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Halford - der 'Metal God' in Weihnachtsstimmung

Judas Priest haben zuletzt mit ihrem Konzeptalbum 'Nostradamus' bei vielen Fans für hochgezogene Augenbrauen gesorgt. Nun veröffentlicht Sänger Rob Halford mit seiner Band Halford das dritte Studioalbum. Und heraus kam dabei - ein Weihnachts- und Winteralbum! Wenn sich da mal nicht wieder allenthalben Unverständnis einstellt. Whiskey-Soda hatte die Möglichkeit, Herrn Halford auf den Zahn zu fühlen und zu fragen, was die Ikone des Heavy Metal dazu veranlasste, ein Album zu veröffentlichen, wie es sicherlich keiner hat erwarten können...

Eines vorweg: Rob Halford ist ein echter Gentlemen, der seinem Gesprächspartner gleich in der ersten Minute das Gefühl vermittelt, genauso wichtig zu sein wie der 'Metal God' selbst. So interessiert sich Rob zunächst auch für Berlin, wo ich den Telefonhörer in der Hand halte und will wissen wie lange es unser Magazin denn jetzt schon gibt. Und als ich mit vorauseilender Entschuldigung meine erste Frage stelle, die Rob dieser Tage ganz sicher von jedem Journalisten in irgendeiner Form zu hören bekommt, beruhigt er mich sofort und macht deutlich: 'all questions are good!' Und so zählen meine 20 Minuten mit der Metal-Legende zu einem der angenehmsten Interviews, die ich je führen durfte.

Die erste Frage ist genauso offensichtlich, wie ihre Antwort von hohem Interesse: wie kam Rob Halford eigentlich auf die Idee ein Album wie 'Winter Songs' aufzunehmen? 'Die Idee geht zurück auf die Zeit, als wir am zweiten Fight-Album arbeiteten', beginnt Rob zu erzählen. 'Es war in der Weihnachtszeit und kam sehr spontan. Wir wurden gefragt, ob wir für das amerikanische Fernsehen einen Weihnachtssong aufnehmen wollen. Wir haben ganz schnell einen aufgenommen und er entwickelte sich zu einem Underground-Erfolg. Es war kein traditionelles Lied, sondern ein Originalsong mit Weihnachtsbezug. Aber das Gefühl hat mich seitdem nie mehr verlassen.'

'Die Idee schwirrte über die Jahre immer in meinem Kopf umher', fährt Rob fort. 'Und so ging Weihnachten nach Weihnachten ins Land und immer hatte ich diese Idee. Schließlich ging ich zu meinen Bandkollegen von Halford und sagte 'lasst es uns versuchen!' Sie fanden die Idee auf anhieb super, und da Judas Priest zu der Zeit sehr beschäftigt waren, habe ich die Jungs einfach an ein paar Songs arbeiten lassen. Was dabei herauskam war sehr inspirierend, also haben wir das Album in Angriff genommen. Manchmal dauert es halt sehr lange bis etwas Gestalt annimmt - aber jedes Projekt beginnt mit einem Traum und so war es auch mit diesem Album.'

 

Nun ist ein Metal-Album mit Weihnachtsbezug nicht unbedingt das, was man als Fan erwartet. Bei Weihnachtsalben denkt man eher an Künstler wie Barry Manilow, Josh Groban oder Celine Dion denn an den Sänger von Judas Priest. Große Zweifel an seinem Traum haben Rob jedoch in all den Jahren nicht beschlichen. 'Du musst einfach kreativ sein, darfst die Dinge, die du tun willst, nicht ständig hinterfragen. Ja, die Fans müssen schon sehr aufgeschlossen sein. Aber wir haben uns sehr viel Mühe gegeben, ein gutes Produkt abzuliefern.'

In erster Linie handelt es sich bei 'Winter Songs' aber um eine Herzensangelegenheit Halfords. 'Ich habe dieses Album auch für mich aufgenommen, ich wollte einfach unbedingt ein Weihnachts- und Winteralbum aufnehmen. Das Ganze hat schon eine sehr persönliche und private Bedeutung für mich.'

Das Weihnachtsfest hat für viele Menschen ganz verschiedene Bedeutungen - steht für den einen der religiöse Aspekt im Vordergrund, ist es für andere einfach nur eine schöne Zeit mit lecker Gänsebraten während wieder andere dem ganzen Weihnachtsschmonzes gar nicht schnell genug entkommen können. 'Genau, Weihnachten bedeutet den Leuten unterschiedliches', stimmt mir Rob zu. 'Wir haben darum auch versucht, verschieden Botschaften zu vermitteln. So gibt es sogar einen Song namens 'I don't care if it's Christmas time' für all die Weihnachtsmuffel', kichert es vom anderen Ende der Leitung. 'Aber ansonsten ist es natürlich sehr wichtig, auch zu dem zu stehen, was man da singt', erklärt mir Rob, dass für ihn persönlich auch die angeprochenen religiösen Elemente wichtig sind.

