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Within Temptation - Nackte Tatsachen

Wenn eine Band wie Within Temptation entscheidet, ihre Songs in akustischer Natur darzubieten, dann horcht man auf. Sind die Songs der symtpathischen Holländer doch alles andere als auf Schmalhans komponiert: Massive Gitarrenwälle harmonieren mit schwelgerischen Keyboards, donnernden Drums und massiven Orchesterklängen, dagegen muss man sich als Gothic Metal-Frontfrau erst einmal durchsetzen. Mit " An Acoustic Night At The Theatre" wagen die Düsterrocker eben jenen Schritt. Mitgeschnitten wurde das Live-Album auf ihrer umjubelten Tour, wo sie ihre Light-Versionen in verschiedenen Theatern aufführten, die ein passendes Ambiente für diese Art der Darbietung boten. Viele Gründe also, um mit Sängerin Sharon den Adel zu sprechen.

"Wir wollten schon immer mal ein Akustik-Set spielen, aber dachten eigentlich nicht daran, dass in einem Theater zu tun. Aber es gibt da eine Aktion in Holland, wo die Theater versuchen, neues Publikum anzulocken. Das normale Publikum ist etwas älter und man will auch jüngere Menschen ansprechen. Deswegen haben sie auch Bands in die Theater geholt, das neue Publikum hat dann gesehen, wie schön es dort ist und kam dann auch wieder. Für uns war das natürlich toll, wir sind in diese schönen Theater gekommen, mit dieser tollen Atmosphäre und Akustik. Und wir konnten eine andere Seite von uns zeigen, die schon immer da war, aber nie so gezeigt werden konnte. Ein Akustiksong ist etwas völlig anderes als die Version bei unseren Liveshows. Es war schön, zu zeigen, wie die Songs in dieser Akustikversion klingen. Es war so toll, dass wir nächstes Jahr wieder so eine Tour machen wollen. ich denke, es wird so im März oder April, wieder durch Holland und Belgien. In Deutschland haben wir das auch geplant, aber noch nicht jetzt", berichtet Sharon den Adel, wie es zu der ungewöhnlichen Aktion kam. Immerhin ist das so, als wenn eine Band wie Slayer die Gitarren ausstöpselt und ohne Strom einen Song wie "Hell Awaits" auf die Fans loslässt. Nur dass es bei den Holländern wundervoll funktioniert. die Band auf der Bühne gehüllt in intimes Licht, die Songs getragen vom senbsiblen Spiel und der charmant-betörenden Stimme der dunkelhaarigen Frontfrau mit dem Hang zu Ballkleidern.

 

Die Fans folgten dieser einmaligen Gelegenheit in Strömen, doch nicht nur schwarzgestaltete Gothic Metal-Fans fanden sich auf den Sitzen ein. "Es war ein sehr gemischtes Publikum, erstaunlicherweise. In Holland gibt es für Theater auch eine Art Abo, wo die Besitzer dieser Karten ein Buch bekommen und sich daraus 20 Stücke heraussuchen können. Viele davon dachten sich scheinbar: "Das klingt interessant, was die da machen wollen", und sind gekommen. Viele wussten nicht, was sie erwartet, aber so haben wir viele Leute erreicht, die uns vorher noch nicht kannten. Natürlich waren auch viele Fans von uns vor Ort", ist Sharon immer noch sehr zufrieden mit dem Ergebnis dieses Engagements. "Wir haben auch viele Projektionen benutzt, um eine gewisse Illusion zu erzeugen. Wir haben Personen und Dinge auf die Bühne gebracht und viele Leute konnten nicht genau sagen, ob da nun auf der Bühne eine Projektion oder eine reale Person ist. Da waren sie etwas verwirrt. Es war wie eine große Zaubershow, wo die Leute nicht wussten, was echt ist und was nicht. Das war sehr schön vom Ambiente her und natürlich hat die Architektur des jeweiligen Theaters noch seinen ganz eigenen Charme eingebracht. Da waren Balkons und Arkarden, was das Ganze noch verstärkt hat", beschreibt die zweifache Mutter die ganze Wirkung, die auf die Besucher zukam. Wenn man sich dazu die Diskografie der Band anschaut, könnte man vermuten, dass diese speziellen Shows auf DVD an den Fan gebracht werden, immerhin hat die Band bereits mehrere Tour-DVDs veröffentlicht. "Durch die Projektionen ist es sehr schwer, das zu filmen, durch das Licht ist es sehr schwer, das mit einer guten Qualität auf DVD zu bringen. Wenn man im Theater sitzt, sieht es wundervoll aus, aber sobald dann das Licht hinzukommt, wirkt das nicht mehr. Deswegen veröffentlichen wir diese Shows nicht. Aber wir probieren, das nachzuholen, ich hoffe, dass wir das technisch lösen können", verspricht Sharon.

