ich mehr als nur zwei Songs spielte, wurde direkt für 'Los Feliz' mitgeschnitten. Ganz schön beängstigend das alles, aber wir haben es einfach getan.'

Chuck Ragan - Tief verwurzelt Seiten 1 2 3

 

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betty blue
© 09/2009 whiskey-soda.de
 


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