'Natürlich ist ein Weihnachtsalbum im Metal-Bereich sehr ungewöhnlich', versteht Rob die Vorbehalte in der Szene gegen ein Album wie 'Winter Songs'. 'Gerade im extremen Metal geht es ja immer um die dunkle Seite der Dinge. Nun ist es aber ein freundliches, helles Album wie 'Winter Songs', das zu seltsamen Reaktionen führt. Das ist schon ziemlich witzig.'

Beim Stichwort 'extremer Metal' fällt mir natürlich sofort das schon öfter angedeutete Projekt von Rob Halford mit dem ehemaligen Emperor-Frontmann Ihsahn ein. Wie schaut es denn damit aus? 'Es ist jetzt schon wieder eine Weile her, dass wir uns getroffen haben; ich glaube das war in Dänemark. Es ist halt so, dass wir beide oft unterwegs sind und da läuft man halt immer wieder aneinander vorbei. Auf jeden Fall bewundern wir uns gegenseitig als Künstler und wollen nach wie vor etwas miteinander machen. Vielleicht nur einen Song, vielleicht auch mehr. Und vielleicht wird es auch totaler Scheiß', lacht Rob. 'Aber es zählt auf jeden Fall zu meinen Träumen, ein musikalisches Projekt mit Ihsahn zu machen', hält Rob die Hoffnung der Fans am Leben.

Gerade in den USA haben Judas Priest und Rob Halford Kultstatus. Außerdem scheint es dort auch einen nicht zu unterschätzenden Markt für rockende Weihnachtsalben zu geben, wie die Platin-Erfolge des Trans-Siberian Orchestra (das quasi Savatage-Nachfolgeprojekt) beweisen. Kein Wunder, dass Rob gerade in den Vereinigten Staaten viel Werbung für 'Winter Songs' betrieben hat. 'Der U.S.-Markt ist immer noch vom Radio dominiert', erklärt mir Rob die Unetrschiede zu Europa, wo Online- und Printmedien im Rock- und Metalbereich eine größere Rolle spielen. 'Man braucht unbedingt den Zugang zum Radio, also arbeite ich seit Jahren sehr hart daran, meine über Jahre aufgebauten freundschaftlichen Beziehungen zu den Radiostationen aufrecht zu erhalten. Zuletzt habe ich für über 200 Stationen jeweils halbstündige Interviews gegeben, daran sieht man, wie kompliziert das ist. Aber die U.S.-Radios mögen das Album, insbesondere die Rocksongs. Die ganze Sache hätte auch furchtbar schief gehen können', zeigt sich Rob über die positiven Reaktionen erleichtert.

 

Bei 'Winter Songs' handelt es sich dem Namen nach ('Halford III: Winter Songs' - so der komplette Titel) um das dritte Studioalbum von Robs Soloband. Wie werden Halford dann in Zukunft bei Liveshows mit den Weihnachtssongs umgehen? 'Es kann sein, dass es keine Livekonzerte geben wird. Und sollte ich diese Songs jemals live spielen, dann nur in Verbindung mit ähnlichen Stücken. Neben den Songs von 'Resurrection' und 'Crucible' würden sie nicht funktionieren. Aber vielleicht mache ich ja in Zukunft noch ein Holiday-Album und dann könnte ich mir auch Liveshows vorstellen.'

Zuletzt interessiert mich doch noch eine Sache zu Judas Priest, die mir Rob auch gern beantwortet. Nach der Veröffentlichung von 'Nostradamus' hat insbesondere Rob des öfteren davon gesprochen, das ganze Album mit einer extravaganten Show auf die Bühne zu bringen. 'Das kann immer noch passieren', erzählt Rob. 'Bei Judas Priest ging es uns schon immer darum, das, was wir im Studio abliefern auch live umzusetzen. Für 'Nostradamus' käme nur eine wirklich aufwendige Show in Frage, mit Kostümen, Statisten und optischen Highlights. Ich werde die Jungs von Priest Ende des Jahres sehen, dann werden wir weitersehen. Nächstes Jahr steht aber auch das 30-jährige Jubiläum von 'British Steel' an, das wir zelebrieren wollen. Es wird auf jeden Fall aufregend!'


 

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Antal
© 12/2009 whiskey-soda.de
 


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