Die Entscheidung, diese Tour aber den Fans auf eine andere Art und Weise anschließend zugänglich zu machen, fiel jedoch schnell. "Wir haben ganz einfach noch keine Akustik-CD herausgebracht, ein oder zwei Lieder schon, aber keine ganze CD. Wenn wir Songs wie "Frozen" oder "Stand My Ground" nehmen, klingen die akustisch ganz anders, ohne die ganzen Gitarren oder donnernde Drums. Die ganzen Arrangements für die Cellos und so funktionieren ja so auch und wir dachten uns, dass unsere Fans so etwas haben wollen, weil sie die Songs ja noch einmal entdecken können", legt die Sängerin die Gründe für die Veröffentlichung dar. Die Übersetzung der ausgewählten Stücke gestaltete sich für die Bands selbst sehr spannend: "Die Songs sind so bombastisch und wenn man die Songs dann produziert hat, weißt du gar nicht mehr, wie sie ursprünglich geklungen haben, als wir sie komponierten, wo noch nicht diese ganzen Spuren übereinander gelegt wurden. Da gab es ja ursprünglich keine Orchester, keine gedoppelten Vocals. Wir waren echt überrascht, wie schön die Songs klingen ohne die ganze Produktion, die immer danach kommt. Es ist auch sehr spannend, wie ein song skustisch klingt, alles ist so klar, wenn die Gitarren und die Drums weg sind. Wir haben so eine Soundwand, wenn die weg ist, hört man mich richtig singen, man hört das Vibrato und alle technischen Dinge im Gesang", schwärmt Sharon, dass man fast meinen könnte, in der ursprünglichen Version fühlt sie sich etwas beengt. doch fühlt man sich nicht etwas nackt, wenn man plötzlich ohne den vertrauten Sound dasteht, hinter dem man sich auch verstecken kann? "Haha, ja, so habe ich mich anfangs gefühlt, es war etwas beängstigend, weil jeder wirklich alles hören konnte, aber das verschwand dann sehr schnell", verrät die Frontfrau.

Nachdem diese Versionen bei den Fans mehr als gut angekommen sind, liegt die Vermutung nahe, dass unbewusst Einflüsse dieser Erfahrungen in das neue Studioalbum einfließen. "Das kann ich noch gar nicht sagen, weil die neuen Songs zwar wieder sehr bombastisch werden, aber wenn du eine Ballade hast, die dann doch akustischere Töne mit Orchester anschlägt. Man hat halt zwei verschiedene Sichtweisen durch diesen Faktor auf einen Song und wir werden uns diese Option mit sicherheit auch weiterhin offenhalten", bleibt Sharon mit der Aussage etwas vage. Die harten Töne bleiben den Fans aber weiterhin erhalten, auch wenn es leider kein Song vom Debüt auf die Akustik-Scheibe geschafft hat. Dabei hätte "Enter" sicherlich sehr interessant geklungen... "Haha, ja, besonders die Grunts! Ich glaube nicht, dass so ein Song akustisch funktioniert, aber die Vorstellung ist lustig. Man hätte aber neue Vocals für die gegrowlten Parts schreiben müssen, ich glaube aber nicht, dass das funktioniert hätte..." amüsiert sich die Sängerin. Was bleibt, sind aber hervorragend transportierte und geliebte Songs, die jetzt erneut verzaubern, wenn auch mit anderem Grundtenor.


 

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Ingo
© 11/2009 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Within Temptation

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