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Freedom Call - Metallische Geschichtsstunde über den Märchenkönig Ludwig II.

Für Fans wurde es eine harte Bewährungsprobe. Das sechste Album der Nürnberger Flower Metaller Freedom Call sollte erst im Frühjahr 2009 veröffentlicht werden, anschließend wurde die Veröffentlichung immer weiter nach hinten gesetzt. Doch das Warten hat sich gelohnt, "Legend Of The Shadowking" ist ein erstklassiges Album geworden, dass mit faszinierendem Konzept über den Märchenkönig Ludwig II. daher kommt. Warum Franken sich des Bayernkönigs annehmen, ob Freedom Call trotzdem noch Flower Metal sind und warum manche Gitarristen um Solos ein wenig Song basteln, erklärt uns Sänger Chris Bay in einer wunderbaren Geschichtsstunde.

"Es hat diesmal ein bisschen gedauert. Aber das lag nicht nur an uns. Die allgemeine Rezessionslage hat auch vor der Musikbranche nicht Halt gemacht, businessbedingt war etwas Unklarheit, wie es weiter geht, in welche Richtung es weitergehen wird. Wir wären schon im März 2009 bereit gewesen, zu mischen und das Album zu promoten, aber es hat sich dann ein halbes Jahr hinausgezogen, bis ein Release zustande kam. Das Jahr war voll mit Ups and Downs, was das angeht. Aber wir haben das gut hinbekommen", ist Sänger Chris Bay schlussendlich doch zufrieden, dass "The Legend Of The Shadowking" mit einiger Verspätung in den Läden steht.

Knapp drei Jahre nach "Dimensions" kommt das sechste Studioalbum (Live-CD und EP nicht mitgerechnet) als nahezu komplettes Konzeptalbum über das Leben den bayrischen Königs Ludwig II. daher. Die meisten Stücke beschäftigen sich mit dem schillernden Herrscher des Freistaates. Doch wo bleibt da der fränkische Stolz? Gibt es doch keine größere Beleidigung für einen waschechten Franken, als Bayer bezeichnet zu werden. "Haha, da fängt man wieder an, dem fränkischen Patriotismus nachzueifern. Doch eigentlich gehört ja Franken zu Bayern. Auf jeden Fall sehen wir uns als Bayern und da war das Thema naheliegend. Viele Bands ereifern sich an Themen, die im Mittelalter oder noch weiter zurück liegen. Bei uns liegt die Geschichte fast vor der Haustür, warum dann ausschweifen nach Schottland, England oder in andere Kulturen, wenn es hier ein sehr interessantes Thema gibt. Dabei war das gar nicht geplant, das ergab sich durch den ersten Song, den wir für das Album geschrieben haben, der den Arbeitstitel "Ludwig II." hatte. Dann hat sich relativ schnell heraus kristalisiert, dass wir einige Lieder mehr zu dem Thema schreiben wollten", berichtet der Frontmann von Freedom Call. Schnell merkte man, dass der Stoff genug Potential besitzt, ein ganzes Album daran auszurichten. "Normalerweise sitzt im Vorfeld jeder in seinem Kämmerlein und inspiriert herum, arbeitet an Melodien oder Texten. Unser Trommler Daniel (Zimmermann, A.d.V.) kam mit dem ersten Song an. "The Shadowking" war der Einstieg in das Songwriting, daraus ist dann das Konzeptalbum geworden. Obwohl ich das etwas begradigen muss, ein reines Konzeptalbum ist es nicht, wir haben uns die Freiheit genommen, ein paar Songs aus diesem ernsten Thema auszugliedern, die frei vom Konzept sind", klärt Chris auf.

 

Die Historie um Ludwig II. bescherte der Band einen erhöhten Recherchebedarf, um an Fakten, Gerüchte, Legenden und Vermutungen zu kommen. "Aber dadurch, dass das noch ein recht junges Thema ist, war noch viel Wissen darüber im Gedächtnis aus Schulzeiten vorhanden. Natürlich haben wir uns in die Literatur eingelesen, dann gab es schon Dokumentationen auf DVD, wir haben uns so schon schlau gemacht über Fakten und Daten. Dann gab es ja noch verschiedene Verbindungen von den einzelnen Personen, da musste man auch recherchieren, damit das alles nicht zu oberflächlich gestaltet wird. Es sind ein paar Hauptpunkte, die Ludwig als schillernde Person der Historie darstellen. Das sind solche Klischees, dass er der Schattenkönig war, ein Mond- und Märchenkönig, der sehr extravagant war und sich eher der persönlichen Muße hingab als sich um seinen Staat zu kümmern. Und dann noch natürlich sein tragischer Tod, der vermeintliche Suizid, der ja keiner war, wie sich im Nachhinein heraus stellte, sondern ein Komplott war. Das sind schon solche Punkte, die im Vordergrund stehen, über die man schreiben kann. Die auch viel interessanter sind für die Zuhörer als wenn man mit Zitaten oder gewissen Daten um sich schmeißt", begründet der geschichtsinteressierte Franke, warum die inhaltlichen Szenarien in dieser Form auf dem Album ausgefallen sind.

Vor Ort gelang es der Band gemeinschaftlich allerdings nicht, die Atmosphäre aufzusaugen. Bilder, wie Freedom Call sich in Bayern durch die Bibliotheken wälzen oder Schloss Neuschwanstein besuchen, ergaben sich also nicht. "Das hätten wir zeitlich gar nicht geschafft. Daniel war viel mit Gamma Ray unterwegs, ich war aber schon öfter mal in Füssen, weil ich das Schloss absolut beeindruckend finde. Man hat sich in das Thema hineingelesen und man kennt ja die Umgebung. Ich war da im Winter zum Skifahren, im Sommer zum Mountainbiken, da kann man sich schon vorstellen, wie das so abging. Das Wichtigste, was Ludwig ausmachte, war dieser Hauch von Verrücktheit, die ihm aber auferlegt wurde, um ihn für machtunfähig zu erklären. Das war schon einzigartig, z.B. als er seinen gesamten Stab mitten in der Nacht herausgeklingelt hat, weil er den Wunsch verspürte, mit einer Kutsche bei Mondschein durch den Schnee zu fahren. Das war keine Straße, sondern die sind querfeldein an irgendwelchen Abhängen in der Nacht gefahren. Er hat seine Leute getrieben, damit er Spaß gehabt hat, damit er seinen Intuitionen folgen kann. Das fand ich schon sehr beeindruckend, dass er solche Sachen durchgezogen hat", schwärmt Chris von dem legendären Herrscher der Bayern. "Da gab es ja noch viele andere Eskapaden, er hat ja riesige Bauwerke errichten lassen, ohne darauf zu achten, ob das Geld da ist. Er hat völlig fehlgewirtschaftet, was auch der Grund war, warum er entmachtet werden sollte, weil er den Staatshaushalt einfach verballert hat und sich nicht um seine politischen Arbeiten gekümmert hat. Dann kam ja nich dazu, dass er einen sehr engen Bezug zu Richard Wagner hatte. Das ist ja der Heavy Metaller der Klassik, der Vater dieser Musik. Das passte dann auch nochmal zu uns und machte das alles noch einmal interessanter für uns", führt der Sänger und Gitarrist fort und gibt so sehr interessanten und exzellent vorgetragenden Geschichtsunterricht. Als Lehrer und Referent würde Chris Bay sicher eine gute Figur machen!

Richard Wagner hat mit seiner Musik vielen Heavy Metal-Musikern unzählige Inspirationen gegeben und diese musikalisch beeinflusst. So auch Chris: "Ich will das jetzt gar nicht so hochspielen. Ich höre Wagner unheimlich gern, weil es einfach bombastische Musik ist und durch die Wagner-Festspiele ist das alles für uns regional erfassbar, obwohl ich da noch nie war. Aber dieser Bombast, da ist es schon so, dass man versucht, den in dieses Konzept des Heavy Metal mit hineinzuschieben". Ludwig II. war ein glühender Verehrer des Komponisten, als er sich allerdings ihm nähern wollte, kam es zum Bruch zwischen den beiden. Wie das Leben des Königs extrovertiert und auch für seine Untertanen mystisch war, so endete es undurchsichtig. Zuerst sprach man von Suizid, dass er sich im Starnberger See ertränkte. "Das ist die einfache Variante! Das ist so eine Sache wie mit John F. Kennedy, der von einem Einzelnen erschossen sein sollte, aber doch mehr dahinter steckt. So ein Komplott war es auch bei Ludwig. Weil er völlig missgewirtschaftet und er sich nur um seine Vorlieben gekümmert hat, wollte man ihn absetzen. Das hat er nicht zugelassen und hier kam es auch zu dem Spruch "Dass ein König ohne Macht nur ein Schattenkönig ist". Daher sind wir auch auf den Schattenkönig gekommen. Er wollte sich selbst das Leben nehmen, wurde aber vorher verhaftet. Er kam wieder in sein Schloss am Starnberger See und dann vermutet man, dass seine engsten Vertrauten ihn ertränkt haben. Und alle, die ihm nahestanden, sind in kurzer Zeit später an ungewöhnlichen Krankheiten gestorben. Man hat quasi die Zeitzeugen um die Ecke gebracht. Ich hätte gern mal in diese Zeit hinein geguckt und ihn erlebt, da er sehr viel Energie besessen hat und kreative Motivation gehabt hat. Er war in seiner Rolle als König fehl am Platze, er wollte einfach nur leben. Jeder wollte aber die Verantwortung des Staatsoberhauptes von ihm wahrgenommen haben. Und diese avangardistischen Züge haben ihn paranoid wirken lassen. In dieser Zeit wollte man es nicht gelten lassen, dass manche etwas anders ticken oder eher den Hang zum Künstlerischen haben", erzählt Chris weiter. Und irgendwie muss man bei diesen letzten Sätzen an den Designer Harald Glööckler denken, dessen großes Vorbild ja Ludwig II. ist.

Musikalisch ist "Legend Of The Shadowking" ein typisch Freedom Callsches Werk, bombastische High Speed-Hymnen mit mächtigen Chören und Ohrwurmrefrains allererster Güte bestimmen das Album, allerdings fallen einige Kompositionen etwas dunkler aus. "Ich denke mal, dass die etwas düstere Seite besonders in "Under The Spell Of The Moon", "Dark Obsession" und "The Darkness" hervorkommt, was man schon in den Titeln erkennen kann. Das hat sich ergeben, weil man bei der Recherche und dem Wissen, um was es geht, geleitet wird. Man arbeitet da parallel zum Text, der ist nicht zuerst geschrieben worden und dann die Musik oder umgekehrt", erklärt der Frontmann, warum Freedom Call diesmal nicht durchgängig nach Flower Metal klingen. Dementsprechend reiht sich auch das Cover-Artwork in das Konzept ein. "Das hat ein guter Bekannter von mir aus Fürth gestaltet, wir sind diesmal ganz regional geblieben. Jens Reinhold hat das in Kooperation mit uns in diese Richtung geleitet, dass das Cover so jetzt genau das ausdrückt, was der Inhalt des Albums aussagt", ist Chris auch mit dem Aspekt des Gesamtkunstwerkes zufrieden. Angst, den Titel Flower Metal zu verlieren, hat er nicht. "Ich mag dieses Trademark, das wir verliehen bekommen haben. Wieviele Bands können das schon von sich behaupten? Wir werden keine Weltuntergangsstimmung verbreiten, die Leute sollen mit uns eine gute Zeit haben, wenn sie auf ein Konzert kommen und vielleicht mit etwas mehr Lebensenergie nach Hause gehen. Die düstere Seite ist eher eine Aufwertung vom Gesamtkonzept", erklärt Chris.

 

In das Gesamtkunstwerk der Band hat sich auch Gitarrist Lars Rettkowitz perfekt eingefügt, der einige Songs beisteuerte. "Lars hat begriffen, dass bei Freedom Call der Song im Vordergrund steht und es nicht um die Fähigkeiten des Einzelnen geht. Es gibt viele Gitarristen, die etwas Song um ein Solo schreiben, um sich da zu präsentieren. Auch vom Songwriting hat er sich daran angelehnt, was am besten zur Band passt. Das ist auch für uns sehr wichtig, dass sich alles auf mehrere Schultern verteilt", lobt Chris. Die Songs geben diesmal viel Raum für Spekulation, so könnte man etwa meinen, dass der vorletzte Track "Kingdom Of Madness" sich mit dem Tod von Ludwig II. beschäftigt und eine Art Resümee seines Lebens darstellt. "In dem Song geht es einfach um seine Extravaganz, was er alles gemacht hat wie z.B. diese Alpentour mitten in der Nacht. Die eigentlichen Leidtragenden waren ja seine Angestellten, die das alles mitmachen mussten. Das ist einfach ein wilderer Rock'n'Roll-Song über sein Leben. Ich denke schon, dass ihn die Leute als einen Paradiesvogel gesehen haben, aber seine engen Mitarbeiter haben darunter gelitten", analysiert Chris die Komposition. Der Rausschmeißer des Albums, "A Perfect Day", ist ein absoluter Partysong, der modern, befreit und ungestüm nach vorn galoppiert. Auch hier könnte man meinen, dass damit die Erlösung Ludwigs II. und seine Himmelfahrt beschrieben wird. "Man kann so etwas da gern rein interpretieren, aber der Song gehört zu denen, die nicht in das Konzept passen und wir wollten nicht künstlich diese Stücke da hinein pressen. "A Perfect Day" ist ein Song darüber, wie gelungen ein Tag sein kann, an dem man sich mal selbst feiern kann. Man könnte Deinen Interpretationsansatz dafür nehmen, dass man sagt, der Song führt "Resurrection Day" fort und nach dem Tod ist wieder alles okay, aber das wäre für uns einen Schritt zu weit gegangen. Das hätte man machen können, wenn es ein Album über allgemeine Themen gewesen wäre, aber nicht bei einer solchen Person", betont der Fronter abschließend.


 

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Ingo
© 02/2010 whiskey-soda.de
 


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